Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
24.04.2024 17:40

ROUNDUP: Biden kündigt neues Paket mit Militärhilfe für die Ukraine an

WASHINGTON (dpa-AFX) - Nach der Freigabe neuer Ukraine-Hilfen durch den Kongress hat US-Präsident Joe Biden ein sofortiges neues Militärpaket für das von Russland angegriffene Land angekündigt. "In den nächsten Stunden" werde man damit beginnen, Ausrüstung für die Flugabwehr, Artillerie, Raketensysteme und gepanzerte Fahrzeuge in die Ukraine zu schicken, sagte Biden am Mittwoch bei einer Rede im Weißen Haus. Es handle sich dabei nicht nur um eine Investition in die Sicherheit der Ukraine, sondern auch in die Sicherheit Europas. Biden warnte, dass Russland als nächsten Schritt einen Nato-Partner angreifen könnte. "Wir hätten keine andere Wahl, als ihnen zu Hilfe zu kommen, so wie unsere Nato-Verbündeten uns nach den Anschlägen vom 11. September zu Hilfe gekommen sind."

Nach einer monatelangen innenpolitischen Hängepartie hatte der US-Kongress am späten Dienstagabend (Ortszeit) mit der Zustimmung des Senats milliardenschwere Hilfen für die von Russland angegriffene Ukraine gebilligt. Das Gesetz sieht Hilfen im Umfang von rund 61 Milliarden US-Dollar (57 Milliarden Euro) für Kiew vor. Die US-Regierung hatte die Freigabe der Mittel vom Parlament lange und vehement gefordert.

Die bisherigen US-Hilfen für die Ukraine waren ausgelaufen. Seit Ende des vergangenen Jahres blieb neue Unterstützung aus den USA weitgehend aus. Dabei ist Kiew dringend auf die Hilfen angewiesen. "Amerika steht an der Seite unserer Freunde. Wir stellen uns gegen Diktatoren", sagte Biden. Die USA würden vor Kremlchef Wladimir Putin nicht klein beigeben.

Die vom Kongress verabschiedeten und von Biden unterzeichneten Milliarden-Hilfen sehen unter anderem Mittel für die Aufstockung von Waffen und Munition im Bestand des US-Militärs vor. Dieses Geld geht somit nur indirekt an die Ukraine, da die USA das von Russland angegriffene Land in der Regel mit Ausrüstung aus eigenen Beständen ausstatten - was häufig schneller geht, als bei der Industrie neu zu bestellen. Biden kündigte nun an, der Ukraine in dem neuen Militärpaket wieder militärische Ausrüstung aus den eigenen Beständen zukommen zu lassen.

Der Rest des Hilfspakets ist für weitere militärische Unterstützung und Finanzhilfe vorgesehen, teilweise auch in Form von Darlehen. Der Text dringt außerdem auf die Lieferung der weitreichenden Raketensysteme vom Typ ATACMS. Bisher haben die USA ATACMS mit einer Reichweite von rund 165 Kilometern geliefert. Die Ukraine wünscht sich aber Systeme mit einer Reichweite von 300 Kilometern. Ob das neue Militärpaket auch ATACMS umfassen wird, blieb offen.

Am Montag hatten Biden und der ukrainische Präsident Wolodymr Selenskyj miteinander telefoniert. Selenskyj sagte im Anschluss, es seien Details zur Lieferung neuer reichweitenstarker Raketen vom Typ ATACMS "finalisiert" worden. Selenskyj machte aber noch keine Angaben dazu, welches Modell ATACMS die USA liefern wollten.

Die USA gelten als wichtigster Unterstützer der Ukraine. Seit Kriegsbeginn im Februar 2022 hat Bidens Regierung militärische Hilfe im Umfang von mehr als 44 Milliarden US-Dollar für Kiew bereitgestellt. Hinzu kommen noch weitere Milliarden an nichtmilitärischer Finanzhilfe.

Der Abstimmung im Repräsentantenhaus vorausgegangen war eine monatelange Blockade. Wegen der Ukraine-Hilfen tobte in der von den Republikanern dominierten Kammer ein Machtkampf. Der Vorsitzende Mike Johnson stand unter großem Druck vom rechten Rand seiner Partei und verhinderte die Abstimmung lange Zeit. Die Hardliner drohten ihm mit einem Misstrauensvotum. Sie lehnen weitere US-Hilfen für die Ukraine vehement mit der Argumentation ab, Steuergelder sollten zuallererst für den Schutz der eigenen Grenze ausgegeben werden und nicht für den Schutz anderer Länder./trö/DP/ngu



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 482     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
29.05.2024 22:51 Selenskyj: Russland kann Ukraine-Friedensgipfel nicht mehr u...
29.05.2024 22:45 Trump-Prozess: Jury fragt nach Aussagen von zwei Zeugen
29.05.2024 21:22 USA lehnen Einsatz von US-Waffen auf Ziele in Russland weite...
29.05.2024 20:53 ROUNDUP/ US-Notenbank: Wirtschaftliche Aktivität legt etwas...
29.05.2024 20:27 US-Notenbank: Wirtschaftliche Aktivität legt etwas zu - Bei...
29.05.2024 20:18 Blinken sagt Ukraine-Nachbarland Moldau Hilfe in Millionenh?...
29.05.2024 20:07 Italien: Erdogan nimmt an G7-Gipfel teil
29.05.2024 20:06 ROUNDUP: Pistorius zurückhaltend zur Erlaubnis für Angriff...
29.05.2024 18:23 ROUNDUP: Prominente Zeugen sollen vor Hamburger 'Cum-Ex'-Aus...
29.05.2024 17:26 Pistorius zurückhaltend zur Erlaubnis für Angriffe auf rus...
29.05.2024 17:15 WDH: Ifo kritisiert 'fatale Rentenpolitik'
29.05.2024 17:09 Ifo kritisiert 'fatale Rentenpolitik'
29.05.2024 17:05 dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 29.05.2024 - 17.00 Uhr
29.05.2024 17:01 ROUNDUP/Generalinspekteur in Litauen: 'Wir haben Kriegstüch...
29.05.2024 16:37 Faeser verlängert vorübergehende Grenzkontrollen um sechs ...
29.05.2024 16:15 ROUNDUP 2: EU beendet historisches Grundwerte-Verfahren gege...
29.05.2024 15:53 ROUNDUP 2: Inflation erstmals in diesem Jahr wieder gestiege...
29.05.2024 15:21 ROUNDUP: Rentenpaket auf dem Weg - Ampel ringt um weitere Re...
29.05.2024 15:02 ROUNDUP 2/Strack-Zimmermann mit Grundsatzkritik an Scholz: '...
29.05.2024 14:24 ROUNDUP/Deutschland: Inflation im Mai gestiegen - Dienstleis...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
29.05.2024

MM2 ASIA LTD
Geschäftsbericht

CYAN AG
Geschäftsbericht

CLEARVISE AG
Geschäftsbericht

ABRDN JAPAN INVESTMENT TRUST
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services