Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
13.02.2026 13:16



Energie

Brüssel (dpa) - Die EU hat im vergangenen Jahr Flüssigerdgas aus Russland im Wert von rund 7,4 Milliarden Euro importiert. Das sind rund 3 Prozent weniger als 2024 (rund 7,6 Milliarden), wie aus Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat hervorgeht. 

Insgesamt wurde 2025 Flüssigerdgas (LNG; liquefied natural gas) im Wert von rund 46,0 Milliarden Euro importiert. Das meiste - für rund 24,2 Milliarden Euro - kam aus den USA. 

Warum fließt weiter Gas aus Russland in die EU?

Während die EU für fossile Energieträger wie Öl und Kohle schnell nach der russischen Invasion der Ukraine weitgehende Einfuhrverbote auf den Weg brachte, gab es wegen Abhängigkeiten lange keine Gas-Sanktionen. Der Brennstoff kommt derzeit noch als Flüssigerdgas (LNG) und durch die Pipeline Turkstream aus Russland in die Staatengemeinschaft. Ab 2027 gilt aber ein vollständiges Importverbot für LNG aus Russland. Die Strafmaßnahme ist Teil eines im Oktober beschlossenen Sanktionspakets gegen Moskau.

Zudem trat Anfang des Monats eine neue Verordnung in Kraft, die schrittweise und ab spätestens 1. November 2027 die Einfuhr sämtlicher russischer Gaseinfuhren in die Staatengemeinschaft untersagt. Die Verordnung soll neben einem Importverbot auch für Pipeline-Gas aus Russland ebenso rechtliche Sicherheit schaffen: Während die Sanktionen gegen Moskau alle sechs Monate verlängert werden müssen und Einstimmigkeit unter den Mitgliedstaaten erfordern, gilt sie dauerhaft. 

Allerdings enthält die Verordnung eine Art Sicherheitsklausel, falls die Versorgungssicherheit eines oder mehrerer Mitgliedstaaten ernsthaft gefährdet sein sollte. Unter diesen Umständen könnte die EU-Kommission den betroffenen EU-Ländern erlauben, Einfuhrverbote für Gas auszusetzen. Nur wenn ein Mitgliedstaat den Notstand ausruft, sind dann zeitlich begrenzte Lieferungen erlaubt.

Hintergrund für das Einfuhrverbot ist der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Es soll sichergestellt werden, dass sich die EU-Staaten langfristig unabhängig von Energieimporten aus Russland und damit weniger erpressbar machen. Zudem soll der vollständige Importstopp es der Rohstoffgroßmacht Russland erschweren, ihren Angriffskrieg gegen die Ukraine weiter zu finanzieren.

Sind deutsche Unternehmen betroffen?

Ja, das bundeseigene deutsche Energieunternehmen Sefe ist von dem Einfuhrverbot betroffen. Auf Basis eines bestehenden, langfristigen Vertrags importiert es derzeit noch weiter Flüssigerdgas aus Russland in die EU. Das Unternehmen hieß früher Gazprom Germania, war eine Tochter des russischen Staatskonzerns Gazprom und wurde als Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und der Energiekrise in Deutschland verstaatlicht.

Hat ein Importverbot Folgen für Verbraucher?

Nach früheren Angaben der Europäischen Kommission brauchen sich Verbraucherinnen und Verbraucher keine großen Sorgen machen. Einer Analyse der Behörde zufolge könnten die verbleibenden Gasmengen ohne Risiken für die Versorgungssicherheit auslaufen. Auf dem globalen Gasmarkt gebe es genügend alternative Anbieter.



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   8 9 10 11 12    Berechnete Anzahl Nachrichten: 868     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
13.02.2026 13:30 «Meilenstein» und «Bsssssss»: Die Kamera-Drohnen bei Olympia
13.02.2026 13:29 ANALYSE: Bank of America wird optimistischer für den deutsc...
13.02.2026 13:23 Eine Milliarde Euro für Containerterminal in Bremerhaven
13.02.2026 13:20 ROUNDUP/Bundesregierung: Kein Personalmangel bei Litauen-Bri...
13.02.2026 13:18 JPMorgan belässt Mercedes-Benz auf 'Overweight' - Ziel 70 E...
13.02.2026 13:16
13.02.2026 13:11 ROUNDUP: Sturm in Frankreich und Spanien: Drei Tote und Stro...
13.02.2026 13:10 Studie: Zukunftspessimismus belastet Standort Deutschland
13.02.2026 13:04 EU importiert russisches LNG im Wert von 7,4 Milliarden Euro
13.02.2026 13:03 UBS belässt Unilever auf 'Sell' - Ziel 4440 Pence
13.02.2026 13:02 US-Rückzug reißt Pfandbriefbank tief ins Minus - Aussichte...
13.02.2026 13:00 Studie: Zukunftspessimismus belastet Standort Deutschland
13.02.2026 12:55 UBS belässt AMS-Osram auf 'Buy' - Ziel 13,20 Franken
13.02.2026 12:50 Sicherheitsgipfel: Bahn kündigt weitere Schutzmaßnahmen an
13.02.2026 12:47 ROUNDUP/Moskau: Neue Ukraine-Gespräche nächste Woche
13.02.2026 12:45 AKTIE IM FOKUS: Deutsche Pfandbriefbank fallen nach Gewinnau...
13.02.2026 12:43 UN kritisieren Ölembargo gegen Kuba - Warnung vor sozialen ...
13.02.2026 12:39 Berenberg hebt Ziel für Fielmann auf 57 Euro - 'Buy'
13.02.2026 12:38 JPMorgan belässt Fedex auf 'Neutral' - Ziel 294 Dollar
13.02.2026 12:38 Barclays belässt Danone auf 'Overweight' - Ziel 83 Euro
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
14.02.2026

TEQNION AB
Geschäftsbericht

CONSOLIDATED FINVE
Geschäftsbericht

DELPHI WORLD MONEY LTD
Geschäftsbericht

PALRED TECHNOLOGIES LTD
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services