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23.04.2025 13:12

ISW: Einfrieren der Front wäre kein Garant für Frieden

WASHINGTON (dpa-AFX) - Ein laut Zeitungsberichten von Moskau vorgeschlagener Stopp der russischen Invasion in der Ukraine an der derzeitigen Frontlinie wird Experten zufolge keine künftigen Aggressionen seitens Russland verhindern.

Das US-Institut für Kriegsstudien (ISW) in Washington schreibt zu entsprechenden Berichten unter anderem in der "Financial Times", ein mögliches künftiges russisches Abkommen über das Einfrieren der Front, ohne dass Russland die vollständige Kontrolle über die Oblaste Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson erlange, schließe künftige russische Aggressionen zur Durchsetzung seiner weitergehenden territorialen Forderungen nicht aus. Das sei insbesondere der Fall, wenn das Abkommen ein Moratorium für den Erhalt westlicher Militärhilfe für die Ukraine vorsehe.

ISW: Derzeitige Frontlinien bieten Ukraine keine strategische Tiefe

Die "Financial Times" hatte unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, Kremlchef Wladimir Putin habe angeboten, die Invasion in der Ukraine an der derzeitigen Frontlinie zu stoppen. Wie die Zeitung weiter unter Berufung auf drei mit den Gesprächen vertraute Personen berichtete, könnte Russland auf Ansprüche auf die Teile der vier besetzten ukrainischen Regionen verzichten, die Kiew noch unter Kontrolle hat. Die bereits jetzt unter russischer Kontrolle stehenden Teile sollen demnach Russland zugeschlagen werden.

Die derzeitigen Frontlinien böten nicht die strategische Tiefe, die die Ukraine benötige, um sich zuverlässig gegen eine erneute russische Aggression zu verteidigen, schreibt das ISW in seiner Einschätzung vom Dienstag (Ortszeit) weiter. Russische Streitkräfte stünden der Stadt Cherson genau am anderen Ufer des Flusses Dnipro gegenüber. Von der Stadt Saporischschja seien sie lediglich etwa 25 Kilometer entfernt und 20 Kilometer von der Stadt Charkiw, die unmittelbar an der international anerkannten Grenze liegt.

Auf die vier Oblaste hat Russland formell Anspruch erhoben. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine vom 24. Februar 2022 kontrolliert Russland nunmehr Luhansk beinahe komplett und jeweils rund drei Fünftel der Regionen Donezk, Saporischschja und Cherson.

Moskau könnte USA mehr Zugeständnisse abringen

Russland könnte taktisch und vorübergehend aufhören, Putins Forderungen nach den ukrainisch kontrollierten Gebieten der vier illegal annektierten Oblaste in der Süd- und Ostukraine durchzusetzen, um den USA unter dem Deckmantel von Verhandlungen andere Zugeständnisse abzuringen, so das ISW.

Solche Zugeständnisse könnten Russlands "andere Forderungen" sein, nämlich die Einsetzung einer prorussischen Regierung in Kiew und die drastische Verkleinerung des ukrainischen Militärs, um den Widerstand gegen eine erneute russische Aggression zu verringern. Der Kreml werde wahrscheinlich jegliche Waffenruhe, die auf einer Begrenzung der US-Waffenlieferungen an die Ukraine beruhe, nutzen, um sich auf eine erneute Aggression vorzubereiten./aae/DP/jha



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