Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
15.04.2026 06:28

Studie: Deutsche Exporte wachsen deutlich schwächer

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Handelskriege und zunehmender Protektionismus dürften nach Einschätzung von Experten das Wachstum der deutschen Industrieexporte deutlich reduzieren. Bis 2035 sei nur noch mit einem Wachstum der Ausfuhren um 1,3 Prozent pro Jahr zu rechnen, so die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte in einer neuen Studie. In den vergangenen zehn Jahren waren es den Angaben zufolge noch 2,1 Prozent gewesen.

Grund für die Abkühlung ist der Studie zufolge vor allem der Wegfall der bisherigen Wachstumstreiber China und USA. Statt Zuwächsen rechnen die Experten in beiden Ländern nun mit Rückgängen: Die deutschen Ausfuhren in die USA dürften demnach im Schnitt um 1,5 Prozent pro Jahr schrumpfen, Exporte nach China sogar um 1,7 Prozent.

Immerhin: Mit Blick auf die USA fällt der Einbruch damit nicht mehr ganz so dramatisch aus, wie noch vor einem Jahr befürchtet. Im März 2025 hatte Deloitte in einer damaligen Studie noch mit jährlich 3,2 Prozent Schwund im US-Geschäft gerechnet.

Frankreich überholt China

Deutliche Zuwächse erwarten die Experten dagegen im Handel innerhalb Europas. Frankreich habe China bereits 2025 als zweitwichtigsten Handelspartner Deutschlands überholt. "Es ist damit zu rechnen, dass auch die Industrieexporte in die Niederlande und Großbritannien die Ausfuhren in die Volksrepublik in wenigen Jahren übersteigen", sagt Oliver Bendig, Partner und Leiter der Industrie-Beratung bei Deloitte.

Auch das Geschäft mit Polen sehen die Experten anwachsen: Im Schnitt werde es um fast 3 Prozent pro Jahr wachsen und 2035 dann ebenfalls China als Absatzmarkt überholen. Noch größeres Potenzial sehen die Experten in Ländern wie Indien, Brasilien und Australien. Im Schnitt rechnen sie dort mit Wachstumsraten von 3,9 bis 4,7 Prozent pro Jahr.

Handelsabkommen helfen

Deutschland und die EU seien daher gut beraten, entsprechende Handelsabkommen zu schließen. "Als Industrienation braucht Deutschland ein neues Geschäftsmodell", sagt Bendig. Jüngste Abschlüsse wie die mit Indien und dem Mercosur seien hier Grund zur Hoffnung.

Doch, so ergänzt Jürgen Sandau, Partner und Lieferkettenexperte bei Deloitte: "Hoffnung allein reicht nicht." Die Unternehmen müssten die neuen Möglichkeiten nun auch nutzen und ihre Absatzmärkte breiter aufstellen. "Und Europa muss seine Handelshemmnisse im Binnenmarkt weiter abbauen." Dann könnten die Zuwächse in Europa sogar noch größer ausfallen./fjo/DP/zb



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   7 8 9 10 11    Berechnete Anzahl Nachrichten: 477     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
17.04.2026 18:03 EQS-Adhoc: UmweltBank Aktiengesellschaft: Geringere Konzerne...
17.04.2026 18:00 EQS-Stimmrechte: JOST Werke SE (deutsch)
17.04.2026 17:58 ROUNDUP/Trump: Seeminen sind weg - oder zumindest bald
17.04.2026 17:58 Aktien Europa Schluss: Euphorie nach Öffnung der Straße vo...
17.04.2026 17:57 Droht Fan-Ausschluss gegen PSG? UEFA ermittelt gegen Bayern
17.04.2026 17:57 EQS-Adhoc: infas Holding Aktiengesellschaft: Korrektur Jahre...
17.04.2026 17:52 Aktien Frankfurt Schluss: Euphorie dank Öffnung der Straße...
17.04.2026 17:38 Deutsche Anleihen steigen deutlich
17.04.2026 17:38 DZ Bank senkt fairen Wert für Alstom auf 24 Euro - 'Kaufen'
17.04.2026 17:35 TAGESVORSCHAU: Montag am 20. April 2026
17.04.2026 17:35 WOCHENVORSCHAU: Termine bis 1. Mai 2026
17.04.2026 17:33 Ölpreise brechen ein - Iran will Straße von Hormus für Ha...
17.04.2026 17:27 WDH/Streit um Aussage zum Corona-Ursprung: Drosten siegt am ...
17.04.2026 17:25 EQS-Adhoc: Semperit AG Holding: Operatives Ergebnis im 1. Qu...
17.04.2026 17:25 Sánchez und Lula machen Front gegen Krieg und Rechtsruck
17.04.2026 17:17 US-Anleihen legen deutlich zu
17.04.2026 17:15 Merz warnt vor 'Stresstest' mit USA und globaler Krise
17.04.2026 17:09 Trump: Iran bekommt kein Geld für Aufgabe von Uran-Vorrat
17.04.2026 17:08 Meloni stellt Einsatz italienischer Marineeinheiten in Aussi...
17.04.2026 17:07 Trump: Seeminen sind weg - oder zumindest bald
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
19.04.2026

EDITA FOOD INDUSTRIES SAE
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

NEBRAS ENERGY
Geschäftsbericht

DOHA BANK
Geschäftsbericht

COBRAM ESTATE OLIVES LTD
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services