Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
13.04.2024 05:12

IW: Unternehmen sehen keine Erholung in diesem Jahr

Deutsche Wirtschaft

Köln (dpa) - Die schwächelnde Weltkonjunktur, gestiegene Zinsen und Krisen wie der Krieg in der Ukraine belasten deutsche Firmen weiter. Wie eine Umfrage des arbeitgebernahen Institutes der deutschen Wirtschaft (IW) ergab, rechnen 37 Prozent der Unternehmen mit einem Rückgang ihrer Produktion in diesem Jahr. 23 Prozent gehen von einer Zunahme aus. Die Ergebnisse liegen der Deutschen Presse-Agentur vor. «Damit haben sich die Erwartungen für das Jahr 2024 seit der Herbstumfrage 2023 nochmals leicht verschlechtert», stellten die Kölner Forscher fest. Die Unternehmen gingen nicht davon aus, dass sich die Wirtschaft in diesem Jahr erhole.

Die Beschäftigungserwartungen verbesserten sich laut IW leicht: 23 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit einer höheren Beschäftigung, während 35 Prozent von einem Rückgang ausgehen. Auch wenn sich der Saldo um zwei Prozentpunkte erhöhte, bleibt er damit deutlich negativ. Dieser Befund mache deutlich, dass sich der seit 2005 anhaltende Beschäftigungsaufbau nicht fortsetzen werde, prognostizierte das Institut.

Bei den Produktionserwartungen gibt es regionale Unterschiede: Am positivsten sieht das Bild in der Region Südost aus, die aus Sachsen und Thüringen besteht. Dort hält sich der Anteil der Firmen, die eine höhere und niedrigere Produktion erwarten, etwa die Waage. «Möglicherweise spiegelt dies die bessere Geschäftstätigkeit in den Bereichen Elektroindustrie und im Informations- und Kommunikationsbereich wider, die in dieser Region relativ gut vertreten sind», vermuten die IW-Forscher.

Ausreißer nach unten ist die Region Nordost mit Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Berlin: Hier erwarten 48 Prozent der Firmen eine niedrigere Produktion in diesem Jahr, während 17 Prozent mit einer Ausweitung rechnen.

Mittelstand fordert weniger Regulierung

Eine trübe Lage gibt es auch im Mittelstand. Der Mittelstandsverbund, der den sogenannten kooperierenden Mittelstand vertritt, sprach von einer Katerstimmung in den ersten drei Monaten des Jahres. Auch die Aussichten sind mau: 45 Prozent der Unternehmen gehen laut Verband von sinkenden Umsätzen in den kommenden Monaten aus, während gut 16 Prozent mit besseren Geschäften rechnen.

Die Teilnehmer der Umfrage sprachen sich der Mitteilung zufolge vor allem dafür aus, Überregulierung abzubauen (84 Prozent) sowie das Steuerrecht zu modernisieren und die Steuerlast für Unternehmen zu senken (59 Prozent). An der Konjunkturumfrage beteiligten sich dem Verband zufolge 56 Verbundgruppenzentralen mit rund 42.000 angeschlossenen Unternehmen aus insgesamt 17 Branchen. Darunter waren die Bereiche Küchen und Möbel, Konsumelektronik, Schuhe und Textil, das Bauhandwerk sowie Lebensmittel und Getränke.



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   34 35 36 37 38   Berechnete Anzahl Nachrichten: 747     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
21.05.2024 05:35 Pressestimme: 'Märkische Oderzeitung' zu Apothekensterben
21.05.2024 05:35 Pressestimme: 'Lausitzer Rundschau' zu Aufstieg von Energie ...
21.05.2024 05:35 Pressestimme: 'Frankfurter Rundschau' zu Hochwasser
21.05.2024 05:35 Pressestimme: 'Volksstimme' zu Renten-Vorschlägen der Wirts...
21.05.2024 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Impressum
21.05.2024 04:50 dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten
21.05.2024 03:53 GNW-Adhoc: Gotion High-tech stellt neue Produkte und neue Te...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
23.05.2024

Peru
Bruttoinlandsprodukt (GDP)

MWB FAIRTRADE WERTPAPIERHANDELSBANK AG
Geschäftsbericht

WICKET GAMING AB
Geschäftsbericht

E MEDIA HOLDINGS LIMITED
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services