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07.04.2025 08:57

ROUNDUP: Schwaches Baugewerbe belastet Gesamtproduktion

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Lage im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland hat sich bereits vor der Eskalation des US-Zollkonflikts weiter angespannt gezeigt. Im Februar ging die Fertigung in den Unternehmen im Monatsvergleich um 1,3 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag in Wiesbaden mitteilte. Im Januar war der für die deutsche Wirtschaft wichtige Bereich noch mit einem Lichtblick ins Jahr gestartet. Die Fertigung war um 2,0 Prozent gestiegen.

Analysten hatten für Februar zwar einen Dämpfer erwartet, sie waren aber im Schnitt nur von einem Produktionsrückgang um 1,0 Prozent ausgegangen. Im Jahresvergleich meldete das Statistikamt einen Dämpfer um kalenderbereinigt 4,0 Prozent.

"Die negative Entwicklung der Produktion im Februar ist insbesondere auf den Rückgang im Baugewerbe zurückzuführen", heißt es in der Mitteilung. Hier meldete das Bundesamt einen Dämpfer um saison- und kalenderbereinigt 3,2 Prozent zum Vormonat. Zudem hätten geringere Produktionsmengen in der Nahrungsmittelindustrie und in der Energieerzeugung belastet. Positiv habe sich hingegen ein Zuwachs im Bereich Herstellung von elektrischen Ausrüstungen ausgewirkt.

Nach Einschätzung Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der VP Bank, deuten die Daten darauf hin, dass von einem "gesamtwirtschaftlichen Wachstum im ersten Quartal ist nicht viel zu erwarten ist". Bislang dürfte es entweder auf ein kleines Plus oder auf eine Stagnation hinauslaufen.

Auch Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING-Bank, blickte eher pessimistisch auf Entwicklung: Er geht davon aus, dass sich die kurzfristigen Aussichten für die deutsche Wirtschaft nach dem Optimismus wegen des milliardenschweren Finanzpakets von Union und SPD erneut verschlechtert haben.

Zuletzt hatten Daten zum Auftragseingang die angespannte Lage in der deutschen Industrie unterstrichen. Im Februar war ein von Analysten erwarteter Anstieg des Auftragseingangs ausgeblieben. Stattdessen hatte der Auftragseingang stagniert, wie aus Daten vom vergangenen Freitag hervorgeht.

Experten des Bundeswirtschaftsministeriums sprachen in einer aktuellen Stellungnahme von einem weiter rückläufigen Trend bei den Auftragseingängen. Vor dem Hintergrund der aggressiven Zollpolitik der US-Regierung bleibe abzuwarten, "ob die jüngst beobachtete spürbare Verbesserung der Stimmungsindikatoren in der Industrie Bestand haben wird."/jkr/mis



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