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27.03.2026 06:13

Weniger als 1.000 Asylsuchende an der Grenze zurückgewiesen

BERLIN (dpa-AFX) - Die Zahl der unerlaubten Einreisen nach Deutschland hat sich an den einzelnen Grenzabschnitten im vergangenen Jahr sehr unterschiedlich entwickelt. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, traf die Bundespolizei an den Grenzen zu Polen und der Schweiz 2025 deutlich weniger Menschen ohne gültiges Visum oder Aufenthaltstitel an als im Vorjahr. Aus den Niederlanden kommend, gab es dagegen im vergangenen Jahr 4.494 unerlaubte Einreisen. 2024 waren dort den Angaben zufolge 2.863 Einreisen ohne Erlaubnis aufgefallen.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und der niederländische Migrationsminister, Bart van den Brink, vereinbarten diese Woche bei einem Treffen in Berlin, zu prüfen, wie die Zusammenarbeit bei Kontrollen im Grenzgebiet gestärkt werden könne.

Einen leichten Anstieg verzeichnete die Bundespolizei an 2025 der Grenze zu Frankreich - rund 10.500 Einreisen nach rund 9.600 unerlaubten Einreisen im Jahr zuvor.

Dobrindt hatte direkt nach seinem Amtsantritt am 7. Mai eine Intensivierung der Grenzkontrollen verfügt. Fortan sollten zudem auch Asylsuchende an den deutschen Landgrenzen zurückgewiesen werden können. Zuvor waren lediglich Menschen ohne Asylgesuch sowie Ausländer mit Wiedereinreisesperre zurückgewiesen worden. Ausnahmen von der neuen Regelung gelten für vulnerable Gruppen wie etwa Schwangere, Kranke und Kinder.

Wie die Bundespolizei zu Jahresbeginn bekanntgegeben hatte, waren im vergangenen Jahr 62.959 unerlaubte Einreisen festgestellt worden. Das entsprach einem Rückgang um etwa 25 Prozent im Vergleich zu 2024. Knapp zwei Drittel der als unerlaubt eingereist festgestellten Ausländer wurden zurückgewiesen. Unter ihnen waren laut Bundesregierung allerdings nur wenige Menschen, die ein Schutzbegehren äußerten.

Viele Afghanen unter zurückgewiesenen Asylsuchenden

Von Mai bis Ende Dezember wurde nach Angaben der Bundesregierung 996 Asylsuchenden die Einreise nach Deutschland verweigert, weil sie aus einem "sicheren Drittstaat" kamen, ein anderer EU-Staat für ihr Asylverfahren zuständig ist oder von ihnen eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. Unter denjenigen, die von der Polizei an der Grenze zurückgewiesen wurden, nachdem sie ein Asylgesuch vorgebracht hatten, waren gemäß der Antwort der Regierung, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, besonders viele Menschen aus Afghanistan, der Türkei und Algerien.

Die fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Clara Bünger, hat eine Theorie zum geringen Anteil Geflüchteter unter den Zurückgewiesenen. Sie sagt: "Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelte es sich bei vielen der Betroffenen um Flüchtende, deren Asylgesuch die Bundespolizei aber nicht registrierte." Sie erwarte von der Bundesregierung ein Ende der Binnengrenzkontrollen./abc/DP/zb



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