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| 24.02.2026 08:33 ROUNDUP: Nahverkehr in Hessen bestreikt - Pendler müssen umplanen FRANKFURT/KASSEL/WIESBADEN/MARBURG/GIESSEN (dpa-AFX) - In Hessen haben in mehreren Städten die ganztägigen Warnstreiks im Nahverkehr begonnen. In Kassel sind die Beschäftigten um 3.30 Uhr in den Ausstand getreten, Frankfurt und Wiesbaden folgten um 4.00 Uhr, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. "Wir gehen davon aus, dass es ein ähnlicher Erfolg wird bei den vorangegangenen Streiks", sagte ein Sprecher. Auch in Marburg und Gießen waren Streiks geplant. In Frankfurt dürfte durch den Warnstreik wieder auf allen neun U-Bahn-Linien und zehn Straßenbahn-Linien Stillstand herrschen. Als Ausweichmöglichkeit stehen hier S-Bahnen, Regionalzüge, städtische Buslinien sowie Regionalbusse zur Verfügung. Fahrgäste sollten sich laut Empfehlung der städtischen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ möglichst kurz vor Fahrtantritt aktuelle Informationen einholen - über Radiosender, das Servicetelefon des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), im Internet sowie in den sozialen Netzwerken. Auch in Kassel und in Teilen des Umlands müssen die Fahrgäste mit erheblichen Einschränkungen im ÖPNV rechnen, wie die Kasseler Verkehrsbetriebe bereits angekündigt hatten. Es komme zu Ausfällen auf den Linien 1 bis 29 sowie im Regio-Tram-Betrieb, hieß es auf der Homepage des Unternehmens. Einige Buslinien in Wiesbaden nicht betroffen In Wiesbaden fallen nach Angaben auf der Homepage von Eswe Verkehr die meisten Buslinien aus - mit Ausnahme der Linien 5, 28, 39 und 46, die von Partnerunternehmen betrieben würden sowie die Regionalbusse. "Es kann aber auch hier zu Einschränkungen kommen", so das Unternehmen. Auch das an anderen Tagen auf Abruf verfügbare "Wi Mobil" sei vom Warnstreik betroffen. Weniger Probleme dürften Pendler auch bei diesem Warnstreik im Busverkehr in Gießen und Marburg haben. Für den Linienverkehr in Gießen rechnete die Nahverkehrstochter der Stadtwerke Gießen Mit.Bus mit keinen Auswirkungen des Warnstreikaufrufs. Auch von den Stadtwerken Marburg hieß es, dass sich Fahrgäste auf einen regulären Linienverkehr der Stadtbusse einstellen könnten. In beiden mittelhessischen Städten gelten unterschiedliche Tarifverträge für das Fahrpersonal, sodass weniger Beschäftigte in den Verdi-Warnstreikaufruf einbezogen sind./mba/DP/mis Weitere Nachrichten |
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