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15.01.2026 13:29

ROUNDUP: 2025 zweitbestes Jahr bei Ausbau von Windrädern an Land in Deutschland

BERLIN (dpa-AFX) - Der Ausbau von Windrädern an Land in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr deutlich beschleunigt. Die neu installierte Windenergieleistung wuchs nach Angaben von Branchenverbänden gegenüber dem Vorjahr um mehr als 50 Prozent. Neu in Betrieb gingen 958 Windräder mit einer Leistung von insgesamt rund 5,2 Gigawatt. 2025 sei das zweitbeste Jahr beim Ausbau der Windenergie gewesen, teilten der Bundesverband Windenergie sowie der Verband VDMA Power Systems mit.

Weil auch alte Anlagen stillgelegt wurden, lag der sogenannte Netto-Zuwachs bei rund 4,6 Gigawatt. Die meisten neuen Windräder gingen in Nordrhein-Westfalen ans Netz, gefolgt von Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Der Anlagenbestand stieg bis Jahresende auf rund 29.000 Windenergieanlagen.

Rekord bei neuen Genehmigungen

Einen Rekord gab es bei der Genehmigung neuer Windräder. Laut Branche wurde rund 20,7 Gigawatt Windenergieleistung von den Behörden genehmigt - fast 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Durchschnitt dauert es mehr als zwei Jahre, bis nach der Genehmigung ein Windrad errichtet wird und den ersten Strom ins Netz einspeist.

Weniger Strom erzeugt

Windräder an Land erzeugten im vergangenen Jahr 106,5 Milliarden Kilowattstunden Strom. Zwar sei die Strommenge aufgrund des außergewöhnlich windschwachen Frühjahrs um fünf Prozent zurückgegangen. Die Windenergie an Land sei aber mit einem Anteil von 24 Prozent der wichtigste Energieträger der Stromerzeugung in Deutschland geblieben. Neben Solar spielt die Windkraft eine zentrale Rolle bei der Energiewende, also dem schrittweisen Abschied aus fossilen Energien. Vor Ort gibt es Proteste gegen Windräder, die immer höher werden.

Ende 2025 umfasste die in Windenergieanlagen installierte Gesamtleistung den Verbänden zufolge rund 68 Gigawatt. Damit drohen gesetzliche Ziele in diesem Jahr verfehlt zu werden - das Erneuerbare-Energien-Gesetz sieht für 2026 eine installierte Leistung von 84 Gigawatt vor. Die Verbände erwarten für dieses Jahr einen Zubau von 8 bis 8,5 Gigawatt.

Schutz und Verlässlichkeit

Windenergie gewinne stetig weiter an Bedeutung im deutschen Energiesystem, sagte Dennis Rendschmidt, Geschäftsführer von VDMA Power Systems. Gleichzeitig nähmen die Sicherheitsbedrohungen, auch durch geopolitische Entwicklungen, deutlich zu. Dies betreffe sowohl die physische und die digitale Sicherheit der Anlagen als auch den Zugriff auf kritische Anlagen durch Hersteller. Es gehe um den Schutz nationaler Sicherheitsinteressen.

Rendschmidt forderte zudem Verlässlichkeit von der Politik für den weiteren Ausbau der Windkraft. Das zielt auf Pläne von Bundeswirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche (CDU). Reiche hat angekündigt, Kosten der Energiewende senken zu wollen. Sie will unter anderem, dass sich Betreiber von Ökostrom-Anlagen künftig an der Finanzierung des Stromnetzausbaus beteiligen sollen.

Bärbel Heidebroek, Präsidentin des Bundesverbands Windenergie, sagte, die Windbranche habe ihre Hausaufgaben gemacht. Der Netzausbau aber hinke hinterher. Es wäre aber nun der falsche Weg, den Ausbau anzupassen. Reiche hatte von einem "bedarfsgerecht" Netzausbau gesprochen. Heidebroek sagte weiter, der Netzzugang für neue Projekte werde immer schwieriger. Es gebe lange Wartezeiten und eine geringe Verfügbarkeit von Anschlüssen.

Deutschland in Europa Musterschüler beim Windkraft-Ausbau

In Europa gilt Deutschland derweil als Musterschüler beim Ausbau der Windkraft. Zuletzt wurden nirgendwo so viele neue Windräder errichtet wie hierzulande. Nachholbedarf sieht die Geschäftsführerin des Verbands WindEurope, Tinne van der Straeten, bei den sogenannten Contracts for Difference - einem Förderinstrument, das dabei helfen soll, Investitionen abzusichern und Planungssicherheit zu geben.

Europa hinkt seinen Zielen für die Windenergie weiter deutlich hinterher. Verbandsangaben zufolge wurden auf dem Kontinent an Land und auf See nach ersten Schätzungen im vergangenen Jahr Windräder mit einer Gesamtleistung von 17 bis 18 Gigawatt (GW) errichtet. "Das ist deutlich unterhalb dessen, was Europa braucht", hieß es von WindEurope. Bis 2030 sollen erneuerbare Energien 42,5 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in der EU ausmachen./hoe/DP/jha



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