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| 06.01.2026 10:36 WDH: Russland beklagt Tote nach ukrainischen Angriffen (In einer früheren Version des Artikels hieß es unter Berufung auf den amtierenden Gouverneur Witali Koroljow, in Twer sei ein Mensch infolge eines Drohnenangriffs ums Leben gekommen und zwei weitere seien verletzt worden. Koroljow hat seine Angaben korrigiert und nennt als Ursache nun eine Gasexplosion.) BELGOROD (dpa-AFX) - Bei ukrainischen Angriffen sind nach russischen Behördenangaben mehrere Menschen getötet worden. In der Region Belgorod seien bereits am Abend zwei Menschen bei verschiedenen Schlägen in Grenznähe zur Ukraine um Leben gekommen, schrieb Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram. Russische Telegram-Kanäle berichteten unter Berufung auf Augenzeugen außerdem von Explosionen in mehreren Regionen des Landes. Der Gouverneur des Gebietes Lipezk, Igor Artamonow, schrieb von einem Brand auf einem Fabrikgelände im Kreis Usman nach einem Drohnenangriff, nannte aber keine Details. Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge wurden 129 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und der annektierten Halbinsel Krim abgewehrt, die meisten davon über den Gebieten Brjansk, Belgorod und Jaroslawl. Zu Folgen der Angriffe macht das Verteidigungsministerium traditionell keine Angaben. Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit fast vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift sie immer wieder auch Ziele in Russland an. Die Zahl der Opfer und das Ausmaß der Schäden stehen dabei in keinem Verhältnis zu den von Moskaus Streitkräften angerichteten Zerstörungen in der Ukraine. In Twer im Nordwesten Russlands kam dem amtierenden Gouverneur Witali Koroljow zufolge nach vorläufigen Angaben bei einer Gasexplosion in einer Wohnung ein Mensch ums Leben. Zunächst hatte er mitgeteilt, dass der Brand durch herabstürzende Drohnentrümmer ausgelöst worden sei. In Russland kommt es immer wieder zu Explosionen von Gasleitungen in Wohnhäusern mit schweren Schäden und Opfern. Oft gelten marode Leitungen oder die mangelhafte Wartung der Infrastruktur als Ursache./ksr/DP/zb Weitere Nachrichten |
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