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20.04.2026 09:10

BDI streicht Wachstumsprognose wegen Iran-Krieg

HANNOVER (dpa-AFX) - Wegen des Iran-Kriegs rechnet der Industrieverband BDI in diesem Jahr nicht mehr mit Wachstum bei der Industrieproduktion. Statt der bisher angepeilten leichten Verbesserung sei bestenfalls noch mit einem stagnierenden Ergebnis zu rechnen, sagte BDI-Präsident Peter Leibinger zum Auftakt der Hannover Messe. Damit kassierte der Verband die eigene Prognose von Januar, die noch einen Zuwachs von einem Prozent in Aussicht gestellt hatte.

Zur Begründung verwies der Verband auf einen schwachen Jahresstart. Angesichts des Iran-Kriegs sehe er sogar Risiken für einen erneuten Rückgang der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe. "Seit 2022 ist die Industrieproduktion in Deutschland jedes Jahr gesunken", sagte Leibinger. "Für 2026 rechnen wir nicht mehr mit einer Erholung, sondern mit Stagnation."

Kapazitäten nur zu 78 Prozent ausgelastet

Die Krise im Iran schaffe zusätzliche Unsicherheit und belaste Unternehmen. Sollten die Störungen im Schiffsverkehr länger anhalten, droht nach Einschätzung des Verbands das fünfte Jahr in Folge ein Rückgang der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe. Die Produktion liege weiter deutlich unter früheren Niveaus, die Kapazitäten seien nur zu gut 78 Prozent ausgelastet.

"Der Druck auf die Industrie besteht weiter - und wächst", sagte Leibinger. Und forderte: "Deutschland muss jetzt handeln." Geopolitische Entwicklungen seien nicht die Ursache, sie verschärfen die Lage nur, so der BDI-Chef. "Die Ursache liegt bei uns." Es gebe gravierende strukturelle Probleme, alle voran die hohen Kosten am Standort, Steuern und Bürokratie. "Wir sind als Standort nicht mehr wettbewerbsfähig."

BDI fordert Reformpaket bis Sommer

Die Bundesregierung forderte Leibinger auf, sich bis Sommer auf ein echtes Reformpaket zu einigen, das als Gesamtkonzept wirken könne und dann Wachstumskräfte freisetze. "Was bisher verkündet wurde, ist enttäuschend, mutlos und geht am Thema vorbei", kritisierte er die bisherigen Maßnahmen. "Es ist im Wesentlichen eine Reaktion auf den Iran-Krieg, nicht ein Reformkonzept für mehr Wettbewerbsfähigkeit."/fjo/DP/nas



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