Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
26.03.2025 16:53

Absage an Moskau: EU setzt weiter auf Sanktionen

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU reagiert zurückhaltend auf die Ergebnisse der von den USA initiierten Ukraine-Gespräche in Saudi-Arabien und erteilt Forderungen nach einem Ende ihrer Sanktionspolitik eine Absage. Man nehme die Vorschläge zur Gewährleistung einer sicheren Schifffahrt im Schwarzen Meer sowie zur Beendigung der Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine und in Russland in Kenntnis, sagte eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas in Brüssel. Russland müsse nun echten politischen Willen zeigen, um seinen illegalen und unprovozierten Angriffskrieg zu beenden. Die EU sei bereit, die nächsten Schritte gemeinsam mit der Ukraine, den USA und anderen Partnern zu unterstützen.

Zugleich wurde in Brüssel deutlich gemacht, dass die EU derzeit kein Eingehen auf die neuen russischen Forderungen nach einer Aufhebung von Sanktionen plant. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus der Europäischen Kommission und von Diplomaten erfuhr, sind die von Moskau formulierten Bedingungen für die Umsetzung einer Vereinbarung für einen sicheren Handelsschiffsverkehr im Schwarzen Meer höchstwahrscheinlich auch nicht mit der US-Regierung von Präsident Donald Trump abgesprochen worden. Demnach könnten sie vor allem dazu dienen, Bemühungen um eine Waffenruhe in der Ukraine auszubremsen.

In EU-Kreisen wurde betont, dass es bei allen möglichen Schritten vor allem darauf ankomme, dass diese im Sinne und zum Wohle der Ukraine seien. Eine Lockerung von bestimmten Sanktionen wäre also denkbar, wenn sie zu einer für Kiew akzeptablen Friedenslösung beiträgt.

Weiter Arbeit an neuem Sanktionspaket

Nach Angaben aus dem Auswärtigen Dienst der EU wird weiter an einem 17. Paket mit Strafmaßnahmen wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gearbeitet. "Der Hauptfokus der EU bleibt darauf gerichtet, den Druck auf Russland zu maximieren, indem alle verfügbaren Instrumente - einschließlich Sanktionen - eingesetzt werden, um Russlands Fähigkeit zur Kriegsführung gegen die Ukraine zu verringern", sagte die Sprecherin.

Die Vereinbarung für einen sicheren Handelsschiffsverkehr im Schwarzen Meer war von den USA am Dienstag als positives Ergebnis von getrennten Gesprächen mit Vertretern Russlands und der Ukraine in Saudi-Arabien verkauft worden. Moskau verlangt jedoch, vorher der russischen staatlichen Landwirtschaftsbank und anderen Geldhäusern wieder Zugang zum internationalen Finanzdatensystem Swift zu geben, der ihnen im Zuge westlicher Sanktionen genommen worden war. Dies könnte nur die EU tun, da das System seinen Standort in Belgien hat.

Russland will Ende von Embargo

Außerdem fordert Russland das Ende des Embargos auf den Import von Landwirtschaftstechnik und anderen Waren, die für die Herstellung von Lebensmitteln und Dünger notwendig sind. Auch diverse andere Handelsbeschränkungen und Sanktionen will der Kreml fallen sehen.

Die EU ist nach Angaben aus Brüssel derzeit unter anderem über die G7-Gruppe der großen demokratischen Industrienationen an Ukraine-Gesprächen mit den USA beteiligt. Eine direkte Einbeziehung in Verhandlungen mit Moskau gibt es allerdings weiter nicht./aha/DP/jha



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   7 8 9 10 11    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.135     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
08.01.2026 13:33 IRW-News: Military Metals Corp.: Military Metals meldet Rüc...
08.01.2026 13:33 IRW-News: ZenaTech Inc.: ZenaTech feiert das erste Jahr sein...
08.01.2026 13:30 Berenberg belässt Zurich auf 'Buy' - Ziel 642 Franken
08.01.2026 13:28 Shell leidet unter sinkenden Ölpreisen - Aktie schwach
08.01.2026 13:26 Berenberg belässt Grenke auf 'Buy' - Ziel 29 Euro
08.01.2026 13:26
08.01.2026 13:24 Jefferies belässt Saint-Gobain auf 'Buy' - Ziel 140 Euro
08.01.2026 13:23 Landkreistag: Sicherheitslücke im Kritis-Gesetz schließen
08.01.2026 13:22 Jefferies belässt Zalando auf 'Buy' - Ziel 31 Euro
08.01.2026 13:21 JPMorgan belässt Sanofi auf 'Neutral'
08.01.2026 13:21 Handelskammern: Mercosur-Abkommen muss beschlossen werden
08.01.2026 13:20 JPMorgan belässt Roche auf 'Neutral'
08.01.2026 13:19 ROUNDUP 3: Zalando schließt Standort Erfurt mit 2.700 Besch...
08.01.2026 13:17 JPMorgan belässt Vinci auf 'Neutral' - Ziel 133 Euro
08.01.2026 13:09 EQS-DD: KWS SAAT SE & Co. KGaA (deutsch)
08.01.2026 13:05 ROUNDUP: Hunderttausende in Ukraine von Stromversorgung abge...
08.01.2026 13:05 Saarstahl bekommt grünes Licht für Übernahme von FNsteel
08.01.2026 13:00 EQS-News: VarmX und Rentschler Biopharma kooperieren, um neu...
08.01.2026 12:59 JPMorgan belässt Ahold Delhaize auf 'Underweight'
08.01.2026 12:59 EQS-News: Funkwerk AG übernimmt renommierten Sicherheitstec...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
08.01.2026

ECOMIAM S.A.
Geschäftsbericht

SLB DEVELOPMENT LTD
Geschäftsbericht

MING LE SPORTS AG
Geschäftsbericht

HC SURGICAL SPECIALISTS LTD
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services