Märkte & Kurse

TESLA INC.
ISIN: US88160R1014 WKN: A1CX3T Typ: Aktie DIVe: 0,00% KGVe: 56,32
 
193,220 EUR
+5,34
+2,84%
Echtzeitkurs: heute, 13:26:27
Aktuell gehandelt: 211.698 Stk.
Intraday-Spanne
188,860
194,700
Handelsplatz wählen:
Perf. 1 Jahr -30,21%
Perf. 5 Jahre +994,43%
52-Wochen-Spanne
96,380
350,000
TARGOBANK Depot:
 
kaufen   verkaufen
Sparplan eröffnen:   Sparplan eröffnen:
Investment Tools:
Analysieren Sie Ihr Wertpapier im Detail mit unseren Tools.
RisikohinweiseProduktinformation
  Übersicht     Kennzahlen     Portrait     Analyse     Chart     Nachrichten     Hebelprodukte     Zertifikate     Fonds  
Ausgewählte Nachricht zu dieser Aktie
11.11.2022-

ROUNDUP: Musk schließt Twitter-Insolvenz nicht aus - Top-Manager gehen

SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Twitter erlebt zwei Wochen nach der Übernahme durch Tech-Milliardär Elon Musk schwere Turbulenzen. Musk schloss bei einem Auftritt vor Mitarbeitern eine Insolvenz des Online-Dienstes nicht aus. Die Vergabe von Verifikations-Häkchen an Abo-Kunden ohne Prüfung hatte ein Chaos mit täuschend echt aussehenden Fake-Accounts ausgelöst. Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC schickte Twitter daraufhin eine ungewöhnlich scharfe Warnung. Weitere Top-Manager in Schlüsselpositionen verließen das Unternehmen.

Musk warnte die Mitarbeiter, dass bei Twitter im kommenden Jahr ein Milliarden-Loch in der Bilanz klaffen könnte. Wenn es unter diesen Umständen nicht gelinge, mehr Geld reinzubringen als ausgegeben werde, sei "eine Insolvenz nicht ausgeschlossen", zitierten Musk unter anderem der Finanzdienst Bloomberg sowie die Tech-Medien "The Information" und "Platformer". Sein jüngster Verkauf von Aktien des Elektroauto-Herstellers Tesla im Wert von vier Milliarden Dollar sei zur Rettung von Twitter nötig gewesen.

Der Tech-Milliardär und Tesla-Chef hatte Twitter für 44 Milliarden Dollar gekauft. Der Dienst schrieb bereits vor der Übernahme rote Zahlen. Nach dem Deal beklagte Musk einen Umsatzeinbruch, weil einige große Werbekunden Anzeigen auf der Plattform ausgesetzt hatten. Sie sorgen sich, dass ihre Werbung neben anstößigen Tweets auftauchen könnte, wenn Musk wie angekündigt die Inhalte-Regeln lockern sollte.

Auf Twitter lastet zudem der Kredit von rund 13 Milliarden Dollar, den Musk für den Kauf aufnahm. Medienberichten zufolge kostet die Bedienung dieser Schulden rund eine Milliarde Dollar im Jahr. Der Tech-Milliardär will die Werbe-Erlöse, die bisher 90 Prozent der Einnahmen ausmachen, durch ein Abo-Geschäft ergänzen. Der Start seines neuen Abos mit Verifizierung-Häkchen sorgte zunächst für Chaos, weil einige Nutzer Prominente und Unternehmen mit Fake-Accounts imitierten.

Twitter hatte am Mittwoch die von Musk angekündigte Neuordnung bei der Vergabe der Verifikations-Häkchen umgesetzt. Bisher wurden sie von Twitter nach einer Prüfung Prominenten, Politikern und Unternehmen zugestanden. Nach dem neuen System bekommt das Häkchen jeder, der 8 Dollar (7,85 Euro) pro Monat in einem Abo bezahlt. Eine Identitätsprüfung gibt es nicht. Das Häkchen sieht dabei in beiden Fällen gleich aus. Ob man es mit einem früheren tatsächlich verifizierten Account oder mit einem neuen gekauften Häkchen zu tun hat, erfährt man nur aus dem Text nach Anklicken des Symbols.

Einige Nutzer legten mit der neuen Funktion täuschend echt aussehende Fake-Accounts an - für Basketball-Star LeBron James, die Spielefirma Nintendo und Ex-US-Präsident Donald Trump. Der Pharmakonzern Eli Lilly entschuldigte sich bei Twitter-Nutzern, die ein Fake-Account glauben ließ, Insulin werde künftig kostenlos vertrieben.

Musk verkündete in der Nacht zum Freitag als Gegenmaßnahme, dass Accounts, die sich für andere ausgeben wollten, künftig das Wort "Parodie" direkt im Namen führen müssten. Das Problem mit den Fake-Accounts war allerdings nicht, dass es keine Regeln dagegen gab, sondern dass sie nicht schnell genug entdeckt und gelöscht werden konnten - während sie Verifikations-Häkchen hatten.

"Wir beobachten die jüngsten Entwicklungen bei Twitter mit großer Sorge", teilte ein FTC-Sprecher am Donnerstag mit. Kein Unternehmen oder dessen Chef stünden über dem Gesetz.

Twitter hatte sich nach früheren Verstößen bei der FTC unter anderem verpflichtet, neue Funktionen vor der Einführung einer Prüfung im Bezug auf Datenschutz und Sicherheit zu unterziehen. Musk versicherte laut Medienberichten in einer E-Mail an die Mitarbeiter nach der FTC-Warnung, Twitter werde alles tun, um die Vereinbarung mit der Behörde einzuhalten. Die FTC kann hohe Strafen verhängen. So zahlte Facebook nach ihren Ermittlungen 2019 fünf Milliarden Dollar.

Musk warnte die Beschäftigten auch in einer E-Mail vor schwierigen Zeiten. Die wirtschaftliche Lage sei "schlimm", besonders für ein Unternehmen, das von Werbeeinnahmen abhänge. In dem Memo kündigte Musk auch neue Richtlinien in Sachen Homeoffice an - künftig ist Heimarbeit demnach nur noch mit seiner ausdrücklichen persönlichen Erlaubnis zulässig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen laut dem Memo, aus dem US-Medien übereinstimmend zitierten, mindestens 40 Stunden pro Woche im Büro erscheinen. Vor der Übernahme durften Twitters Beschäftigte von überall aus arbeiten. Musk gilt als ausgesprochener Gegner des Homeoffice-Trends, das hatte er bereits bei seinem Elektroautokonzern Tesla deutlich gemacht.

Musk hatte vergangene Woche rund jeden zweiten der zuvor etwa 7500 Jobs bei Twitter gestrichen. Jetzt sagte er den Berichten zufolge, dass die Firma zum Teil immer noch zu viele Beschäftigte habe.

Medienberichten zufolge verließen am Donnerstag zwei weitere Manager in Schlüsselpositionen die Firma: Der für das Herausfiltern anstößiger Inhalte verantwortliche Yoel Roth und Robin Wheeler, die erst seit kurzem für die Beziehungen zu Werbekunden zuständig war. Wenige Stunden zuvor hatte die Chefin für Informationssicherheit, Lea Kissner, ihren Abgang bekanntgegeben./so/hbr/DP/zb

Name Kurs Währung Datum Zeit HP*
NINTENDO CO. LTD. 37,610 EUR 09.02.23 13:06 Lang & S...
TESLA INC. 193,220 EUR 09.02.23 13:11 Lang & S...
 
Weitere Nachrichten zu dieser Aktie
Seiten:  1 2 3 4 5    Anzahl: 766 Treffer     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
08.02.2023 10:04 PCA: Einbruch auf Chinas Automarkt nach Neujahrsfe...
07.02.2023 12:00 Chinesischer Automarkt sackt im Januar deutlich ab
06.02.2023 22:42 ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Zinssorgen treibe...
06.02.2023 19:46 Aktien New York: Indizes geben zu Wochenbeginn wei...
06.02.2023 16:59 ROUNDUP/Aktien New York: Indizes geben zu Wochenbe...
06.02.2023 10:41 ROUNDUP/Geplante neue Abgasnorm: Wissing warnt vor...
06.02.2023 07:06 Ausweitung von Steuervorteilen: Tesla hebt US-Prei...
05.02.2023 20:35 dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten ...
05.02.2023 19:19 Steuerbegünstigung für mehr Käufer: Tesla hebt ...
05.02.2023 10:53 KORREKTUR/VDA: Marktanteil für Elektroautos dürf...
04.02.2023 12:49 ROUNDUP: Tesla-Anleger scheitern mit Sammelklage g...
04.02.2023 12:18 Studie: Wieder mehr Rabatte für Neuwagen
04.02.2023 12:17 VDA: Marktanteil für Elektroautos dürfte auf 28 ...
04.02.2023 12:15 Tesla-Anleger scheitern mit Sammelklage gegen Musk
03.02.2023 18:28 AKTIEN IM FOKUS 2: Amazon und Alphabet enttäusche...
03.02.2023 15:46 ROUNDUP: Neuzulassungen von Elektroautos brechen e...
03.02.2023 14:08 Ministerpräsident Weil: Stromnetz stabil genug f?...
03.02.2023 14:06 Neuzulassungen von Elektroautos brechen ein
03.02.2023 12:36 AKTIEN IM FOKUS: Apple, Amazon und Alphabet enttä...
01.02.2023 12:17 KORREKTUR/Acea: Anteil batteriebetriebener Fahrzeu...

Börsenkalender 1M

Es finden keine Ereignisse in den nächsten 30 Tagen statt

Übersicht

 
Tagesroutine
Die Tagesroutine umfasst alle täglich wiederkehrenden Nachrichten, die vor, während und nach dem Börsentag veröffentlicht werden.
 

 
* Information zu Abkürzungen: HP = Handelsplatz
FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services