Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
28.11.2022 16:17

ROUNDUP: Unterhändler beginnen Verhandlungen über Abkommen gegen Plastikmüll

PUNTA DEL ESTE (dpa-AFX) - Vertreter von Regierungen, internationalen Organisationen und Umweltverbänden haben Verhandlungen über ein verbindliches globales Abkommen gegen Plastikverschmutzung aufgenommen. Die von den Vereinten Nationen (UN) organisierte Konferenz begann am Montag im Ferienort Punta del Este in Uruguay und dauert noch bis Freitag. Ein Verhandlungsausschuss soll einen Vertrag zur Eindämmung der Verschmutzung durch Einwegplastik, Geisternetze oder Mikroplastik aushandeln. Eine Resolution, die den Verhandlungen den Weg ebnete, war im März bei der UN-Umweltversammlung im kenianischen Nairobi verabschiedet worden.

Das Komitee soll demnach bis Ende 2024 eine Konvention erarbeiten, in der verbindliche Regeln und Maßnahmen festgelegt werden, die den gesamten Lebenszyklus von Plastik betreffen. Nach dem einwöchigen Treffen im südamerikanischen Uruguay sind im kommenden Jahr weitere Verhandlungsrunden in Frankreich und in Kenia vorgesehen.

Nach der UN-Umweltversammlung hatte sich eine Koalition ambitionierter Länder unter der Führung von Norwegen und Ruanda gebildet, die bei den Verhandlungen ein Ende der Plastikverschmutzung bis 2040 erreichen will. Ihr gehören inzwischen mehr als 35 Staaten an, darunter auch Deutschland. "Die Vermüllung der Meere durch Unmengen von Plastik ist ein riesiges Umweltproblem, das der Tier- und Pflanzenwelt, aber auch dem Menschen schadet", sagte Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne).

UN-Angaben zufolge nimmt die Kunststoffverschmutzung rapide zu. Das stelle ein ernstes globales Umweltproblem dar. Ergreife man nicht die notwendigen Maßnahmen, könne sich die Menge an Kunststoffabfällen, die in Meere und andere Gewässer gelangen, von jährlich etwa 9 bis 14 Millionen Tonnen im Jahr 2016 auf voraussichtlich 23 bis 37 Millionen Tonnen pro Jahr bis 2040 mehr als verdoppeln, hieß es. Die größten Treiber sind nach Angaben des Bundesumweltministeriums das Verpackungs-, das Fahrzeug- und das Baugewerbe.

Die drei problematischsten Müllformen sind nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation WWF vor allem Einwegplastik, Geisternetze und Mikroplastik. "Zusammen stammt fast der gesamte Plastikmüll im Meer aus diesen drei Quellen", sagt Alois Vedder von WWF Deutschland. "Einwegplastik zum Beispiel aus Verpackungen ist schon wegen der schieren Massen dringlich, verloren gegangene Fischernetze bilden die tödlichste Form von Plastikmüll für Meerestiere und wenn Mikroplastik in die Umwelt gelangt ist, lässt es sich nicht wieder zurückholen."

Auch Tiere leiden unter den riesigen Mengen an Plastikmüll in ihrem Lebensraum. Laut einer Studie des Alfred-Wegener-Instituts sind mehr als 2000 Tierarten mit Plastikverschmutzung konfrontiert. Fast 90 Prozent der untersuchten Arten sind negativ betroffen.

Statt der bisherigen Mischung aus freiwilligen und verpflichtenden, nationalen und regionalen Regelungen dringen Naturschützer nun auf ein global verbindliches Abkommen gegen Plastikverschmutzung. "Die Aufgabe der Wirtschaft ist es in Zukunft, haltbare und vollständig wiederverwertbare Kunststoffwaren herzustellen", heißt es in einer Stellungnahme der Umweltschutzorganisation Greenpeace. "Zur Verantwortung der Regierungen gehört es, Anreize für eine echte Kreislaufwirtschaft zu schaffen und Innovationen zu belohnen."/nk/DP/men



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 20.680     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
07.02.2023 21:11 USA: Verbraucherkredite legen deutlich schwächer zu als erw...
07.02.2023 20:40 ROUNDUP/Habeck und Le Maire: USA informieren besser über I...
07.02.2023 20:24 Habeck und Le Maire: Mehr Transparenz zu US-Investitionsprog...
07.02.2023 20:17 ROUNDUP 7: Nach schwerem Beben 7000 Tote - Deutsche Helfer f...
07.02.2023 20:15 Mehr als 7000 Tote nach Erdbeben in Türkei und Syrien
07.02.2023 20:06 ROUNDUP 3: Macron gegen alle? Neue Streiks in Frankreich geg...
07.02.2023 20:03 Hunderttausende demonstrieren gegen Rentenreform in Frankrei...
07.02.2023 20:03 ROUNDUP 2: Kritik an Biden über Umgang mit Ballon-Affäre r...
07.02.2023 19:33 ROUNDUP: Powell sieht Notwendigkeit für weitere Zinserhöhu...
07.02.2023 19:25 ROUNDUP 6: Nach schwerem Beben 6000 Tote - Deutsche Helfer f...
07.02.2023 19:14 Powell sieht Notwendigkeit für weitere Zinserhöhungen
07.02.2023 19:13 ROUNDUP: Mützenich drückt für Studierenden-Pauschale bei ...
07.02.2023 18:23 Mehr als 6000 Tote nach Erdbeben-Katastrophe in Syrien und...
07.02.2023 18:20 ROUNDUP 2: Habeck und Le Maire für Öffnung von US-Investit...
07.02.2023 18:14 Kreise: Nun doch Härtefallhilfen für Firmen mit Öl- oder ...
07.02.2023 17:52 ROUNDUP: Union erhöht Druck auf Ampel-Koalition beim Thema ...
07.02.2023 17:34 Mehr als 3700 Tote in Türkei nach Erdbeben
07.02.2023 17:14 Mützenich drückt für Studierenden-Pauschale bei FDP aufs ...
07.02.2023 17:13 ROUNDUP/Arbeitszeitbericht: Beschäftigte wollen weniger ar...
07.02.2023 17:10 ROUNDUP: Habeck und Le Maire für Öffnung von US-Investitio...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
08.02.2023

CANADIAN METALS INC UNITS
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

LECTRA SA
Geschäftsbericht

RHT HEALTH TRUST
Geschäftsbericht

VOESTALPINE AG
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services