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01.07.2026 08:54

OTS: immowelt / Erholung trifft auf wachsenden Gegenwind: Immobilienpreise im ...

    Erholung trifft auf wachsenden Gegenwind: Immobilienpreise im 2.
Quartal trotz schwieriger Bedingungen weiter gestiegen (FOTO)
Nürnberg (ots) - Die aktuelle Ausgabe des immowelt Preiskompass für das 2.
Quartal zeigt:

- Immobilienmarkt trotzt Gegenwind: Einfamilienhäuser und Wohnungen verteuern
  sich bundesweit um jeweils 1,0 Prozent
- Häusermarkt überrascht: Preise steigen in 14 der 15 größten Städte, nachdem
  sie zu Jahresbeginn vielerorts noch nachgegeben hatten
- Wohnungspreise erhöhen sich in 13 von 15 Städten
- Ausblick: Hohe Finanzierungskosten und sinkende Leistbarkeit dürften Spielraum
  für Anstiege zunehmend begrenzen

Eigentlich sprechen die Rahmenbedingungen seit geraumer Zeit gegen steigende
Immobilienpreise. Hohe Bauzinsen, eine deutlich verschlechterte Leistbarkeit und
wirtschaftliche Unsicherheiten belasten den Markt bereits seit Monaten. Dennoch
sind die Angebotspreise von Wohnimmobilien im 2. Quartal 2026 erneut gestiegen.
Besonders überraschend entwickelt sich der Häusermarkt: Nachdem die
Preisentwicklung zu Jahresbeginn in mehreren Großstädten noch spürbar an Dynamik
verloren hatte, ziehen die Preise inzwischen wieder nahezu flächendeckend an.
Bundesweit verteuerten sich sowohl Einfamilienhäuser als auch Eigentumswohnungen
zwischen April und Juni um jeweils 1,0 Prozent.

Das geht aus der aktuellen Ausgabe des immowelt Preiskompass für das 2. Quartal
2026 hervor. Darin wurde analysiert, wie sich die Angebotspreise von
Bestandshäusern und Bestandswohnungen in Deutschland sowie in den 15 größten
deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern entwickelt haben.

"Der Immobilienmarkt zeigt sich derzeit erstaunlich widerstandsfähig. Trotz
schwieriger Finanzierungsbedingungen steigen die Angebotspreise weiter und
gerade bei Häusern hat sich der Anstieg zuletzt sogar beschleunigt" , sagt
immowelt Geschäftsführer Theo Mseka . "Gleichzeitig haben sich die
Rahmenbedingungen nicht verbessert - im Gegenteil. Angesichts hoher
Finanzierungskosten und einer erschwerten Leistbarkeit dürfte es für den Markt
zunehmend schwierig werden, die aktuelle Dynamik aufrechtzuerhalten."

Häusermarkt trotzt dem Gegenwind

Die auffälligste Entwicklung des 2. Quartals zeigt sich im Segment der Häuser.
In 14 der 15 größten deutschen Städte legten die Angebotspreise von
Einfamilienhäusern zu, nachdem es im 1. Quartal in etlichen Städten noch zu
Rückgängen gekommen war. Besonders deutlich verteuerten sich Bestandshäuser
zwischen April und Juni in Leipzig (+4,0 Prozent auf 3.195 Euro pro
Quadratmeter), Duisburg (+3,7 Prozent auf 2.822 Euro) und Düsseldorf (+3,2
Prozent auf 5.478 Euro).

Auffällig ist zudem, dass mehrere Städte nach Preisrückgängen zu Jahresbeginn
wieder steigende Angebotspreise verzeichneten. So drehten München (+1,8 Prozent
auf 9.083 Euro pro Quadratmeter), Frankfurt (+1,2 Prozent auf 5.026 Euro),
Stuttgart (+0,7 Prozent auf 5.975 Euro) und Essen (+2,0 Prozent auf 3.987 Euro)
wieder ins Plus. In Berlin (4.855 Euro) beschleunigte sich der Anstieg mit 1,3
Prozent im Vergleich zum Vorquartal (+0,4 Prozent) spürbar. Lediglich Köln
bildet mit einem Rückgang von 0,6 Prozent auf 4.905 Euro pro Quadratmeter eine
Ausnahme.

Eine mögliche Erklärung für die Preisanstiege ist das weiterhin knappe Angebot.
Der Neubau liegt seit Längerem deutlich unter dem Bedarf und auch die Zahl der
Fertigstellungen ist zuletzt weiter gesunken. Zwar ziehen die Baugenehmigungen
langsam wieder an, kurzfristig sorgt dies jedoch noch nicht für spürbar mehr
Angebot am Markt.

Wohnungspreise entwickeln sich weiterhin stabil

Bei Eigentumswohnungen setzte sich der moderate Aufwärtstrend fort. In 13 der 15
größten deutschen Städte erhöhten sich die Angebotspreise im 2. Quartal.
Besonders kräftige Anstiege verzeichneten Dortmund (+4,0 Prozent auf 2.605 Euro
pro Quadratmeter), Hannover (+3,4 Prozent auf 3.564 Euro) und Leipzig (+3,0
Prozent auf 2.636 Euro). Gleichzeitig legten auch hochpreisige Standorte wie
Frankfurt am Main (+2,2 Prozent auf 5.564 Euro) und Berlin (+2,0 Prozent auf
4.981 Euro) weiter zu. Rückläufig entwickelten sich die Wohnungspreise lediglich
in Stuttgart (-1,3 Prozent auf 4.310 Euro) und München (-0,2 Prozent auf 8.078
Euro).

Ausblick: Steigende Preise treffen auf wachsende Belastungen

Die Preisentwicklung steht zunehmend im Kontrast zu den Rahmenbedingungen am
Immobilienmarkt. Die Bauzinsen sind von ihrem zwischenzeitlichen Tiefstand Ende
2024 bei rund 3,15 Prozent in Richtung 4 Prozent gestiegen und die Europäische
Zentralbank hat den Einlagenzins im Juni erstmals seit 2023 wieder angehoben.
Gleichzeitig ist die Leistbarkeit von Wohneigentum deutlich gesunken: Der
Kaufkraftindex liegt mittlerweile bei rund 107 finanzierbaren Quadratmetern,
nachdem Ende 2024 noch etwa 122 Quadratmeter möglich waren.

Angesichts hoher Finanzierungskosten und einer eingeschränkten Leistbarkeit
wächst das Risiko, dass die aktuelle Preisdynamik in den kommenden Monaten
nachlässt. Der Immobilienmarkt zeigt sich derzeit zwar erstaunlich robust, die
Spielräume für weitere Preiszuwächse dürften jedoch geringer werden.

Daten für alle 15 Großstädte sowie weiterführende Analysen finden Sie im
immowelt Preiskompass für das 2. Quartal 2026. Die aktuelle Ausgabe steht hier
zum Download zur Verfügung. (https://content.cdn.immowelt.com/iw_group2/import/R
edaktion/Pressemitteilungen/2026/Der_immowelt_Preiskompass_Q2_2026.pdf)

Detaillierte Informationen zum aktuellen Preisniveau in den unterschiedlichen
Regionen Deutschlands liefert die immowelt Price Map
(https://www.immowelt.de/immobilienpreise/deutschland) .

Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in unserem
Pressebereich
(https://www.immowelt.de/ueberuns/presse/pressemitteilungenkontakt/) .

Über immowelt:

Das Immobilienportal immowelt.de ist einer der führenden Online-Marktplätze für
Miet- und Kaufimmobilien in Deutschland. Die Plattform bringt seit über 30
Jahren erfolgreich Eigentümer, Immobilienprofis und Suchende zusammen. Die
immowelt Mission ist es, künftig alle Schritte der Immobilientransaktion zu
digitalisieren, um diese für alle Beteiligten so unkompliziert und einfach wie
möglich zu gestalten. immowelt unterstützt mit datengestützten Services die
unkomplizierte Suche nach einer Mietwohnung, die effektive Vermarktung einer
Immobilie und maßgeschneiderte Finanzierungen der eigenen vier Wände. Dank
jahrzehntelanger Erfahrung und breitem Immobilien-Know-how kreiert immowelt so
das perfekte Erfolgserlebnis für Mieter und Vermieter, Immobilienprofis,
Immobilieneigentümer und Käufer.

Betrieben wird immowelt.de von der AVIV Germany GmbH, die zur AVIV Group gehört,
einem der größten digitalen Immobilien-Tech-Unternehmen der Welt.

Pressekontakt:

AVIV Germany GmbH
Ostendstraße 113
90482 Nürnberg

Barbara Schmid
+49 (0)911/520 25-808
mailto:presse@immowelt.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/24964/6305698
OTS:               immowelt


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