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| 12.03.2026 13:50 Hisbollah und Israel überziehen sich weiter mit Angriffen BEIRUT (dpa-AFX) - Im Krieg zwischen der Hisbollah im Libanon und Israel ist kein Ende in Sicht. Beide überzogen sich in der Nacht erneut mit gegenseitigen Angriffen. Nach Angaben eines israelischen Armee-Sprechers seien dabei rund 200 Raketen und 20 Drohnen aus dem Libanon abgefeuert worden. Die Hisbollah ihrerseits hatte zuvor den Start einer neuen Operation angekündigt und mehrere Raketenangriffe auf Israel für sich reklamiert. Die UN-Beobachtermission Unifil meldete, dass rund 120 Geschosse von libanesischem Territorium abgeschossen worden sein. Es habe in der Nacht sieben israelische Luftangriffe und 120 Artilleriebeschüsse im Libanon gegeben. Beide Seiten wurden erneut dringend zur Deeskalation aufgerufen. Im Libanon wurden bei den nächtlichen Angriffen nach Behördenangaben mindestens elf Menschen getötet. Auch an einer Küstenstraße in der Hauptstadt Beirut wurde ein Angriff gemeldet. Eine Drohne habe ein Fahrzeug getroffen, berichteten Augenzeugen. Dabei allein sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums mindestens acht Menschen getötet und 31 weitere verletzt worden. "Es gibt keinen sicheren Ort mehr" In dem getroffenen Viertel Ramlet al-Baida leben derzeit Hunderte durch den Krieg vertriebene Menschen. Einige schlafen in Zelten. "Überall war Chaos", berichtete einer von ihnen der Deutschen Presse-Agentur. Seine Frau und sein Kind seien verletzt worden. "Erst haben wir die Angriffe in den Beiruter Vororten gehört, dann kam der Angriff hier", sagte er weiter. Eine weitere Frau berichtete, sie sei aus ihrem Haus aus den Beiruter Vororten auf die Straße in Ramlet al-Baida geflohen. "Warum greifen sie jetzt auch hier an?", fragte sie. "Es gibt keinen sicheren Ort mehr." Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, es handle sich um einen israelischen Angriff. Die Hisbollah gab an, dass bei dem Angriff einer ihrer Kommandeure getötet wurde. Das israelische Militär gab an, keine Informationen zu dem Drohnenangriff zu haben. Die Angelegenheit werde geprüft./arj/DP/nas Weitere Nachrichten |
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