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| 28.07.2026 07:00 EQS-News: TeamViewer Q2 2026: Trendwende im DEX-Geschäft, TeamViewer-ONE-Plattform mit gutem Momentum, Prognose für Gesamtjahr bestätigt (deutsch) TeamViewer Q2 2026: Trendwende im DEX-Geschäft, TeamViewer-ONE-Plattform mit gutem Momentum, Prognose für Gesamtjahr bestätigt
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EQS-News: TeamViewer SE / Schlagwort(e):
Quartalsergebnis/Quartals-/Zwischenmitteilung
TeamViewer Q2 2026: Trendwende im DEX-Geschäft, TeamViewer-ONE-Plattform mit
gutem Momentum, Prognose für Gesamtjahr bestätigt
28.07.2026 / 07:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Q2 2026 Presse- und Quartalsmitteilung
GÖPPINGEN, 28. Juli 2026
TeamViewer Q2 2026: Trendwende im DEX-Geschäft, TeamViewer-ONE-Plattform mit
gutem Momentum, Prognose für Gesamtjahr bestätigt
* Umsatz bei 182,7 Mio. EUR (-1,4 % cc ggü. VJ [1]), ARR währungsbereinigt
auf Vorjahresniveau: Die bereits kommunizierten Einflussfaktoren im DEX-
und SMB-Geschäft klingen wie erwartet und angekündigt ab
* Weiterhin erstklassige Profitabilität: Bereinigtes EBITDA von 78,9 Mio.
EUR im zweiten Quartal 2026 bei einer Marge von 43,2 %
* Prognose für das Gesamtjahr 2026 bestätigt: Alle wesentlichen
Frühindikatoren haben sich im Quartal positiv entwickelt - dies wiederum
stützt die Erwartung des Managements, dass sich das Wachstum im zweiten
Halbjahr 2026 beschleunigt
* Positive Wachstumsdynamik im Enterprise-Geschäft, stark steigende
KI-Nutzung und Stabilisierung der Kundenentwicklung im SMB-Segment
* Enterprise-ARR-Wachstum von +8,3 % cc ggü. VJ, getragen von der
Trendwende im DEX-Geschäft und der schnellen Skalierung von
TeamViewer ONE
* Trendwende im DEX-Geschäft treibt das Wachstum: Großkunden
bekräftigten ihre langfristige Bindung an die Plattform durch
langfristigere Vertragsverlängerungen und -erweiterungen. Zudem
zeigte sich eine beschleunigte Upselling-Dynamik. Gleichzeitig
reduzieren Kunden die Zahl der Anbieter und setzen vermehrt auf eine
einheitliche Plattform für Fernzugriff und DEX. Davon profitiert
TeamViewer mit der integrierten Plattform für Autonomous Endpoint
Management
* Die Nachfrage nach TeamViewer ONE steigt deutlich: Stärkeres
Cross-Selling und Upselling bei DEX und Tensor beschleunigten die
Skalierung von TeamViewer ONE. Mehrere strategische DEX-Kunden
führten TeamViewer ONE ein, was zu einem deutlichen ARR-Uplift
führte
* Die Kundenabwanderung im SMB-Segment beginnt sich wie erwartet zu
stabilisieren: Gezielte Maßnahmen zur Kundenbindung sowie eine
verbesserte Vertriebssteuerung zeigen Wirkung. Die Bremsfaktoren im
SMB-Geschäft dürften sich im Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2026
noch weiter abschwächen
* KI-Nutzung wächst stark, auf dem Weg zu Autonomous Endpoint
Management (AEM): Die Zahl der KI-Kunden erreichte 49 Tausend.
Gleichzeitig stieg die Anzahl der automatisierten Session Insights
auf 2,8 Millionen (Stand: 25. Juli 2026). Treiber dieser Entwicklung
war die erfolgreiche Integration von KI-Funktionen in die zentralen
Produkte. Die starke Nutzung der KI bestätigt TeamViewers
KI-First-Strategie, schafft echten Kundenmehrwert und legt die
Grundlage für weitere Innovationen sowie die Verbreitung von
TeamViewer ONE
* Die strategische Position von TeamViewer im Zentrum der Entwicklung hin
zu autonomen IT-Prozessen wird durch die wegweisende Partnerschaft mit
ServiceNow, Auszeichnungen und Anerkennungen führender Branchenanalysten
sowie das Erreichen des FedRAMP-Status "In Process" bestätigt. Dies
unterstreicht die langfristigen Wachstumsmöglichkeiten des Unternehmens
Oliver Steil, TeamViewer CEO
"Unser Geschäft hat einen Wendepunkt erreicht: Wir sehen wie erwartet eine
Trendwende im DEX-Geschäft und eine Stabilisierung im SMB-Segment", sagte
Oliver Steil. "Unsere Maßnahmen greifen und unsere langfristige Strategie
fängt an Früchte zu tragen. Die Kundenabwanderung im DEX-Geschäft liegt
jetzt auf dem niedrigsten Niveau seit der Akquisition von 1E, und große
Enterprise-Kunden haben sich mit mehrjährigen Vertragsverlängerungen erneut
für unsere DEX-Plattform entschieden. Mehrere strategisch wichtige Kunden
sind auf TeamViewer ONE umgestiegen - ein starkes Zeichen für die
Attraktivität unserer Plattform. Dazu kommen auch die jüngsten
Auszeichnungen und Anerkennungen führender Branchenanalysten, sowie unsere
strategische Partnerschaft mit ServiceNow. Diese langfristige Kooperation
ist auf Investitionen und Wachstum ausgerichtet. Gemeinsam werden wir die
Entwicklung zu immer autonomeren IT-Prozessen aktiv vorantreiben und
mitgestalten. Mit diesem Rückenwind sind wir auf gutem Weg, im zweiten
Halbjahr eine Wachstumsbeschleunigung zu erreichen, und bestätigen unsere
Prognose für das Gesamtjahr."
Mark Banfield, TeamViewer CRO
"Das zweite Quartal liefert klare Belege dafür, dass unsere
Plattformstrategie zunehmend an Dynamik gewinnt", sagte Mark Banfield. "Die
Nutzung von TeamViewer ONE nimmt weiterhin stark zu und das Produkt
entwickelt sich zu einem wichtigen Wachstumstreiber. Das Wachstum wurde vor
allem durch den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen getrieben, aber auch
durch Upselling auf unsere integrierte Plattform, da Kunden die Zahl der
Anbieter reduzieren und unsere Vision von Autonomous Endpoint Management
teilen. Die Trendwende im DEX-Geschäft und die starke Nachfrage nach
TeamViewer ONE führten in unserem obersten Enterprise-Segment zu einem
währungsbereinigten ARR-Wachstum von 11 % gegenüber dem Vorjahr.
Gleichzeitig hat sich die Kundenabwanderung im SMB-Segment im Juni wie
erwartet stabilisiert, und die temporären Auswirkungen unserer strategischen
Kurskorrekturmaßnahmen nehmen weiter ab. Genau diesen Fortschritt im
operativen Geschäft haben wir angekündigt und liefern ihn nun konsequent."
Michael Wilkens, TeamViewer CFO
"Mehrere wichtige Frühindikatoren für künftiges Wachstum haben sich im
zweiten Quartal sehr erfreulich entwickelt", sagte Michael Wilkens. "Während
das Umsatzwachstum im zweiten Quartal noch von den bereits angekündigten
Faktoren beeinflusst wurde, zeigen operativ wichtige Kennziffern allesamt in
die richtige Richtung. Hierzu zählen das Enterprise-ARR-Wachstum, die
Enterprise Net Retention Rate (NRR), die Verbreitung von TeamViewer ONE
sowie die Kundenentwicklung im SMB-Segment. Die Entwicklung dieser
Frühindikatoren bestärkt uns in der Erwartung, dass sich das Wachstum in der
zweiten Jahreshälfte beschleunigt. Wir bestätigen daher unsere Prognose für
das Gesamtjahr 2026 mit einem Umsatzwachstum von 0 % bis 3 % auf Basis
konstanter Währungen sowie einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 43 %.
Gleichzeitig haben wir unsere Finanzierungssituation noch weiter gestärkt.
Im Laufe des Quartals haben wir die Laufzeit unserer revolvierenden
Kreditfazilität in Höhe von 75 Mio. EUR erfolgreich bis 2031 verlängert, eine
neue bilaterale Kreditvereinbarung über 40 Mio. EUR gesichert und die
Platzierung eines neuen Schuldscheindarlehens initiiert. Dadurch erhöhen wir
unsere Flexibilität weiter und schaffen eine solide Grundlage, um künftiges
Wachstum zu finanzieren und so die Verschuldung weiter zurückzufahren."
Q2 2026 Ergebnisse auf einen Blick (Konzern, ungeprüft)
in Mio. EUR (sofern nicht anders Q2 Q2 in in %
angegeben) 2026 2025 % cc
Annual Recurring Revenue (ARR) 736,8 759,1 -2,9 -0,1 %
%
Umsatz1 182,7 190,7 -4,1 -1,4 %
%
Bruttoergebnis vom Umsatz1,2 167,6 175,2 -4 %
Bruttomarge1,2 92 % 92 % 0 pp
Bereinigtes EBITDA1 78,9 84,0 -6 %
Bereinigte EBITDA-Marge1 43 % 44 % -1
pp
EBITDA 70,6 77,9 -9 %
EBIT 57,3 63,9 -10
%
Konzernergebnis 30,1 22,6 +33
%
Unverwässerte Anzahl der ausstehenden 157,8 157,0 +1 %
Aktien (in Mio.)
Gewinn pro Aktie (unverwässert) (in EUR) 0,19 0,14 +32
%
Bereinigtes Konzernergebnis1 42,5 44,3 -4 %
Bereinigter Gewinn pro Aktie 0,27 0,28 -5 %
(unverwässert) (in EUR)1
Cashflow aus der operativen 57,6 72,2 -20
Geschäftstätigkeit %
Free Cash Flow (FCFE)3 40,8 59,6 -31
%
Netto-Finanzverbindlichkeiten 832,8 991,7 -16
%
1. Die Vergleichszahlen für Q2 2025 sind pro forma. Die Wachstumsrate
bezieht sich auf die pro forma Vergleichszahlen für Q2 2025.
2. Das in dieser Tabelle ausgewiesene Bruttoergebnis vom Umsatz basiert
auf wiederkehrenden Kosten und weicht daher vom in der GuV ausgewiesenen
Bruttoergebnis vom Umsatz ab.
3. Bereinigt um Effekte aus der 1E-Akquisition.
Unternehmensentwicklung
Plan wird umgesetzt, Dynamik nimmt zu
Das zweite Quartal lieferte die Fortschritte, die das Management zu
Jahresbeginn angekündigt hatte. Das DEX-Geschäft hat die Trendwende
vollzogen, TeamViewer ONE setzte seine dynamische Entwicklung fort, das
Wachstum im Enterprise-Geschäft nahm weiter zu und die Kundenabwanderung im
SMB-Segment stabilisierte sich zum Quartalsende wie erwartet. Der Umsatz als
nachlaufender Indikator spiegelt zwar weiterhin die bekannten Bremsfaktoren
wider, gleichzeitig haben sich die zentralen Wachstumstreiber für die zweite
Jahreshälfte über das Quartal hinweg positiv entwickelt. Die strategische
Partnerschaft mit ServiceNow sowie eine Reihe von Auszeichnungen und
Anerkennungen führender Branchenanalysten stärken TeamViewers strategische
Position und schaffen die Voraussetzungen für die erwartete
Wachstumsbeschleunigung in der zweiten Jahreshälfte 2026.
Erfolgreiche Trendwende bei DEX
Das DEX-Geschäft hat die Trendwende vollzogen. Die Kundenabwanderung
erreichte den niedrigsten Stand seit der Akquisition von 1E, während
bedeutende Enterprise-Kunden ihre langfristige Bindung an die Plattform
durch mehrjährige Vertragsverlängerungen und -erweiterungen bekräftigten.
Dazu zählen unter anderem zwei führende internationale Finanzdienstleister,
eine große US-Krankenhauskette sowie eine der weltweit größten
Fluggesellschaften. Mehrere TeamViewer-Kunden entschieden sich darüber
hinaus für den Umstieg auf TeamViewer ONE. Damit zeigt sich die strategische
Logik hinter der 1E-Akquisition zunehmend auch in konkreten
Vertragsabschlüssen: Unternehmen setzen verstärkt auf TeamViewers
integrierte Plattform für Autonomous Endpoint Management (AEM).
TeamViewer ONE verzeichnet starkes Wachstum
TeamViewer ONE entwickelt sich weiterhin sehr dynamisch und wächst schneller
als jede zuvor eingeführte TeamViewer-Lösung. Die Plattform ist der zentrale
Treiber des zweistelligen Wachstums im obersten Enterprise-ARR-Segment.
Maßgeblich dazu beigetragen haben bedeutende Neukundengewinne, darunter ein
führendes internationales Unternehmen für Luftfahrttechnologie, sowie eine
zunehmende Upselling-Dynamik sowohl im Enterprise- als auch im SMB-Geschäft.
Kunden über alle Segmente hinweg konsolidieren zunehmend isolierte
Einzellösungen auf einer einheitlichen, KI-gestützten Plattform für
automatisierte Fehlerbehebung. Dies bestätigt das Marktpotenzial, für das
TeamViewer ONE entwickelt wurde.
KI gewinnt weiter an Dynamik
Zum Stichtag 25. Juli 2026 haben bereits rund 49 Tausend Kunden mindestens
eine der KI-Funktionen von TeamViewer genutzt - nahezu doppelt so viele wie
die 26 Tausend Kunden zum Ende des ersten Quartals. Allein im Juni wurden
mit Unterstützung von KI mehr als 516 Tausend Remote-Support-Sitzungen
zusammengefasst, wodurch die Gesamtzahl auf über 2,8 Millionen anstieg. Jede
dieser Sessions erweitert TeamViewers proprietäre Wissensbasis und stärkt
damit einen strukturellen Datenvorteil für die Entwicklung innovativer
Lösungen im Bereich automatisierter Fehlerbehebung. TeamViewer ONE kann
inzwischen KI-gestützte Skripte zur automatisierten Fehlerbehebung
generieren, sodass bereits bekannte Probleme unmittelbar nach ihrer
Erkennung automatisch behoben werden können. Gleichzeitig treiben die
Forschungs- und Entwicklungsteams von TeamViewer die Umsetzung ihrer
Agentic-AI-Roadmap mit hoher Geschwindigkeit voran, um Kunden eine führende
Plattform für autonome IT-Prozesse zu bieten.
Wegweisende Partnerschaft mit ServiceNow
Die strategische Partnerschaft mit ServiceNow markiert einen wichtigen
Meilenstein für TeamViewer. Im Rahmen der mehrjährigen Vereinbarung werden
die marktführenden Lösungen von TeamViewer für Digital Employee Experience
(DEX) und Remote Connectivity in die ServiceNow AI Platform integriert und
weltweit als Erweiterung für ServiceNow-Kunden angeboten, unterstützt durch
Implementierungs- und Vertriebspartner. Durch gemeinsame Investitionen in
Entwicklung und Vermarktung autonomer End-to-End-IT-Lösungen erhält die
Endpunkt-Technologie von TeamViewer Zugang zur globalen Kundenbasis von
ServiceNow. Gleichzeitig schafft die Partnerschaft die Grundlage für
zusätzliche Integrationen, neue Anwendungsfelder und weiteres Wachstum.
Während ServiceNow Unternehmens-Workflows und Systeme orchestriert, sorgt
TeamViewer direkt an den Endpunkten für Transparenz und Handlungsfähigkeit.
Gemeinsam schließen beide Unternehmen die Lücke zwischen Erkennung und
Behebung von Problemen und ermöglichen so autonome IT-Prozesse End-to-End.
Führende Marktposition durch Analysten bestätigt
TeamViewer DEX wurde erneut als Leader im Gartner® Magic Quadrant(TM) for
Digital Employee Experience Management Tools ausgezeichnet. Kurz darauf
folgte die Einstufung als Leader im IDC MarketScape: Worldwide Digital
Employee Experience 2026 Vendor Assessment - zwei bedeutende Anerkennungen
führender Branchenanalysten innerhalb eines Monats. Im Juli positionierte
PAC TeamViewer Frontline im 2026 PAC Innovation Radar: Digital Platforms for
Connected Workers als einzige Best-in-Class-Lösung. Zudem stufte Frost &
Sullivan die Lösung im Bericht Frost Radar(TM): Augmented Connected Worker,
AR-Centric Platforms, 2026 als Marktführer unter AR-zentrierten Plattformen
ein. Darüber hinaus erhielt TeamViewer DEX Ende Mai die FedRAMP-Auszeichnung
"In Process", unterstützt durch das U.S. Department of Veterans Affairs.
Dies markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg in den
US-amerikanischen öffentlichen Sektor sowie weitere regulierte Märkte.
Finanz-Highlights
Hohe Profitabilität im zweiten Quartal 2026 trotz vorübergehender
Wachstumsdämpfer
Das Umsatzwachstum im zweiten Quartal wurde durch erwartete und angekündigte
Faktoren gebremst, die das Geschäft vorübergehend belasteten. Der Umsatz im
ersten Halbjahr 2026 belief sich auf 365,9 EUR Mio. Auf Pro-forma-Basis
entsprach dies einem Rückgang von 0,9 % cc ggü. VJ, während auf IFRS-Basis
ein Wachstum von +4 % cc ggü. VJ verzeichnet wurde. Gleichzeitig blieb die
Profitabilität mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 43,2 % auf einem hohen
Niveau. Dabei verbesserten sich die zugrunde liegenden operativen
Frühindikatoren im Verlauf des Quartals kontinuierlich: die positive
Entwicklung im DEX-Geschäft, die beschleunigte Einführung von TeamViewer
ONE, das Wachstum des Enterprise ARR, eine starke Enterprise Net Revenue
Retention (NRR) sowie eine Stabilisierung der Kundenabwanderung im
SMB-Segment. Diese Faktoren führten zu einer sukzessiven Verbesserung des
Wachstums im zweiten Quartal und stärken das Vertrauen in die erwartete
Wachstumsbeschleunigung in der zweiten Jahreshälfte 2026.
ARR- und Umsatzentwicklung
in Mio. EUR (sofern nicht anders Q2 Q2 2025 pro in in %
angegeben) 2026 forma % cc
Enterprise
Umsatz 58,6 58,7 -0,1 +2,8 %
%
ARR1 235,5 227,1 +3,7 +8,3 %
%
Enterprise NRR (cc)1 94 % 98 %
Enterprise NRR (cc)1 bereinigt um 98 % 103 %
Netto-Upsell von SMB
SMB
Umsatz 124,1 132,0 -6,0 -3,2 %
%
ARR1 501,4 532,0 -5,8 -3,6 %
%
Gesamt
Umsatz 182,7 190,7 -4,1 -1,4 %
%
ARR1 736,8 759,1 -2,9 -0,1 %
%
NRR (cc)1 93 % 97 %
Anzahl der Kunden (Stichtag) (in 611,9 656,4 -7 %
Tausend)1
Umsatz nach Region
EMEA 100,4 99,8 +0,6 +1,0 %
%
AMERICAS 64,7 72,7 -10,- -5,6 %
9 %
APAC 17,6 18,2 -3,3 +2,7 %
%
1 Die Vergleichszahlen und Wachstumsraten für Q2 2025 sind nicht pro forma.
In Q2 2026 blieb der ARR mit 736,8 Mio. EUR weitgehend stabil (-0,1 % cc
ggü. VJ). Die Dynamik im Enterprise-Geschäft hat sich im zweiten Quartal
weiter verstärkt. Der Enterprise-ARR wuchs um +8,3 % cc ggü. VJ.
Wachstumstreiber waren insbesondere Neukundengewinne, vor allem in der
Region Americas, eine intensivere Nutzung unserer Lösungen durch
Bestandskunden sowie die weitere Stärkung unseres Go-to-Market-Modells.
Getragen von der erfolgreichen Trendwende im DEX-Geschäft und der starken
Nachfrage nach TeamViewer ONE legte der ARR im Enterprise-Segment (>200.000
EUR ARR) um +11 % cc ggü. VJ. zu. Die Enterprise-NRR (cc) verbesserte sich
gegenüber dem Vorquartal um 1,4 Prozentpunkte auf 94 % (Q1 2026: 93 %; Q2
2025: 98 % [2]), was insbesondere auf eine stärkere Kundenbindung und die
zunehmende Verbreitung von TeamViewer ONE zurückzuführen ist. Bereinigt um
den Netto-Upsell von 10,7 Mio. EUR (QoQ: +0,2 Mio. EUR) aus dem SMB- in den
Enterprise-Bereich lag die Enterprise-NRR (cc) bei 98 % (Q2 2025: 103 %2).
Die Gesamtanzahl der Enterprise-Kunden stieg auf 5.311 zum Ende von Q2 2026.
Der SMB-ARR sank um 3,6 % cc ggü. VJ auf 501,4 Mio. EUR, im Einklang mit den
internen Erwartungen. Die strategische Kurskorrektur im SMB-Segment
belastete kurzfristig vor allem kleinere Kunden: Der SMB-ARR < 1.500 EUR
ging um 7,0 % cc ggü. VJ zurück. Größere SMB-Accounts verzeichneten dagegen
weiterhin Wachstum; der SMB-ARR > 1.500 EUR blieb konstant mit -0,2 % cc
ggü. VJ. Die Anzahl der SMB-Kunden belief sich zum Ende von Q2 2026 auf
607.000.
In Q2 2026 sank der Umsatz um 1,4 % cc ggü. VJ2 auf 182,7 Mio. EUR (Q2 2025:
190,7 Mio. EUR). Wechselkursbewegungen belasteten den ausgewiesenen Umsatz
im Quartal mit einem negativen Währungseffekt von 2,8 Prozentpunkten
gegenüber dem Vorjahr - hauptsächlich bedingt durch den US-Dollar. Der
durchschnittliche EUR/USD-Wechselkurs in Q2 2026 betrug 1,16, verglichen mit
1,13 in Q2 2025. Der SMB-Umsatz sank um 3,2 % cc ggü. VJ2 auf 124,1 Mio. EUR
(Q2 2025: 132,0 Mio. EUR). Der Enterprise-Umsatz stieg im Jahresvergleich2
(+2,8 % cc) und erreichte 58,6 Mio. EUR (Q2 2025: 58,7 Mio. EUR).
In Q2 2026 erzielten EMEA und APAC ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr2
(währungsbereinigt). EMEA erzielte einen Anstieg von +1,0 % cc ggü. VJ2 und
erreichte einen Umsatz von 100,4 Mio. EUR (Q2 2025: 99,8 Mio. EUR). Die
Region APAC wuchs um +2,7 % cc ggü. VJ2 auf 17,6 Mio. EUR (Q2 2025: 18,2
Mio. EUR). Der Umsatz in der Region AMERICAS sank um 5,6 % cc ggü. VJ2 auf
64,7 Mio. EUR (Q2 2025: 72,7 Mio. EUR). Ursächlich hierfür waren bereits
kommunizierte Abwanderungseffekte, die das DEX-Geschäft vorübergehend
belasteten.
Bereinigtes EBITDA
In Q2 2026 belief sich das bereinigte EBITDA auf 78,9 Mio. EUR, was einem
Rückgang von 6,0 % ggü. VJ2 entspricht (Q2 2025: 84,0 Mio. EUR). Die
Entwicklung spiegelt vor allem niedrigere Umsätze sowie einen negativen
Währungseffekt von 5,4 Prozentpunkten im Quartal wider. Die Auswirkungen
wurden teilweise durch eine weiterhin konsequente Kostendisziplin
aufgefangen. In Q2 2026 sanken die laufenden Gesamtkosten um 2,7 % ggü. VJ2
auf 103,8 Mio. EUR (Q2 2025: 106,7 Mio. EUR). Die bereinigte EBITDA-Marge
blieb mit 43,2 % auf einem hohen Niveau und lag damit -1 pp ggü. VJ2 (Q2
2025: 44,1 %). Ohne die negativen Auswirkungen von Währungseffekten hätte
die bereinigte EBITDA-Marge 44,4 % betragen. Die im Zusammenhang mit der
1E-Akquisition im EBITDA erfassten aufwandswirksamen Bereinigungen beliefen
sich auf 0,8 Mio. EUR und erfassen laufende Systemintegrationen.
Die Umsatzkosten (COGS) sanken um 2,0 % ggü. VJ2 auf 15,1 Mio. EUR (Q2 2025:
15,4 Mio. EUR), was auf geringere variable Kosten im Einklang mit der
Umsatzentwicklung und niedrigere Implementierungskosten im Zusammenhang mit
dem Frontline-Produkt zurückzuführen ist. Die Vertriebskosten stiegen um
+5,4 % ggü. VJ [3] auf 32,0 Mio. EUR (Q2 2025: 30,4 Mio. EUR). Der Anstieg
reflektiert Investitionen in die Neukundengewinnung und die nachhaltige
Bindung von Bestandskunden. Der Anteil der Vertriebskosten am Umsatz betrug
18 %3 (Q2 2025: 16 %). Die Marketingkosten sanken um 28 % ggü. VJ3 auf 22,3
Mio. EUR (Q2 2025: 30,7 Mio. EUR), was insbesondere auf das hohe
Investitionsniveau im Vorjahresquartal zurückzuführen ist. Wie bereits
kommuniziert, wurden die Marketingaktivitäten gegenüber dem ersten Quartal
2026 wieder verstärkt, um Markenaufbau und Nachfragegenerierung gezielt zu
unterstützen. Die Kosten für Forschung und Entwicklung (F&E) stiegen um +12
% ggü. VJ3 auf 24,0 Mio. EUR (Q2 2025: 21,4 Mio. EUR), was die anhaltenden
Investitionen in Produktinnovationen, KI-Funktionen sowie den Ausbau der
integrierten Plattform widerspiegelt. Die F&E-Kosten entsprachen 13 %3 des
Umsatzes (Q2 2025: 11 %). Die allgemeinen Verwaltungskosten stiegen um 4,4 %
ggü. VJ3 auf 9,7 Mio. EUR (Q2 2025: 9,3 Mio. EUR), was vor allem auf
zeitliche Effekte zwischen den Quartalen zurückzuführen ist. Sonstige
Aufwendungen beliefen sich auf 0,7 Mio. EUR (Q2 2025: Plus von 0,6 Mio.
EUR). Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere geringere positive Effekte
aus Derivaten.
Bereinigtes Konzernergebnis
In Q2 2026 stieg das Konzernergebnis um +33 % ggü. VJ auf 30,1 Mio. EUR (Q2
2025: 22,6 Mio. EUR). Die gesamten Zinsaufwendungen beliefen sich in Q2 2026
auf 10,0 Mio. EUR, was einer Reduzierung von 0,5 Mio. EUR ggü. VJ entspricht
und auf die niedrigere Nettoverschuldung zurückzuführen ist. Das bereinigte
Konzernergebnis sank im Jahresvergleich3 um 4,2 % und lag bei 42,5 Mio. EUR
(Q2 2025: 44,3 Mio. EUR). Der bereinigte Gewinn pro Aktie (unverwässert)
nahm im Jahresvergleich3 um 4,7 % ab und lag bei 0,27 EUR (Q2 2025: 0,28
EUR).
Finanzlage
In Q2 2026 belief sich der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit
auf 57,6 Mio. EUR, was einem Rückgang von -20 % ggü. VJ entspricht. Der
Cashflow aus Investitionstätigkeiten betrug -5,5 Mio. EUR. Der Cashflow aus
Finanzierungstätigkeiten belief sich auf -45,3 Mio. EUR und umfasst
hauptsächlich Schuldenrückzahlungen in Höhe von 55 Mio. EUR, Erlöse aus
neuen Kreditaufnahmen in Höhe von 25,0 Mio. EUR sowie damit verbundene
Zinszahlungen in Höhe von 11,4 Mio. EUR. Die Zahlungsmittel und -äquivalente
beliefen sich infolgedessen zum Ende von Q2 2026 auf 39,6 Mio. EUR.
Bereinigt um die akquisitionsbezogenen Kosten für 1E belief sich der Levered
Free Cash Flow (FCFE) in Q2 2026 auf 40,8 Mio. EUR, was einem Rückgang von
31 % ggü. VJ [4] entspricht. Diese Entwicklung ist auf einen schwächeren
Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Steuern (-21 % ggü. VJ)
zurückzuführen, der durch ein geringeres Umsatzwachstum sowie weniger
mehrjährige Verträge mit Vorauszahlungen belastet wurde. Dem standen
geringere Ausgaben für Ertragsteuern und Leasingzahlungen teilweise
entgegen.
Die Nettoverschuldung belief sich zum Ende von Q2 2026 auf 832,8 Mio. EUR,
was einer Verbesserung von 37,2 Mio. EUR gegenüber 870,0 Mio. EUR zum 31.
März 2026 entspricht. Mit einem Netto-Verschuldungsgrad von 2,5x
(Nettoverschuldung/bereinigtes Pro-forma-EBITDA LTM) liegt TeamViewer weiter
auf Kurs, bis Ende 2026 das interne Ziel von rund 2,3x zu erreichen.
Prognose für das Gesamtjahr erneut bestätigt
TeamViewer bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr 2026 und erwartet
weiterhin eine Wachstumsbeschleunigung im Jahresverlauf, da temporär
bremsende Umsatzeffekte abnehmen und die kommerzielle Dynamik rund um
TeamViewer ONE und KI in der zweiten Jahreshälfte 2026 weiter zunimmt. Für
das Gesamtjahr 2026 erwartet TeamViewer:
* ein Umsatzwachstum (währungsbereinigt) zwischen 0 % und 3 % (gegenüber
einem Pro-forma-Umsatz von 767,5 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2025); und
* eine bereinigte EBITDA-Marge von rund 43 %.
FY 2025 FY 2026 Prognose
Pro Forma
Umsatzwachstum 767,5 0 % - 3 %
(währungsbereinigt ggü. Mio. EUR (währungsbereinigt)1,2
Pro-forma-Umsatz FY 2025)
Bereinigte EBITDA-Marge 44% ~ 43 %
(inklusive Währungseffekten)
1 Das währungsbereinigte Umsatzwachstum gegenüber dem IFRS-Umsatz 2025
(746,8 Mio. EUR) fällt höher aus als das währungsbereinigte Umsatzwachstum
gegenüber dem Pro-forma-Umsatz 2025 (767,5 Mio. EUR).
2 Währungsbereinigtes Wachstum bei einem durchschnittlichen Wechselkurs von
1,13 USD pro EUR für das FY 2025.
Während die Umsatzwachstumsprognose für das Geschäftsjahr 2026
währungsbereinigt ausgewiesen wird, wird erwartet, dass der tatsächlich
ausgewiesene Umsatz durch Wechselkursschwankungen beeinflusst wird. Der
erwartete gesamte Wechselkurseinfluss auf die Umsatzwachstumsprognose für
das Geschäftsjahr 2026 in konstanten Währungen beträgt minus 2,4
Prozentpunkte und wird hauptsächlich durch den US-Dollar verursacht. Dies
setzt sich aus den tatsächlichen Wechselkurseffekten des ersten Halbjahres
2026 sowie den erwarteten Auswirkungen für das zweite Halbjahr 2026 auf
Basis der Stichtagskurse zum 30. Juni 2026, sowie den zeitversetzt wirksamen
Wechselkurseffekten infolge des zentralisierten Rechnungsstellungsmodells
von TeamViewer zusammen.
TeamViewer wird in jeder Quartalsergebnispräsentation die erwarteten
Auswirkungen der Währungsschwankungen auf das Umsatzwachstum darlegen.
Zusätzlich wird TeamViewer die weiteren erwarteten Währungseffekte
offenlegen, die aus der Auflösung historischer, abgegrenzter Umsätze
entstehen, um eine systematische Über- bzw. Unterschätzung von
Währungseffekten im berichteten Umsatz zu vermeiden. Das zentrale
Rechnungsstellungsmodell des Unternehmens sowie die IFRS-Bilanzierung führen
dazu, dass abgegrenzte Umsätze zum Rechnungsstellungszeitpunkt mit einem
festen Wechselkurs bewertet werden - weshalb sich Währungseinflüsse ergeben,
sobald diese historischen Abgrenzungen zu Umsatz werden.
###
Webcast
Oliver Steil (CEO), Michael Wilkens (CFO) und Mark Banfield (CRO) werden am
28. Juli 2026 um 9:00 Uhr MESZ in einer Telefonkonferenz für Analysten und
Investoren über die Q2 2026-Ergebnisse sprechen. Der Audio-Webcast kann über
https://www.webcast-eqs.com/login/teamviewer-2026-q2 verfolgt werden. Eine
Aufzeichnung wird auf der Investor Relations Website unter
https://ir.teamviewer.com/de/publikationen/finanzergebnisse verfügbar sein.
Die begleitende Präsentation steht dort ebenfalls zum Download bereit.
Über TeamViewer
TeamViewer (XETRA: TMV) behebt IT-Probleme, bevor sie die Produktivität
beeinträchtigen. In einer Welt, in der Künstliche Intelligenz die Zahl der
Endgeräte, Anwendungen und digitalen Agenten rasant wachsen lässt,
verschafft TeamViewer Unternehmen wieder die Kontrolle: Die Plattform
erkennt in Echtzeit, wenn etwas nicht rund läuft, behebt viele Probleme
eigenständig und holt die Expertise von IT-Teams ein, wenn menschliches
Urteilsvermögen gefragt ist. Mit der Plattform TeamViewer ONE vereint das
Unternehmen Endpoint Management, Digital Employee Experience (DEX) sowie
agentenbasierten Remote Support und treibt so den Wandel hin zum Autonomous
Endpoint Management (AEM) voran. Die Plattform baut auf einem einzigartigen
Datenschatz auf: Millionen von Problemlösungen erfahrener IT-Experten, die
mit KI erfasst und ausgewertet wurden. Auf dieser Grundlage kann sie
Probleme selbstständig beheben - und lernt mit jedem gelösten Fall weiter
dazu. Mehr als 600.000 Kunden, von mittelständischen Unternehmen bis zu den
größten Konzernen der Welt, vertrauen auf TeamViewer, um ihre digitalen und
physischen Betriebsabläufe zuverlässig am Laufen zu halten. Weitere
Informationen finden Sie unter www.teamviewer.com.
Kontakt
Investor Relations Presse
Bisera Grubesic
Vice President Investor Relations
E-Mail: ir@teamviewer.com
Maximilian Hofmann
Director Communications
E-Mail: press@teamviewer.com
Wichtiger Hinweis
Bestimmte Aussagen in dieser Meldung können zukunftsgerichtete Aussagen
sein. Diese Aussagen basieren auf Annahmen, die zu dem Zeitpunkt, an dem sie
getroffen wurden, für angemessen erachtet werden, und unterliegen
wesentlichen Risiken und Unsicherheiten, einschließlich derjenigen Risiken
und Unsicherheiten, die in den Offenlegungen von TeamViewer beschrieben
sind. Sie sollten sich nicht auf zukunftsgerichtete Aussagen als Vorhersagen
von künftigen Ereignissen verlassen. TeamViewers tatsächliche Ergebnisse
können von den in diesen Mitteilungen enthaltenen zukunftsgerichteten
Aussagen aufgrund mehrerer Faktoren wesentlich und nachteilig abweichen,
unter anderem aufgrund von Risiken aus makroökonomischen Entwicklungen,
externem Betrug, mangelnder Innovationskraft, unangemessener Datensicherheit
und Änderungen im Wettbewerbsniveau. Im Falle neuer Informationen,
zukünftiger Ereignisse oder anderweitiger Umstände ist das Unternehmen nicht
verpflichtet, und beabsichtigt auch nicht, zukunftsgerichtete Aussagen
öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren.
Alle Zahlen in dieser Mitteilung sind ungeprüft.
Prozentuale Veränderungen und Summen, die in Tabellen in diesem Dokument
dargestellt werden, werden im Allgemeinen auf Basis ungerundeter Zahlen
berechnet. Daher kann es vorkommen, dass sich die in den Tabellen
angegebenen nicht genau zu den angegebenen Gesamtsummen addieren lassen und
dass die prozentualen Veränderungen nicht die Veränderungen auf Basis
gerundeter Zahlen widerspiegeln.
Dieses Dokument enthält alternative Leistungsindikatoren (APM), die nicht
nach IFRS definiert sind. Die APM (non-IFRS) sind zu den im
IFRS-Konzernabschluss enthaltenen Kennzahlen überleitbar und sollten nicht
isoliert, sondern nur als vervollständigende Information zur Beurteilung der
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage betrachtet werden. TeamViewer ist der
Auffassung, dass diese Kennzahlen ein tiefergehendes Verständnis über die
Geschäftsentwicklung des Unternehmens vermitteln.
TeamViewer hat jeden der folgenden APMs wie folgt definiert:
* Bereinigtes EBITDA ist definiert als das operative Ergebnis (EBIT) nach
IFRS zuzüglich Abschreibungen auf materielles und immaterielles
Anlagevermögen (EBITDA), bereinigt um bestimmte, durch den Vorstand in
Abstimmung mit dem Aufsichtsrat definierte Geschäftsvorfälle (Erträge
und Aufwendungen). Zu bereinigende Geschäftsvorfälle beinhalten
Aufwendungen aus aktienbasierten Vergütungsmodellen und sonstige
wesentliche Sondereffekte, die gesondert dargestellt werden, um die
zugrunde liegende operative Leistung des Unternehmens zu zeigen.
* Bereinigte EBITDA-Marge ist definiert als das Bereinigte EBITDA
ausgedrückt als Prozentsatz der Umsatzerlöse.
* Billings stellen den Wert (netto) der Güter und Dienstleistungen dar,
die den Kunden innerhalb einer Periode fakturiert werden und einen
Vertrag im Sinne des IFRS 15 darstellen.
* Annual Recurring Revenue (ARR) beschreibt den jährlich wiederkehrenden
Umsatz für alle aktiven Abonnements am Ende des jeweiligen
Berichtszeitraums. Er wird berechnet, indem der Tagesumsatz aus
Abonnements am Ende des Berichtszeitraums mit 365 Tagen (bzw. 366 Tagen
in Schaltjahren) multipliziert wird. Der Tagesumsatz aus Abonnements
ermittelt sich aus dem Gesamtwert der aktiven Verträge geteilt durch die
Vertragsdauer in Tagen. Das Ende des Berichtszeitraums ist definiert als
der letzte Kalendertag des jeweiligen Zeitraums.
* Retained ARR ist definiert als ARR am Ende des Berichtszeitraums von
Kunden, die am Ende des Vorjahresberichtszeitraums bereits Kunden waren.
* Net Retention Rate (NRR) (cc) ist definiert als Retained ARR
(währungsbereinigt) am Ende des Berichtszeitraums geteilt durch die
Gesamt-ARR am Ende des Berichtszeitraums des Vorjahres.
* Anzahl der Kunden ist die Gesamtzahl der zahlenden Kunden mit einem
aktiven Abonnement zum jeweiligen Berichtszeitpunkt.
* SMB-Kunden sind Kunden mit einem ARR über alle Produkte und
Dienstleistungen hinweg von unter 10.000 EUR am Ende des jeweiligen
Berichtszeitraums. Bei Überschreiten dieser Schwelle wird eine
Neuzuordnung vorgenommen.
* Enterprise-Kunden sind Kunden mit einem ARR über alle Produkte und
Dienstleistungen hinweg von mindestens 10.000 EUR am Ende des jeweiligen
Berichtszeitraums. Bei Unterschreiten dieser Schwelle wird eine
Neuzuordnung vorgenommen.
* Kunden-Churn-Rate gibt den Prozentsatz der Kunden an, die in den letzten
zwölf Monaten nicht gehalten werden konnten. Sie wird berechnet als 100
% minus der Anzahl der Kunden, die in den letzten zwölf Monaten gehalten
werden konnten (keine Neukunden), geteilt durch die Gesamtzahl der
Kunden vor zwölf Monaten.
* Average Selling Price (ASP) beschreibt den durchschnittlichen
Verkaufspreis. Er wird berechnet, indem der gesamte ARR durch die
Gesamtzahl der Kunden zum jeweiligen Berichtszeitpunkt geteilt wird.
* Nettofinanzverbindlichkeiten sind definiert als zinstragende kurz- und
langfristige Finanzverbindlichkeiten (ohne weitere
Finanzverbindlichkeiten) abzüglich von Zahlungsmitteln und
Zahlungsmitteläquivalenten.
* Netto-Verschuldungsgrad setzt die Nettofinanzverbindlichkeiten ins
Verhältnis zum bereinigten EBITDA des vorangegangenen
Zwölf-Monats-Zeitraums (LTM).
* Levered Free Cash Flow (FCFE) ist definiert als Cashflow aus der
operativen Geschäftstätigkeit abzüglich Investitionen in Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte (exkl. M&A), Tilgungszahlungen für
Leasingverbindlichkeiten und bezahlter Zinsen für
Finanzverbindlichkeiten und Leasingverbindlichkeiten.
* Cash Conversion entspricht dem prozentualen Anteil des Levered Free Cash
Flows (FCFE) am Bereinigten EBITDA.
* Bereinigtes Konzernergebnis ist definiert als das Konzernergebnis,
bereinigt um bestimmte Erträge und Aufwendungen. Dies sind: Aufwendungen
für anteilsbasierte Vergütungen, Abschreibungen im Zusammenhang mit
Unternehmenszusammenschlüssen, sonstige Sondereffekte und damit
zusammenhängende Ertragsteuern.
* Bereinigter Gewinn pro Aktie (unverwässert) wird entsprechend dem Gewinn
pro Aktie (unverwässert) berechnet, wobei als Berechnungsgrundlage
anstelle des Konzernergebnisses das Bereinigte Konzernergebnis
herangezogen wird.
* Währungsbereinigt (cc) bezeichnet Vergleichsangaben, bei denen die
Auswirkungen von Wechselkursschwankungen zwischen verschiedenen
Zeiträumen bereinigt wurden.
* "Pro forma" bezieht sich auf die TeamViewer-Konzernkennzahlen,
einschließlich der 1E-Kennzahlen vor Abschluss der Akquisition
(basierend auf der ungeprüften Einschätzung des Managements zum
Zeitpunkt der Übernahme) sowie einer Bereinigung negativer Effekte aus
der M&A-Transaktion auf den Umsatz ("Haircut") nach dem Abschluss der
Transaktion. Pro-forma-Zahlen dienen ausschließlich Vergleichszwecken
und sollten zusammen mit den Finanzberichten betrachtet werden. Sie sind
nicht unbedingt ein Indikator für die Ergebnisse, die erzielt worden
wären, wenn die Transaktion zu einem anderen Zeitpunkt stattgefunden
hätte.
6M 2026 Ergebnisse auf einen Blick (Konzern, ungeprüft)
in Mio. EUR (sofern nicht anders 6M 6M % in %
angegeben) 2026 2025 cc
Annual Recurring Revenue (ARR) 736,8 759,1 -2,9 -0,1 %
%
Umsatz1 365,9 380,9 -3,9 -0,9 %
%
Bruttoergebnis vom Umsatz1,2 335,9 349,3 -4 %
Bruttomarge1,2 92 % 92 % 0 pp
Bereinigtes EBITDA1 161,9 165,6 -2 %
Bereinigte EBITDA-Marge1 44 % 43 % +1
pp
EBITDA 145,7 144,4 +1 %
EBIT 119,1 117,1 +2 %
Konzernergebnis 64,3 52,2 +23
%
Unverwässerte Anzahl der ausstehenden 157,8 157,0 +1 %
Aktien (in Mio.)
Gewinn pro Aktie (unverwässert) (in EUR) 0,41 0,33 +22
%
Bereinigtes Konzernergebnis1 87,7 90,0 -2 %
Bereinigter Gewinn pro Aktie 0,56 0,57 -3 %
(unverwässert) (in EUR)1
Cashflow aus der operativen 99,3 110,4 -10
Geschäftstätigkeit %
Free Cash Flow (FCFE)3 64,6 104,0 -38
%
Netto-Finanzverbindlichkeiten 832,8 991,7 -16
%
1 Die Vergleichszahlen für 6M 2025 sind pro forma. Die Wachstumsrate bezieht
sich auf die pro forma Vergleichszahlen für 6M 2025.
2 Das in dieser Tabelle ausgewiesene Bruttoergebnis vom Umsatz basiert auf
wiederkehrenden Kosten und weicht daher vom in der GuV ausgewiesenen
Bruttoergebnis vom Umsatz ab.
3 Im Berichtsjahr bereinigt um Effekte aus der 1E-Akquisition. Im Vorjahr
bereinigt um Effekte aus der 1E-Akquisition und Rechtsstreitigkeiten.
Konzern Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS, ungeprüft)
in TEUR Q2 2026 Q2 2025 6M 2026 6M 2025
Umsatzerlöse 182.750 185.629 365.918 364.382
Umsatzkosten (24.877) (24.681) (49.281) (49.199)
Bruttoergebnis vom Umsatz 157.873 160.947 316.636 315.183
Forschungsund Entwicklungskosten (26.593) (24.744) (52.108) (47.912)
Marketingkosten (23.180) (32.143) (42.123) (59.487)
Vertriebskosten (35.629) (34.093) (70.382) (67.071)
Verwaltungskosten (12.860) (13.026) (25.749) (31.265)
Wertminderungsaufwand auf (1.696) (1.919) (3.798) (4.989)
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen
Sonstige Erträge 1.058 9.149 1.813 15.110
Sonstige Ausgaben (1.685) (267) (5.145) (2.479)
Operativer Gewinn 57.289 63.905 119.146 117.090
Finanzerträge 134 108 231 242
Finanzaufwendungen (9.967) (10.433) (19.485) (19.198)
Anteil am Gewinn/Verlust von (1.594) (984) (2.442) (3.165)
assoziierten Unternehmen
Währungsaufwendungen (674) (16.069) (2.147) (14.415)
Gewinn vor Ertragsteuern 45.188 36.528 95.304 80.554
Ertragsteuern (15.085) (13.913) (31.010) (28.309)
Konzernergebnis 30.102 22.615 64.294 52.245
Unverwässerte Anzahl der 157.795 156.966 157.795 156.966
ausstehenden Aktien (in tsd.
Stück)
Unverwässerter Gewinn je Aktie 0,19 0,14 0,41 0,33
(in EUR pro Aktie)
Verwässerte Anzahl der 158.378 157.974 158.307 158.057
ausstehenden Aktien (in tsd.
Stück)
Verwässerter Gewinn je Aktie (in 0,19 0,14 0,41 0,33
EUR pro Aktie)
Konzernbilanz Aktiva (IFRS, ungeprüft)
in TEUR 30. Juni 31. Dezember
2026 2025
Langfristige Vermögenswerte
Geschäftsoder Firmenwert 1.128.396 1.115.457
Immaterielle Vermögenswerte 331.184 343.866
Sachanlagen 43.656 44.905
Finanzielle Vermögenswerte 7.506 5.640
Anteile an assoziierten Unternehmen 11.511 13.763
Sonstige Vermögenswerte 30.547 27.524
Aktive latente Steuern 1.987 905
Summe Langfristige Vermögenswerte 1.554.787 1.552.061
Kurzfristige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und 21.557 27.531
Leistungen
Sonstige Vermögenswerte 45.084 35.404
Steuerforderungen 2.024 8.424
Finanzielle Vermögenswerte 7.691 10.796
Zahlungsmittelund äquivalente 39.603 41.569
Summe kurzfristige Vermögenswerte 115.958 123.724
Summe Aktiva 1.670.745 1.675.784
Konzernbilanz Passiva (IFRS, ungeprüft)
in TEUR 30. Juni 31. Dezember
2026 2025
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 163.500 163.500
Kapitalrücklage (10.626) (3.874)
Gewinnrücklage 210.435 146.141
Cashflow Hedge 1.274 (146)
Währungsumrechnungsrücklage (38.298) (55.060)
Rücklage eigene Aktien (76.583) (85.682)
Den Aktionären der TeamViewer SE 249.702 164.879
zustehendes Eigenkapital
Langfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 988 737
Finanzverbindlichkeiten 640.925 549.879
Abgegrenzte Umsatzerlöse 31.228 37.080
Abgegrenzte und sonstige 859 904
Verbindlichkeiten
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten - 209
Passive latente Steuern 80.865 79.635
Summe Langfristige Verbindlichkeiten 754.865 668.443
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen 3.042 1.768
Finanzverbindlichkeiten 231.473 393.087
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 9.911 11.150
Leistungen
Abgegrenzte Umsatzerlöse 344.771 346.931
Abgegrenzte Schulden und sonstige 51.944 67.645
Verbindlichkeiten
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 11.274 10.869
Steuerverbindlichkeiten 13.763 11.012
Summe Kurzfristige Verbindlichkeiten 666.178 842.462
Summe Verbindlichkeiten 1.421.043 1.510.905
Summe Passiva 1.670.745 1.675.784
Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS, ungeprüft)
in TEUR Q2 2026 Q2 2025 6M 2026 6M 2025
Gewinn vor Ertragsteuern 45.188 36.528 95.304 80.554
Abschreibung und 13.267 13.966 26.510 27.338
Wertminderung von
Anlagevermögen
Erhöhung/(Verminderung) von 1.277 (279) 1.525 (8.593)
Rückstellungen
Nicht operative (150) 807 (191) 1.075
(Gewinne)/Verluste aus der
Währungsumrechnung
Aufwendungen für 1.289 5.168 2.346 9.432
anteilsbasierte Vergütungen
mit Ausgleich durch
Eigenkapitalinstrumente
Netto-Finanzierungskosten 11.427 11.309 21.696 22.121
Veränderungen der (11.868) 6.414 (8.012) 37.480
abgegrenzten Einnahmen
Veränderungen des sonstigen 5.884 10.050 (17.630) (38.779)
Nettoumlaufvermögens und
Sonstiges
Gezahlte Ertragsteuern (8.697) (11.802) (22.208) (20.231)
Cashflow aus der operativen 57.618 72.159 99.339 110.397
Geschäftstätigkeit
Investitionen in Sachanlagen (2.251) (2.757) (3.256) (3.751)
und immaterielle
Vermögenswerte
Auszahlungen für (2.000) - (2.000) (480)
Finanzanlagen
Auszahlungen für (1.274) (15.317) (1.274) (682.500)
Akquisitionen
Cashflow aus (5.525) (18.074) (6.530) (686.730)
Investitionstätigkeit
Rückzahlung von Fremdmitteln (55.000) (130.000) (281.000) (130.000)
Einnahmen aus Fremdmitteln 25.000 - 220.000 720.000
Auszahlungen für den (3.895) (5.279) (10.877) (6.783)
Tilgungsanteil von
Leasingverbindlichkeiten
Gezahlte Zinsen für (11.435) (10.653) (23.386) (19.638)
Fremdmittel und
Leasingverbindlichkeiten
Cashflow aus der (45.330) (145.932) (95.264) 563.579
Finanzierungstätigkeit
Veränderung der 6.763 (91.847) (2.455) (12.754)
Zahlungsmittel und
-äquivalente
Wechselkursbedingte 248 (1.483) 489 (1.996)
Veränderungen
Zahlungsmittel und 32.592 133.845 41.569 55.265
-äquivalente am
Periodenanfang
Zahlungsmittel und 39.603 40.515 39.603 40.515
-äquivalente am Periodenende
[1] Die Umsatzwachstumsrate ggü. VJ wird mit dem vergleichbaren
Pro-forma-Umsatz von Q2 2025 in Höhe von 190,7 Mio. EUR verglichen.
[2] Die Vergleichszahlen für Q2 2025 sind pro forma ausgewiesen.
[3] Die Vergleichszahlen für Q2 2025 sind pro forma ausgewiesen.
[4] Bereinigt um Effekte aus der 1E-Akquisition.
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