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| 08.01.2026 11:35 APA ots news: FMA: Österreichische Nachhaltigkeitsfonds halten ihre ESG-... APA ots news: FMA: Österreichische Nachhaltigkeitsfonds halten ihre ESG-Versprechen ein Bisher kein Fall von "Greenwashing" am österreichischen Markt - nachhaltige Publikumsfonds dominieren mit 61% des verwalteten Vermögens Wien (APA-ots) - Am österreichischen Markt von Publikumsfonds sind Anlagestrategien, die auf ökologische, soziale oder Wohlverhaltens-Kriterien (ESG) abstellen, weiterhin ein großer Faktor. Wenn mit solchen Kriterien geworben wird, dann werden sie auch eingehalten - das sogenannte "Greenwashing" wurde bei heimischen Investmentfonds bislang nicht festgestellt. Das zeigt eine neue Marktstudie der Finanzmarktaufsicht (FMA) zu nachhaltigkeitsbezogenen Publikumsfonds. Die Analyse zeigt: Zum Stichtag 30.09.2025 berücksichtigen 493 österreichische Publikumsfonds nachhaltigkeits- bzw. ESG-bezogene Merkmale in der Veranlagung - das entspricht einem Fondsvermögen von 76,0 Milliarden und einem Marktanteil von 61% am gesamten in Publikumsfonds verwalteten Vermögen. Von diesen weisen 169 Fonds mit einem Vermögen von 34,9 Milliarden explizit nachhaltigkeitsbezogene Begriffe im Fondsnamen auf. Zwtl.: Stabilisierung nach Wachstum nachhaltiger Fonds Nach markantem Wachstum in den vergangenen Jahren hat sich der Anteil nachhaltiger Fonds auf hohem Niveau stabilisiert. Ein wesentlicher Treiber waren in den vergangenen Jahren starke Nettomittelzuflüsse. Dieser Schwung hat sich im Jahr 2025 jedoch deutlich abgeschwächt: Während bis ins Jahr 2023 und erneut ab 2024 deutliche Zuflüsse zu verzeichnen waren, kam es im dritten Quartal 2025 zu leichten Nettomittelabflüssen in diesem Segment. Dies deutet auf eine Phase der Stabilisierung nach Jahren dynamischen Wachstums hin. Zwtl.: Greenwashing im Fokus der Aufsicht Mit dem Erfolg nachhaltiger Fonds wuchs auch die Gefahr von "Greenwashing" : Dieser Begriff bezeichnet die Praxis, Produkte wie Fonds nachhaltiger darzustellen, als sie es tatsächlich sind - etwa durch Verwendung ökologisch klingender Begriffe, die das wahre Nachhaltigkeitsprofil nicht klar oder angemessen widerspiegeln. Die FMA setzt gezielte Aufsichtstätigkeiten zur Überprüfung der Offenlegungen und der Einhaltung der offengelegten Anlagestrategie ein. Ein eigens entwickeltes Greenwashing-Analyseframework, das auch Methoden der automatisierten Textanalyse und Künstlicher Intelligenz nutzt, hilft der FMA dabei, potenzielle Fälle frühzeitig zu erkennen und zu adressieren. Zwtl.: Transparenz und Verbraucherschutz Die Studie zeigt: Je nachhaltiger ein Fonds deklariert und beschrieben ist, desto nachhaltiger sind tatsächlich auch die Investments. Besonders Fonds mit dem Österreichischen Umweltzeichen ( UZ49) haben strenge Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen. Die Analyse zeigt auch, dass nachhaltigkeitsorientierte Fonds am österreichischen Markt insgesamt ein sehr geringes Exposure zu den Geschäftsbereichen Waffen und Rüstung aufweisen . Die Europäische Kommission hat zu diesem Thema festgestellt, dass kein grundsätzlicher Widerspruch zwischen dem EU-Nachhaltigkeitsrahmen und Investitionen in Waffen und Rüstung bestehen. Fonds mit dem Österreichischen Umweltzeichen dürfen allerdings grundsätzlich nicht in diesen Bereichen investieren. Die Studie zeigt, dass Investments nachhaltiger Fonds in die Bereiche Waffen und Rüstung in Österreich in der Praxis derzeit kein Thema sind: Je nachhaltiger ein Fonds deklariert ist, desto geringer ist auch das investierte Exposure in diesen Bereichen. Weitere Informationen und die vollständige Studie finden Sie auf der Website der FMA: Marktberichte zur Nachhaltigkeit bei Investmentfonds - FMA Österreich Rückfragehinweis: FMA-Mediensprecher Boris Gröndahl Telefon: +43 1 24959-6010 / +43 676 8824 9995 E-Mail: boris.groendahl@fma.gv.at Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/694/aom *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0060 2026-01-08/11:30 Weitere Nachrichten |
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