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07.01.2026 08:07

EQS-News: Stepstone veröffentlicht neuen Gehaltsreport 2026: Über 1,3 Millionen Daten zeigen, was Deutschland verdient (deutsch)

Stepstone veröffentlicht neuen Gehaltsreport 2026: Über 1,3 Millionen Daten zeigen, was Deutschland verdient

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EQS-Media / 07.01.2026 / 08:07 CET/CEST

Presseinformation
Stepstone veröffentlicht neuen Gehaltsreport 2026:
Über 1,3 Millionen Daten zeigen, was Deutschland verdient

  * Gehaltstransparenz rückt in den Fokus: EU-Entgelttransparenzrichtlinie
    wird 2026 zum entscheidenden Faktor für Unternehmen

  * Neue Datentiefe: 27 ausgewertete Berufsgruppen ermöglichen detaillierte
    Einblicke in Gehaltsstrukturen

  * Das Bruttomediangehalt in Deutschland liegt bei 53.900 Euro,
    Gehaltszufriedenheit zuletzt stetig gestiegen

Düsseldorf, 07.01.2026 - 2026 wird ein Schlüsseljahr für Gehaltstransparenz
in Deutschland. Mit dem erwarteten Gesetzesentwurf zur
EU-Entgelttransparenzrichtlinie steigen die Anforderungen an
nachvollziehbare und faire Gehaltsstrukturen deutlich. Gleichzeitig können
viele Beschäftigte ihren Marktwert nur schwer einschätzen und zahlreiche
Unternehmen sind noch nicht ausreichend auf die neuen Vorgaben vorbereitet.
Das zeigt der aktuelle Gehaltsreport 2026 von Stepstone. Die Erhebung
basiert auf über 1,3 Millionen Datensätzen und gehört damit zu den
umfangreichsten Auswertungen ihrer Art in Deutschland. Sie ist repräsentativ
für die Erwerbsbevölkerung auf Bundes- und Landesebene nach den Kriterien
Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss und Wirtschaftssektor.

"Die neue EU-Richtlinie macht mehr Transparenz zur Pflicht", sagt Sven
Maaßen, Senior Manager Compensation bei Stepstone. "Beschäftigte brauchen
Orientierung, Unternehmen belastbare Daten. Mit unserer Analyse schaffen wir
eine Grundlage, um Gehälter künftig klarer und fairer zu gestalten."

Deutschland im Überblick: Was Beschäftigte aktuell verdienen und wie
zufrieden sie damit sind

Bundesweit liegt das Bruttomediangehalt in Deutschland bei 53.900 Euro.
Regional zeigen sich dabei deutliche Unterschiede. Viele west- und
süddeutsche Bundesländer liegen über dem Bundesmedian, während ostdeutsche
Länder tendenziell niedrigere Medianwerte aufweisen. In den westdeutschen
Bundesländern liegt das Bruttomediangehalt bei 56.250 Euro, in den
ostdeutschen Bundesländern (ohne Berlin) bei 48.750 Euro.
Auch in Deutschlands Großstädten zeigt sich dieses Gefälle: In München liegt
das Bruttomediangehalt bei 64.750 Euro, in Frankfurt am Main bei 64.000 Euro
und in Hamburg bei 60.000 Euro. In ostdeutschen Städten fallen die
Medianwerte niedriger aus, etwa in Dresden mit 51.000 Euro, Leipzig mit
51.250 Euro oder Chemnitz mit 48.500 Euro.
Trotz dieser strukturellen Unterschiede steigt die Gehaltszufriedenheit seit
drei Jahren kontinuierlich: 36 % der Beschäftigten zeigen sich 2025
zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrem Einkommen (nach 34 % im Jahr 2024
und 32 % im Jahr 2023).

Branchen & Unternehmensgrößen: Wie unterschiedlich Einkommen ausfallen

Die Gehälter unterscheiden sich deutlich nach Branche. Zu den Bereichen mit
den höchsten Medianwerten gehören:

  * Banken: 70.250 Euro

  * Luft- und Raumfahrt: 68.000 Euro

  * Versicherungen: 66.500 Euro

  * Pharmaindustrie: 66.250 Euro

  * Wissenschaft & Forschung: 66.250 Euro

Im unteren Bereich der Gehaltsspanne bewegen sich unter anderem:

  * Hotel, Gastronomie & Catering: 45.500 Euro

  * Land-, Forst- und Fischwirtschaft, Gartenbau: 47.250 Euro

  * Freizeit, Touristik, Kultur & Sport: 49.750 Euro

  * Handwerk: 49.750 Euro

  * Transport & Logistik: 50.000 Euro

Auch die Unternehmensgröße wirkt sich auf das Gehalt aus. Beschäftigte in
kleineren Betrieben bis 50 Mitarbeitenden erzielen ein Bruttomediangehalt
von 48.800 Euro, während es in Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten
bei 63.000 Euro liegt. Dazwischen bewegen sich mittelständische Unternehmen
mit Medianwerten von 54.100 Euro (51-500 Beschäftigte) und 59.750 Euro (bis
zu 5.000 Beschäftigte).

Gender Pay Gap: Wie sich Einkommen zwischen Männern und Frauen unterscheiden

Laut Stepstone Datensatz liegt der unbereinigte Gender Pay Gap bei 9,7
Prozent. Frauen erzielen ein Bruttomediangehalt von 50.500 Euro, Männer von
55.900 Euro. Der unbereinigte Gender Pay Gap vergleicht die Einkommen aller
Frauen und Männer miteinander, unabhängig davon, in welchen Branchen,
Tätigkeiten oder Positionen sie tätig sind. Werden diese strukturellen
Unterschiede berücksichtigt, ergibt sich ein bereinigter Gender Pay Gap von
4,8 Prozent. Dieser Wert verdeutlicht die Gehaltsdifferenz zwischen Mann und
Frau trotz vergleichbarer Rollen, mit ähnlichen Qualifikationen und
Rahmenbedingungen.

Was das Gehalt prägt: Qualifikation, Erfahrung, Verantwortung

Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt am stärksten und was trägt dazu bei,
ein höheres Einkommen zu erzielen? Der Stepstone Gehaltsreport zeigt, dass
vor allem das Bildungsniveau, die Berufserfahrung und Personalverantwortung
entscheidende Rollen spielen.

  * Bildung: Beschäftigte mit Hochschulabschluss erzielen ein Mediangehalt
    von 68.250 Euro; Personen ohne akademischen Abschluss liegen bei 51.200
    Euro.

  * Berufserfahrung: Berufseinsteigerinnen und -einsteiger mit unter einem
    Jahr Erfahrung liegen bei 46.250 Euro, während Beschäftigte mit mehr als
    sechs Jahren Erfahrung 55.500 Euro erzielen, mit mehr als 25 Jahren
    sogar 60.000 Euro im Median.

  * Personalverantwortung: Führungskräfte erreichen ein Mediangehalt von
    62.000 Euro, ohne Personalverantwortung liegt der Median bei 51.300
    Euro.

Weitere Informationen

  * Der Stepstone Gehaltsreport 2026 zum Download und weitere Informationen
    und Einordnungen für Arbeitgeber, Führungskräfte und Recruiter*innen:
    www.stepstone.de/gehaltsreport

  * Informationen und Einordnungen für Arbeitnehmer*innen und
    Bewerber*innen: www.stepstone.de/magazin/gehaltsvergleich

  * Weitere Informationen zum Thema Entgeltransparenz:
    www.stepstone.de/e-recruiting/hr-wissen/gehalt/entgelttransparenzgesetz/


Über den Stepstone Gehaltsreport 2026
Der Stepstone Gehaltsreport 2026 basiert auf einer der größten
Gehaltsdatenbanken in Deutschland mit Gehaltsangaben nach Ort und Region,
Berufsgruppe, Branche, Berufserfahrung und vielem mehr. Der Gehaltsreport
2026 ist repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung auf Bundes- und
Landesebene nach den Kriterien Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss und
Wirtschaftssektor. Die Gehaltsangaben sind nicht direkt mit denen aus den
Vorjahren vergleichbar. Dies resultiert aus Veränderungen in der
Auswertungsmethodik und der Zusammensetzung der Stichprobe.

Zu Datenbasis und Methodik
Für den Gehaltsreport 2026 wurden 1.326.157 Vergütungsdaten ausgewertet, die
im Zeitraum Januar 2022 bis November 2025 erhoben wurden. Alle Angaben sind
in Euro angegeben, zur besseren Lesbarkeit gerundet und weisen - sofern
nicht anders ausgewiesen - den Median des Gehaltsniveaus im Jahr 2025 aus.
Berücksichtigt wurden ausschließlich Gehaltsinformationen von
Vollzeitbeschäftigten mit einer standardisierten Wochenarbeitszeit von 40
Stunden, einschließlich Boni, Provisionen und Prämien.
Von den ausgewerteten Datensätzen stammen 61 Prozent von Männern und 34
Prozent von Frauen; der Anteil von Beschäftigten mit Personalverantwortung
liegt bei 27 Prozent. Sämtliche Daten wurden durch Vergütungsberater*innen
geprüft und anschließend gewichtet.
Zur Verbesserung der Vergleichbarkeit und Repräsentativität kommt ab dem
Gehaltsreport 2026 die Klassifikation der Berufe (KldB) zum Einsatz, die
auch in amtlichen Arbeitsmarkt- und Erwerbsstatistiken verwendet wird. Die
standardisierte Berufssystematik ermöglicht eine engere Kalibrierung an
offizielle Daten und erhöht die Aussagekraft der Auswertungen.
Die Datenbasis für den Report stammt aus dem Stepstone Gehaltsplaner auf
Stepstone.de, über den Beschäftigte ihre Gehaltsinformationen erfassen. Die
Ergebnisse sind repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung auf Bundes- und
Landesebene nach den Kriterien Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss,
Firmengröße und Wirtschaftssektor.

Was ist das Mediangehalt? Und was unterscheidet es vom Durchschnittsgehalt?
Der Durchschnitt wird berechnet, indem alle Werte summiert und danach durch
die Anzahl der Datensätze geteilt wird. Der Durchschnittswert kann durch
extrem hohe oder niedrige Werte verzerrt werden. Zur besseren Einordnung des
Durchschnittswertes hilft deshalb ein Vergleich mit dem Median. Der Median
ist der Wert, der genau in der Mitte aller Werte liegt. Das heißt, es gibt
exakt gleich viele Gehälter, die niedriger und die höher sind als das
Mediangehalt.

Gender Pay Gap
Der angegebene Gender Pay Gap beschreibt die unbereinigte Entgeltlücke, bei
der viele gehaltsrelevante Parameter wie Berufserfahrung und
Bildungshintergrund vermischt werden. Der unbereinigte Wert vergleicht die
männlichen und weiblichen Beschäftigten in ihrer Gesamtheit miteinander. Er
ist als Differenz des Jahresgehaltes zwischen Männern und Frauen im
Verhältnis zum Gehalt der Männer zu verstehen.
Ein Großteil der Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen lässt sich
jedoch durch andere Einflussfaktoren erklären (z.B. Alter, die Branche, die
Berufsgruppe, die Ausbildung, die Berufserfahrung, die Unternehmensgröße,
das Bundesland und die Stadt und die Personalverantwortung). Berücksichtigt
man diese Faktoren in einem Rechenmodell, ergibt sich der bereinigte Gender
Pay Gap. Er kann als die Gehaltsdifferenz zwischen zwei Personen
interpretiert werden, die in allen berücksichtigten Merkmalen außer dem
Geschlecht identisch sind.

Über die Stepstone Gehaltsbefragung 2026
Um Einstellungen und Erfahrungen rund um das Thema Gehalt zu erfassen, hat
Stepstone im Zeitraum vom 14. bis 18. November 2025 insgesamt 297
Recruiter*innen und 3.070 Beschäftigte in Deutschland befragt. Im
Mittelpunkt standen Fragen zu Gehaltszufriedenheit, Transparenz,
wahrgenommenen Gehaltsstrukturen sowie zur Vorbereitung von Unternehmen auf
die kommende EU-Entgelttransparenzrichtlinie. Die Stichprobe wurde nach dem
Mikrozensus gewichtet und ist repräsentativ für die deutsche
Erwerbsbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bildung.

Über den Stepstone Gehaltsplaner
Die Jobplattform Stepstone bietet neben dem jährlichen Stepstone
Gehaltsreport weitere Services zum Thema Gehalt. Dazu gehört auch der
Stepstone Gehaltsplaner, für den Jobexpert*innen und Marktforschende einen
Algorithmus entwickelt haben, der auf Basis der wichtigsten Gehaltstreiber
(z. B. Branche, Tätigkeit, Erfahrung) eine sehr genaue Prognose der
persönlichen Gehaltshöhe liefert. Weitere Informationen unter:
www.stepstone.de/gehaltsplaner

Über The Stepstone Group
The Stepstone Group ist eine weltweit führende digitale
Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Talenten zusammenbringt
und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. Mit Hilfe KI-unterstützter
Job-Marktplätze und programmatischer Marketing-Lösungen erreichen jedes Jahr
rund 140 Millionen Bewerbungen rund 130.000 Arbeitgeber. Das Unternehmen ist
in mehr als 10 Ländern aktiv - darunter mit Stepstone in Deutschland, mit
Appcast in den USA und mit Totaljobs in Großbritannien. The Stepstone Group
mit Hauptsitz in Düsseldorf beschäftigt weltweit rund 3.000 Menschen. Mehr
Informationen unter: www.thestepstonegroup.com/deutsch

Kontakt
The Stepstone Group Presse
press@stepstone.com


Ende der Pressemitteilung

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Emittent/Herausgeber: The Stepstone Group
Schlagwort(e): Dienstleistungen

07.01.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt
durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate
News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Originalinhalt anzeigen:
https://eqs-news.com/?origin_id=96b74818-eb02-11f0-be29-0694d9af22cf&lang=de

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   Sprache:        Deutsch
   Unternehmen:    The Stepstone Group
                   Völklinger Straße 1
                   40219 Düsseldorf
                   Deutschland
   Internet:       https://www.thestepstonegroup.com/de/
   EQS News ID:    2255446



   Ende der Mitteilung    EQS-Media
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2255446 07.01.2026 CET/CEST

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