Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
17.02.2025 11:32

AKTIEN IM FOKUS: Rekord bei Rheinmetall - Aussicht auf höhere Rüstungsausgaben

FRANKFURT (dpa-AFX) - In Erwartung weiter steigender Rüstungsausgaben der europäischen Staaten sind die Aktien von Rheinmetall und Hensoldt am Montag auf neue Rekordhöhen geklettert. Die gesamte Branche wurde davon angetrieben.

Am späteren Vormittag ging es für Rheinmetall im Dax in der Spitze um gut 11 Prozent auf 909 Euro nach oben. Im MDax zählten die Anteile des Rüstungselektronik-Spezialisten Hensoldt mit plus 12 Prozent auf 45,70 Euro zu den Spitzenwerten. Im SDax legten die Papiere des Panzergetriebe-Herstellers Renk sogar um gut 17 Prozent auf 29,40 Euro zu und erreichten den höchsten Stand seit Mai.

Zudem stiegen in Paris Thales um knapp 5 Prozent und stehen damit knapp unter ihrem Rekordhoch von Anfang Juni 2024. Safran gewannen knapp 2 Prozent auf 250,20 Euro - bei 250,60 Euro hatte sie gleich nach dem Handelsstart eine neue Bestmarke erreicht. In Mailand ging es für Leonardo um 5,3 Prozent hoch. Das Rekordhoch aus dem Jahr 2000 ist auch hier nicht mehr fern.

Am Markt wurde zum einen auf die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) sowie die Beratungen zum Ukraine-Kurs der europäischen Länder in Paris als Treiber verwiesen. Im Fokus stehe die Arbeit an einem neuen Paket zur Steigerung der Rüstungsausgaben und um die Ukraine zu unterstützen, heißt es von der Nachrichtenagentur Bloomberg. Sie zitiert einen über diese Pläne informierten Beamten, der nicht namentlich genannt wurde, mit der Aussage, dass die Ausgabepläne erst nach der Bundestagswahl am 23. Februar bekannt gegeben würden, um Kontroversen vor der Abstimmung zu vermeiden.

Zum anderen drängt US-Präsident Donald Trump auf ein schnelles Ende des Krieges in der Ukraine. Er will bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über eine Lösung für ein Ende des russischen Kriegs gegen die Ukraine sprechen.

Außerdem habe sich Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj mit dem Rheinmetall-Chef Papperger getroffen, um über eine Ausweitung der Zusammenarbeit zu sprechen, heißt es bei Bloomberg unter Hinweis auf die Website des Präsidenten.

Laut Analyst Mohit Kumar von der US-Bank Jefferies wird ein Ende des Kriegs Sicherheitsgarantien Europas für die Ukraine unabdingbar machen. "Europa hätte keine andere Wahl, als die Verteidigungsausgaben zu erhöhen". Bislang hätten die Europäer auf entsprechende Forderungen von Trump immer nur reagiert und nicht proaktiv gehandelt. Das aber werde sich ändern müssen.

Angesichts der Forderung der US-Regierung, dass Europa Verantwortung für seine eigene Sicherheit und für die Sicherheit der Ukraine übernehmen müsse, sei es keine Überraschung, dass nun mehrere hochrangige europäische Politiker höhere Verteidigungsausgaben forderten, argumentiert auch JPMorgan-Analyst David Perry. Ihm zufolge müssen die Verteidigungsausgaben in den kommenden vier Jahren steigen - und werden dies auch. Dafür nennt er mehrere Gründe: Das geopolitische Umfeld, "das sich von dem der letzten 30 Jahre völlig unterscheidet" sowie die Notwendigkeit, die militärischen Fähigkeiten nach rund 30 Jahren Unterinvestition wieder aufzubauen. Außerdem sei die derzeitige US-Regierung nicht bereit, Europas Sicherheit zu subventionieren. "Kurz gesagt, wir befinden uns in einer völlig neuen Ära der europäischen Verteidigungsausgaben."

Analyst Alexander Wahl von der Investmentbank Stifel hat infolge der jüngsten Ereignisse sein Kursziel für Rheinmetall von 650 auf 1.037 Euro angehoben und ist damit der optimistischste Analyst. Auf der Sicherheitskonferenz hätten die Amerikaner den Druck auf Europa hochgehalten, schrieb er. Die EU und der deutsche Kanzler Olaf Scholz (SPD) hätten die Aktivierung einer Sonderklausel zu den europäischen Schuldenregeln für höhere Verteidigungsausgaben ins Spiel gebracht.

Stifel-Experte Wahl geht davon aus, dass sich die Nato im Juni ein Ziel zwischen 2,5 und 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts setzen wird. Damit könnten die Europäer alleine 85 bis 176 Milliarden US-Dollar pro Jahr ausgeben. Er rechnet entsprechend mit einer Welle an Aufträgen für Rheinmetall, die in diesem Ausmaß nicht eingepreist sei./ck/bek/jha/´



Weitere Nachrichten
Name Kurs Währung Datum Zeit Handelsplatz
HENSOLDT AG INHABER-... 91,300 EUR 09.01.26 17:37 Xetra
LEONARDO S.P.A. 58,340 EUR 09.01.26 22:02 Tradegat...
RENK GROUP AG INHABE... 64,180 EUR 09.01.26 17:36 Xetra
RHEINMETALL AG 1.900,000 EUR 09.01.26 17:37 Xetra
SAFRAN SA 374,444 USD 09.01.26 21:56 FINRA ot...
THALES S.A. 264,500 EUR 09.01.26 22:02 Tradegat...
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   7 8 9 10 11    Berechnete Anzahl Nachrichten: 422     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
09.01.2026 15:05 WOCHENAUSBLICK: Dax könnte Kursrally trotz geopolitischer R...
09.01.2026 15:04 IRW-News: Norsemont Mining Inc. : Norsemont veröffentlicht ...
09.01.2026 15:00 Transfer-Coup perfekt: Berlin holt Star-Handballer Mem
09.01.2026 14:57 Aktien Frankfurt: Dax bleibt auf Rekordkurs - US-Jobdaten st...
09.01.2026 14:55 Berlin verurteilt Gewalt gegen Demonstranten im Iran
09.01.2026 14:55 OTS: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Z?...
09.01.2026 14:55 USA: Löhne ziehen im Dezember an
09.01.2026 14:53 Bernstein belässt Traton auf 'Market-Perform' - Ziel 36 Euro
09.01.2026 14:53 Deutsche Bank Research belässt AB Inbev auf 'Hold' - Ziel 5...
09.01.2026 14:52 Berenberg belässt Friedrich Vorwerk auf 'Buy' - Ziel 105 Eu...
09.01.2026 14:52 USA: Beschäftigung steigt im Dezember weniger als erwartet
09.01.2026 14:51 Berenberg hebt Ziel für Heidelberg Materials auf 260 Euro -...
09.01.2026 14:51 Aktien New York Ausblick: Im Plus nach Arbeitsmarktdaten
09.01.2026 14:48 Frankreich schaltet Atomkraftwerk wegen Sturms ab
09.01.2026 14:45 USA: Arbeitslosenquote sinkt etwas
09.01.2026 14:45 ROUNDUP: Verdi droht mit Warnstreiks bei Autobahn GmbH
09.01.2026 14:31 JPMorgan belässt National Grid auf 'Overweight' - Ziel 1250...
09.01.2026 14:31 JPMorgan belässt Enel auf 'Overweight' - Ziel 9,70 Euro
09.01.2026 14:30 JPMorgan belässt Eon auf 'Overweight' - Ziel 17,50 Euro
09.01.2026 14:29 Digitale Erpressbarkeit: Europa hängt stark von US-Firmen ab
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
11.01.2026

Jordanien
Verbraucherpreisindex (CPI)

AL-SHEHILI METAL INDUSTRIES CO
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services