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| 01.07.2026 08:00 Ökonomen: Russlands Wirtschaft in der Krise Hohe Zinsen und SpritmangelWien (dpa) - Die russische Wirtschaft steckt aus Sicht von Ökonomen wegen hoher Zinsen, ukrainischer Angriffe und Internetsperren in einer Krise. Laut der jüngsten Prognose des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) stagniert das Wirtschaftswachstum dieses Jahr bei 0,6 Prozent - nach jeweils 4,9 Prozent und 1 Prozent in den Jahren 2024 und 2025. Schuld an der aktuellen Lage sei vor allem die zu restriktive Geldpolitik der Notenbank in Moskau, «die die Wirtschaft abwürgt», weil sie Kredite zu teuer mache, sagte wiiw-Russlandexperte Vasily Astrov. Die Investitionstätigkeit brach demnach im ersten Quartal um 14 Prozent ein. Angriffe auf Russlands EnergiesektorAuch die ukrainischen Attacken auf russische Energieanlagen und die daraus entstandenen Probleme mit der Kraftstoffversorgung schadeten der Wirtschaft, meinte Astrov. Internetsperren sorgten für zusätzliche Probleme in der stark digitalisierten Wirtschaft, hieß es. Ukraine kämpft mit Folgen des Iran-KriegsFür das Bruttoinlandsprodukt der Ukraine prognostizieren die Fachleute einen Anstieg von 1 Prozent in diesem Jahr und 2,5 Prozent im nächsten Jahr. Die Ukraine leide nicht nur unter den Angriffen auf seine Energieanlagen, sondern auch unter den Auswirkungen des Iran-Kriegs, hieß es. Das Land sei von Treibstoff- und Düngerimporten abhängig, die durch die Blockade der Meeresenge von Hormus teurer geworden seien. Der im April bewilligte EU-Kredit von mehr als 90 Milliarden Euro stabilisiere aber die ukrainische Wirtschaft, so das wiiw. Robustes Wachstum in Mittel- und OsteuropaInsgesamt prognostiziert das Institut ein robustes Wachstum in Mittel-, Ost- und Südosteuropa - trotz des Iran-Konflikts. Der Trend werde vom privaten Konsum, von EU-Geldern und von Investitionen in die Rüstungsindustrie angetrieben. Gleichzeitig kämpfe die mit Deutschland verflochtene Industrie der Region aber nach wie vor mit der deutschen Industrie-Krise, hieß es. In den elf östlichen EU-Ländern erwartet das wiiw ein Wachstum von 2,2 Prozent (2026) und 2,4 Prozent (2027) - deutlich stärker als die erwarteten Werte der Eurozone. Weitere Nachrichten |
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