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| 30.06.2026 17:20 dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 30.06.2026 - 17.15 Uhr ROUNDUP 2/ Fallende Ölpreise und Tankrabatt: Inflation sinkt deutlich WIESBADEN - Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Juni mit dem Tankrabatt und fallenden Ölpreisen nicht mehr so schnell gestiegen. Die Inflationsrate beträgt im Vergleich zum Vorjahresmonat 2,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt auf Grundlage vorläufiger Daten berichtet. Der Preisdruck auf Verbraucher hat damit nachgelassen. Im Mai waren die Verbraucherpreise noch um 2,6 Prozent zum Vorjahresmonat gestiegen und im April sogar um 2,9 Prozent - die höchste Rate seit Januar 2024. ROUNDUP 2: Kein Treffen USA-Iran in Doha - Streit um Straße von Hormus WASHINGTON/TEHERAN - Nach der jüngsten militärischen Eskalation in der Straße von Hormus gibt es trotz einer Reise von US-Vertretern nach Katar vorerst keine neuen Gespräche mit dem Iran. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, und der US-Sondergesandte Steve Witkoff seien heute zu Gesprächen in Doha, sagte ein Sprecher des katarischen Außenministeriums. Geplant seien aber nur Treffen mit Vermittlern, hochrangige iranische Vertreter würden in Doha derzeit nicht erwartet. USA: Verbrauchervertrauen verbessert sich ein wenig WASHINGTON - Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im Juni ein wenig verbessert. Der Konsumindikator stieg um 0,6 Punkte auf 91,2 Punkte, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt allerdings mit einem deutlicheren Anstieg auf 94,4 Punkte gerechnet. Der Wert für den Vormonat wurde von 93,1 auf 90,6 Punkte nach unten revidiert. ROUNDUP 2: Monatlich 15.000 Arbeitslose aus der Industrie NÜRNBERG - Deutschlands Industrie verliert immer mehr Arbeitsplätze. Im verarbeitenden Gewerbe gehen aktuell jeden Monat rund 15.000 Jobs verloren, über die zurückliegenden zwölf Monate waren es 174.000, wie die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, bei der Vorstellung der Juni-Statistik in Nürnberg berichtete. Italien: Inflation sinkt unerwartet etwas ROM - In Italien hat sich die Inflationsrate im Juni überraschend etwas abgeschwächt. Die nach europäischem Standard erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) legten auf Jahressicht um 3,1 Prozent zu, wie das Statistikamt Istat am Dienstag in Rom nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Mai hatte die Rate bei 3,2 Prozent gelegen. Volkswirte hatten im Schnitt erwartet, dass die Teuerung auf diesem Niveau verharrt. ROUNDUP: Kaum Frühjahrsschwung am Arbeitsmarkt in Deutschland NÜRNBERG - Auch im Juni bleibt die Frühjahrsbelebung am deutschen Arbeitsmarkt schwach: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni im Vergleich zum Mai um 15.000 auf 2,936 Millionen gesunken. Die Arbeitslosenquote sank im gleichen Zeitraum um 0,1 Punkte auf 6,2 Prozent, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Im Vergleich zum Juni 2025 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 22.000. Ifo: Inflationsdruck dürfte sinken MÜNCHEN - Das Münchner Ifo-Institut sieht Anzeichen für eine Beruhigung bei der Inflation. Die sogenannten Preiserwartungen der Unternehmen sind im Juni den zweiten Monat in Folge gesunken, aktuell von 30 auf 26,4 Punkte. Das bedeutet den Münchner Wirtschaftsforschern zufolge, dass weniger Unternehmen planen, ihre Preise zu erhöhen. Deutschland: Einfuhrpreise steigen erneut stark - Preistreiber Energie WIESBADEN - Angesichts des Ölpreisschocks in Folge des Iran-Kriegs sind die Preise für nach Deutschland importierte Güter im Mai stärker als erwartet gestiegen. Im Jahresvergleich legten die Einfuhrpreise um 6,8 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Hintergrund ist die seinerzeitige faktische Sperrung der Straße von Hormus für Transporte für Öl und Gas. Frankreich: Inflation schwächt sich stärker ab als erwartet PARIS - In Frankreich hat sich die Inflation zum ersten Mal seit Ausbruch des Iran-Krieges verlangsamt. Im Juni legten die für europäische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) im Jahresvergleich nur um 2,0 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem weniger deutlichen Rückgang von 2,8 Prozent im Vormonat auf 2,3 Prozent gerechnet. Deutschland: Einzelhandelsumsatz steigt unerwartet - Tankstellen mit realem Plus WIESBADEN - Der Umsatz im deutschen Einzelhandel hat im Mai überraschend zugelegt. Das Statistische Bundesamt meldete am Dienstag in Wiesbaden ein um Kalender-, Preis- und Saisoneffekte bereinigtes Plus (real) von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /jsl Weitere Nachrichten |
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