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| 05.02.2026 06:49 866.000 Kilometer: Deutsche standen 2025 länger im Stau MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Staus auf den deutschen Autobahnen waren 2025 länger und lösten sich langsamer auf. Insgesamt summierten sie sich auf 866.000 Kilometer - das sind 7.000 mehr als im Jahr zuvor, wie der ADAC mitteilt. Zudem dauerten die Verkehrsstörungen auch länger: Insgesamt waren es 478.000 Staustunden - 30.000 mehr als 2024. Immerhin: Die Zahl der registrierten Staus mit mindestens einem Kilometer Länge sank um 20.000 auf 496.000 - das reichte aber nicht aus, um die Anstiege bei der durchschnittlichen Länge und Dauer zu kompensieren und die Lage auf den Autobahnen nachhaltig zu entspannen. Stauschwerpunkt NRW Klarer Stauschwerpunkt war 2025 Nordrhein-Westfalen. Dort wurden laut ADAC rund 35 Prozent aller Staustunden registriert - weit mehr als in Bayern und Baden-Württemberg mit 13 und zehn Prozent oder als in Hessen mit sieben Prozent. Dahinter folgen Brandenburg mit knapp fünf Prozent, Rheinland-Pfalz mit gut vier Prozent und Hamburg mit knapp vier Prozent sowie Berlin und Sachsen mit je drei Prozent. Der von Staus am stärksten betroffene Monat war der Juli mit 50.000 Stunden und 87.000 Kilometern. Nur knapp dahinter folgt der Oktober mit 49.000 Stunden und 85.000 Kilometern. Der am stärksten betroffene Tag fällt allerdings auf den Winter. Am 9. Januar sorgte ein Wintereinbruch für insgesamt 6.300 Kilometer Stau. Der Tag vor Christi Himmelfahrt, der 2025 auf den 28. Mai fiel und sonst ein typischer Kandidat für den staureichsten Tag des Jahres ist, lag mit 5.700 Kilometern deutlich dahinter, ebenso der 2. Oktober mit 4.900 Kilometern. Zunahme im laufenden Jahr erwartet Im laufenden Jahr erwartet der ADAC eine weitere Verschärfung der Situation auf den Autobahnen. Eine moderate Zunahme des Verkehrsaufkommens werde voraussichtlich auch zu mehr Staus führen, heißt es vom Verkehrsclub. Zudem sorgten auch die "dringend erforderlichen umfangreichen Baumaßnahmen zur Modernisierung hunderter maroder Autobahnbrücken" für zusätzliche Behinderungen. Sie seien aber alternativlos, um das Autobahnnetz zukunftsfit zu machen./ruc/DP/zb Weitere Nachrichten |
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