Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
10.02.2026 06:35

ROUNDUP/Umfrage: Zwei Drittel halten Sozialstaat für nicht mehr bezahlbar

BERLIN (dpa-AFX) - Knapp zwei Drittel der Bürger in Deutschland halten den Sozialstaat laut einer Forsa-Umfrage in seiner heutigen Form für nicht mehr finanzierbar. In der repräsentativen Befragung im Auftrag von "Stern" und RTL stellten sich 64 Prozent hinter diese Einschätzung, 34 Prozent widersprachen. Zwei Prozent äußerten sich nicht.

Damit teilt eine Mehrheit der Befragten die Auffassung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der schon im Sommer 2025 gesagt hatte: "Der Sozialstaat, wie wir ihn heute haben, ist mit dem, was wir volkswirtschaftlich leisten, nicht mehr finanzierbar." Über eine Reform des Sozialstaats wird seit Monaten heftig diskutiert. Aus den Reihen von Union und SPD kommen immer neue Vorschläge.

Sozialverbände unterstützen SPD-Vorschlag

Für neue Debatten sorgt aktuell die Forderung der SPD, künftig auch Miet- und Kapitaleinkünfte systematisch zur Finanzierung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung heranzuziehen. Während die gesetzlichen Krankenkassen und die Union das ablehnen, kommt Rückendeckung von den Sozialverbänden.

"Es darf nicht länger sein, dass Menschen mit Aktienhandel oder Vermietung zum Teil hohe Gewinne erzielen, aus diesen Einkommen aber nichts zur Finanzierung der Sozialversicherungssysteme beitragen", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dabei könnten Kleinsparer durch klug gestaltete, großzügige Freibeträge geschützt werden.

Zustimmung kam auch von der Vorstandsvorsitzenden des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Michaela Engelmeier. "Es ist aus SoVD-Sicht richtig, neben dem Erwerbseinkommen auch Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung und Kapital einzuschließen", sagte sie den Funke-Medien. Zugleich sollte die Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung angehoben werden, und zwar auf das deutlich höhere Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung. Dies würde die Leistungsfähigkeit deutlich stärken, die Finanzierungsbasis der Krankenversicherung verbreitern und die Beitragslast gerechter verteilen.

SPD vermisst Gegenfinanzierung für Warkens Vorschläge

Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat sich stattdessen dafür ausgesprochen, sogenannte beitragsfremde Leistungen künftig aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren. Gemeint sind damit unter anderem Krankenkassenbeiträge für Menschen, die Bürgergeld beziehen. Sie unterstütze entsprechende Forderungen von Generalsekretär Carsten Linnemann, sagte sie dem "Handelsblatt". Es sei ungerecht, wenn gesetzlich Versicherte für die Versicherung von Grundsicherungsempfängern jährlich Milliardenbeträge zahlen müssen.

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dagmar Schmidt sprach diesem Vorschlag die Ernsthaftigkeit ab, solange die Union keinerlei Aussagen zur Finanzierung mache. Selbstverständlich sei es wünschenswert, diese versicherungsfremden Leistungen aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren, sagte sie der "Augsburger Allgemeinen". "Zu einem seriösen Vorschlag gehört allerdings auch, dass man dann benennt, wie eine Gegenfinanzierung aussehen könnte."/wn/DP/zb



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 216     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
16.03.2026 06:01 Trump verschärft Druck auf US-Medien wegen Iran-Berichten
16.03.2026 05:50 WOCHENAUSBLICK: Dax hängt weiter am Ölpreis
16.03.2026 05:50 Taskforce der Koalition tagt - Vertreter von Mineralkonzerne...
16.03.2026 05:50 Steinmeier beginnt Lateinamerika-Reise in Panama
16.03.2026 05:50 Berufungsprozess von Sarkozy in Libyen-Affäre startet
16.03.2026 05:50 Außenminister beraten über Iran-Krieg und Ukraine-Hilfen
16.03.2026 05:50 SPD und CDU besiegeln Koalition in Brandenburg
16.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Rhein-Zeitung' zu einem Social-Media-Verbot f...
16.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' zu Jürgen Ha...
16.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Lausitzer Rundschau' zu Klimabilanz
16.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Neue Osnabrücker Zeitung' zu sinkender Zahl ...
16.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Nürnberger Zeitung' zu fossilen Energien
16.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Südwest Presse' zu Paralympics 2026
16.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Badische Zeitung' zu Wahlkampf in Ungarn
16.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Handelsblatt' zu Iran/Ölinsel Charg
16.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Volksstimme' zu Schulzes Steuer-Vorstoß
16.03.2026 05:35 Pressestimme: 'Nürnberger Nachrichten' zu Folgen des Iran-K...
16.03.2026 05:35 Pressestimme: 't-online' zu Irankrieg und Donald Trump
16.03.2026 05:00 Patentamt: Europa holt in der Quantentechnologie auf
16.03.2026 05:00 Mietwagen zu Ostern teurer - in Österreich billiger
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
16.03.2026

WALKABOUT RESOURCES LTD
Geschäftsbericht

THOR ENERGY
Geschäftsbericht

PLANET GAS
Geschäftsbericht

EZI AUTOMATION LTD.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services