Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
02.04.2025 10:16

Union und SPD: Fortschritt bei Finanzen - aber 'viel zu tun'

BERLIN (dpa-AFX) - Union und SPD kommen bei ihren Koalitionsverhandlungen voran - auch beim größten Streitthema Finanzen. Eine Einigung noch in dieser Woche ist nach Teilnehmerangaben aber eher nicht zu erwarten. "Ich bin überzeugt, dass wir in die nächste Woche gehen werden, da ist noch viel zu tun", sagte SPD-Chefin Saskia Esken vor einer weiteren Gesprächsrunde in Berlin.

SPD und Union kämen sich in allen Punkten deutlich näher. "Das stimmt wirklich hoffnungsfroh, nicht für uns, sondern für das Land, für die Menschen", sagte Esken. Zugleich aber sei es "ein tägliches Wechselbad, weil immer noch sehr, sehr unterschiedliche Parteien verhandeln."

"Keinen Dissens entstehen lassen"

Ähnlich äußerte sich CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zu den Verhandlungen über Finanzfragen. "Wir stellen da Bewegung fest", sagte er. Es werde aber noch immer darüber gesprochen, wo man realistisch sparen könne. "Für uns ist entscheidend, dass Einsparpotenziale realisiert werden. Vorschläge dazu, die liegen dann auf dem Tisch und müssen diskutiert werden."

Es gehe nicht darum, Zeitdruck aufzubauen, sondern die Punkte sauber abzuarbeiten. "Wir wollen da auch keinen Dissens entstehen lassen, der ungelöst ist und später Schwierigkeiten bereitet." Es brauche Zeit, gegenseitiges Verständnis zu entwickeln.

Finanzen weiter Thema Nr.1

Auch heute wollen die Verhandler in unterschiedlichen Runden vor allem intensiv über die Finanzen reden. "Es ist einfach wichtig, dass alle Maßnahmen auf soliden Finanzfüßen stehen", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Die vielen Themen könnten nicht in wenigen Tagen abgehandelt werden. Ziel sei aber ein Abschluss "so zügig wie möglich".

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) sagte: "Wir merken ja in der Öffentlichkeit: Viele wollen, dass diese Koalitionsverhandlungen zu einem Ende kommen." Es brauche einfach diese Zeit und diese Intensität, um zu guten Lösungen zu kommen. Die SPD müsse verstehen, dass nun all das Vorrang haben müsse, was zu Wirtschaftswachstum führe.

Dringender Appell der Wirtschaft

Rund 100 Wirtschaftsverbände dringen bei Union und SPD darauf, die Interessen der Unternehmen in ihren Verhandlungen stärker zu berücksichtigen. Deutschland stecke in einer schweren wirtschaftlichen Krise, die vor allem hausgemacht sei, heißt es in einer Erklärung.

"Doch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Koalitionsverhandlungen zeigen sich von diesen Entwicklungen scheinbar unbeeindruckt. Ihre bisherigen Zwischenergebnisse sind unzureichend und tragen der sich zuspitzenden Lage in den Unternehmen und Betrieben nicht Rechnung. Was bislang vorliegt, ignoriert in vielen Bereichen die wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen", kritisieren die Verbände.

Es dürfe in den Koalitionsverhandlungen nicht darum gehen, wer sich symbolisch durchsetze. Unter anderem die Steuerbelastung der Unternehmen müsse spürbar reduziert werden. Reformen werden auch bei den sozialen Sicherungssystemen gefordert. Höchste Priorität müsse die künftige Regierung zudem dem Abbau von Bürokratielasten einräumen, mahnen die Verbände. Schließlich erwarten sie Maßnahmen, um die hohen Energiekosten zu senken./tam/DP/stk



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   21 22 23 24 25    Berechnete Anzahl Nachrichten: 481     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
04.01.2026 11:27 Söder: Menschen in Deutschland müssen länger arbeiten
04.01.2026 11:25 Klingbeil: Gewalt-Regime kein Grund für Rechtsverletzung
04.01.2026 11:05 ROUNDUP: Macron fordert Übergangsregierung unter González
04.01.2026 11:05 ROUNDUP: Medien: Venezuelas Vizepräsidentin übernimmt Regi...
04.01.2026 11:05 ROUNDUP/Südkorea: Nordkorea testet erneut ballistische Rake...
04.01.2026 11:00 Südkorea: Nordkorea testet erneut Rakete
04.01.2026 10:58 Medien: Maduro auf amerikanischem Boden
04.01.2026 10:58 China verurteilt US-Angriff auf Venezuela
04.01.2026 10:58 New Yorks Bürgermeister zu Maduro-Festnahme: Rechtsverstoß
04.01.2026 10:57 Starmer: Wir weinen Maduro-Herrschaft keine Träne nach
04.01.2026 10:53 China fordert sofortige Freilassung von Maduro
04.01.2026 10:52 Maduro kommt in New Yorker Haftanstalt an
03.01.2026 22:23 ROUNDUP 5: Trump entmachtet Maduro und will Venezuela führen
03.01.2026 22:22 ROUNDUP: Trump will Venezuela 'reich, unabhängig und sicher...
03.01.2026 20:19 ROUNDUP 5: Trump entmachtet Maduro und will Venezuela führen
03.01.2026 19:52 ROUNDUP 4: Trump entmachtet Maduro und will Venezuela führen
03.01.2026 19:20 Erneut Unruhen im Iran - Augenzeugen: Tote
03.01.2026 16:51 ROUNDUP: Verstärkte Abschiebungen - Weitere Flüge nach Afg...
03.01.2026 16:04 Abschiebungen nach Afghanistan im neuen Jahr
03.01.2026 15:23 ROUNDUP 3/Spektakuläre US-Operation in Venezuela: Maduro ge...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
13.01.2026

GAMES WORKSHOP GROUP PLC
Geschäftsbericht

LIHIT LAB
Geschäftsbericht

SUEDZUCKER AG
Geschäftsbericht

WHITEWATER ACQUISITION CORP.
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services