Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
28.04.2025 07:34

ROUNDUP/70 Jahre Bündnistreue: Nato feiert Beitritt Deutschlands

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Mit einem Festakt wird heute in Brüssel an den Beitritt Deutschlands zur Nato vor knapp 70 Jahren erinnert. Zu dem Festakt im Hauptquartier des Militärbündnisses werden unter anderem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der geschäftsführende Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) erwartet. Gastgeber ist Nato-Generalsekretär Mark Rutte.

Die Bundesrepublik wurde am 6. Mai 1955 das 15. Mitglied des transatlantischen Verteidigungsbündnisses. Inzwischen gehören der Allianz 32 Länder an - zuletzt traten unter dem Eindruck des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine Schweden und Finnland bei.

Düsteres Sicherheitsumfeld

Überschattet wird die Zeremonie an diesem Montag vom anhaltenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und der ungewissen Zukunft der Nato. Das Bündnis befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Umbruchprozess. Auslöser ist vor allem die Ankündigung der USA, künftig deutlich weniger sicherheitspolitische Verantwortung für Europa übernehmen zu wollen.

So ließ US-Präsident Donald Trump zuletzt mitteilen, dass sich die europäischen Alliierten künftig selbst um die konventionelle Verteidigung und Abschreckung des Kontinents kümmern sollen. Nur bei der nuklearen Abschreckung könnte demnach alles beim Alten bleiben.

Für die europäischen Alliierten bedeuten die Entwicklungen vor allem, dass sie massiv aufrüsten und deutlich mehr Geld für Verteidigung ausgeben müssen. Im vergangenen Jahr war es noch so, dass der Anteil der USA an den gesamten Verteidigungsausgaben der Nato-Staaten bei mehr als 60 Prozent lag.

Gefeiert wird eine Woche vor dem Jahrestag

Dass die Gedenkfeier zum deutschen Nato-Beitritt nicht erst am 6. Mai organisiert wird, hat Termingründe. Es musste ein Datum gefunden werden, an dem sowohl Steinmeier als auch Rutte können. Zudem soll am 6. Mai nach derzeitigen Planungen CDU-Chef Friedrich Merz vom Bundestag zum neuen Kanzler gewählt werden.

Im Koalitionsvertrag haben sich CDU, CSU und SPD darauf verständigt, die Verteidigungsausgaben bis zum Ende der Wahlperiode deutlich zu steigern. Sie wollen den Weg zur Einführung moderner Militärtechnik freimachen und auch Deutschlands Verteidigungsfähigkeit im Weltraum ausbauen. Vereinbart wurde zudem, ein "auf Freiwilligkeit basierendes Wehrdienstmodell" für die Bundeswehr zu schaffen.

Zusammen mit den Grünen hatte noch der alte Bundestag mit der notwendigen Zwei-Drittel-Mehrheit Änderungen im Grundgesetz verabschiedet, um die dort verankerte Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben zu lockern.

Gesellschaftliche Debatten

Politisch und gesellschaftlich ist die Aufrüstung Deutschland heute kein ganz großes Thema mehr. In einer Umfrage für das ZDF-Politbarometer befürworteten zuletzt rund drei Viertel der Befragten und Mehrheiten in allen Parteianhängergruppen eine Aufstockung der finanziellen Mittel für Bundeswehr und Verteidigung.

1955 und damit nur zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war das noch anders. Gegner in der Bundesrepublik befürchteten neue Kriegsrisiken - und dass sich das Ziel der deutschen Einheit mit einer Wiederbewaffnung praktisch erledigen würde. Befürworter sahen darin hingegen den kürzesten Weg Westdeutschlands zurück zur Souveränität. Vom damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) wird der Satz kolportiert, dass ein Staat ohne Armee kein richtiger Staat sei.

International vertraten die USA und Großbritannien die Auffassung, dass auch Deutschland etwas zum Schutz Westeuropas vor der sowjetischen Bedrohung beitragen sollte. Die Franzosen waren allerdings skeptisch und wollten lieber eine europäische Armee aufbauen, in die Deutschland lediglich Einheiten entsenden sollte. Letztlich stimmte aber auch Paris zu, nachdem Deutschland umfangreiche Auflagen akzeptiert hatte. Dazu gehörte unter anderem der Verzicht auf atomare, biologische und chemische Massenvernichtungswaffen./aha/DP/zb



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   11 12 13 14 15    Berechnete Anzahl Nachrichten: 500     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
09.01.2026 15:00 Transfer-Coup perfekt: Berlin holt Star-Handballer Mem
09.01.2026 14:57 Aktien Frankfurt: Dax bleibt auf Rekordkurs - US-Jobdaten st...
09.01.2026 14:55 Berlin verurteilt Gewalt gegen Demonstranten im Iran
09.01.2026 14:55 OTS: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Z?...
09.01.2026 14:55 USA: Löhne ziehen im Dezember an
09.01.2026 14:53 Bernstein belässt Traton auf 'Market-Perform' - Ziel 36 Euro
09.01.2026 14:53 Deutsche Bank Research belässt AB Inbev auf 'Hold' - Ziel 5...
09.01.2026 14:52 Berenberg belässt Friedrich Vorwerk auf 'Buy' - Ziel 105 Eu...
09.01.2026 14:52 USA: Beschäftigung steigt im Dezember weniger als erwartet
09.01.2026 14:51 Berenberg hebt Ziel für Heidelberg Materials auf 260 Euro -...
09.01.2026 14:51 Aktien New York Ausblick: Im Plus nach Arbeitsmarktdaten
09.01.2026 14:48 Frankreich schaltet Atomkraftwerk wegen Sturms ab
09.01.2026 14:45 USA: Arbeitslosenquote sinkt etwas
09.01.2026 14:45 ROUNDUP: Verdi droht mit Warnstreiks bei Autobahn GmbH
09.01.2026 14:31 JPMorgan belässt National Grid auf 'Overweight' - Ziel 1250...
09.01.2026 14:31 JPMorgan belässt Enel auf 'Overweight' - Ziel 9,70 Euro
09.01.2026 14:30 JPMorgan belässt Eon auf 'Overweight' - Ziel 17,50 Euro
09.01.2026 14:29 Digitale Erpressbarkeit: Europa hängt stark von US-Firmen ab
09.01.2026 14:29 JPMorgan belässt RWE auf 'Overweight' - Ziel 51 Euro
09.01.2026 14:28 JPMorgan belässt IAG auf 'Overweight'
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
11.01.2026

Jordanien
Verbraucherpreisindex (CPI)

AL-SHEHILI METAL INDUSTRIES CO
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services