Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
15.08.2022 06:26

WDH: Weiter Ringen um Besuch von AKW Saporischschja - Getreideexport läuft

(Im 7. Absatz der am 14. August gesendeten Meldung wurde der Vorname des ukrainischen Verteidigungsministers korrigiert: Olexij rpt Olexij Resnikow)

KIEW (dpa-AFX) - Im Ringen um die Sicherheit des beschossenen ukrainischen Atomkraftwerks (AKW) Saporischschja sieht Moskau die Vereinten Nationen am Zug. Aufgabe des UN-Sekretariats sei es, "grünes Licht zu geben für einen Besuch des AKW von Experten und Expertinnen der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), sagte der russische Diplomat Michail Uljanow in einem Interview der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Die Ukraine ihrerseits fordert Sanktionen gegen die russische Atomindustrie. Bei den Gefechten gelingen Kiew nach eigenen Angaben immer wieder Teil-Erfolge. Allerdings habe Moskau im Süden des Donbass "kolossale Kräfte" zusammengezogen, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj.

Moskau sieht UN bei Saporischschja die UN in der Pflicht

Uljanow, der Moskau bei den UN vertritt, erklärte, der Experten-Besuch sei praktisch vorbereitet gewesen. "Das UN-Sekretariat hat ihn im letzten Moment blockiert, ohne die Gründe dafür zu erklären", so der Diplomat. Dem Vernehmen nach hatten die UN eine Reise von IAEA-Chef Rafael Grossi nicht nur aus Sicherheitsgründen bisher nicht erlaubt, sondern auch weil es Streit gibt um den Reiseweg. Grossi könnte zum Ärger der Ukraine etwa unter russischem Schutz über die von Moskau 2014 annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim anreisen. Die Ukraine und Russland werfen sich seit Wochen gegenseitig vor, Europas größtes Kernkraftwerk zu beschießen und damit eine atomare Katastrophe heraufzubeschwören.

Kiew will Sanktionen gegen russische Atomindustrie

Angesichts der Kämpfe um das AKW Saporischschja fordert der ukrainische Präsident Selenskyj den Westen zu Sanktionen gegen Russlands Atomindustrie auf. Die Strafmaßnahmen müssten die Nuklearindustrie des Aggressorstaates treffen, sagte Selenskyj in einer am Samstagabend verbreiteten Videoansprache. Die Atommacht Russland baut oder betreibt in mehreren Ländern Kernkraftwerke und lagert auch radioaktiven Müll bei sich. Russland benutze das AKW im Süden der Ukraine, um die ukrainische Führung und die ganze Welt zu erpressen, sagte Selenskyj.

Ukraine sieht Erfolge in Südukraine

Laut Selenskyj ist die Lage im Osten der Ukraine weiter schwierig, aber ohne große Veränderungen. Besonders die Region Charkiw werde immer wieder angegriffen, die Verteidigung aber halte. Russland habe im Donbass indes "kolossale Ressourcen" an Artillerie, Personal und Ausrüstung aufgefahren. Im Süden gelingt es laut Selenskyj dem ukrainischen Militär aber immer wieder, den "russischen Okkupanten" Schläge zu versetzen. So sei die Autobrücke des Staudamms Nowa Kachowka im Gebiet Cherson nach mehreren Angriffen nicht mehr befahrbar. Obendrein sei nun die letzte der drei einzigen Flussquerungen über den Dnipro zerstört worden. Damit soll der Nachschub für Teile der russischen Armee verhindert werden.

Russland beschießt Dutzende Ortschaften

Russland hat bei neuen Raketen- und Artillerieangriffen im Osten der Ukraine nach eigenen Angaben Ziele in Dutzenden Ortschaften beschossen. Die Attacken konzentrierten sich auf die Region Donezk, im benachbarten Gebiet Charkiw sei die Ortschaft Udy eingenommen worden, teilte das russische Verteidigungsministerium am Sonntag in Moskau mit.

Getreidetransporte laufen und bringen Einnahmen

Als gute Nachricht bezeichnete Selenskyj den Transport von ukrainischem Getreide und Lebensmitteln über die Häfen im Schwarzen Meer. Inzwischen seien 16 Schiffe mit Mais, Weizen, Soja, Sonnenblumenöl und anderen Produkten ausgelaufen, um die Lage auf dem globalen Lebensmittelmarkt zu entspannen. Die Einnahmen aus dem Verkauf kämen dem Staat und den Landwirten zugute, die nun die neue Saat ausbringen könnten, sagte Selenskyj. "Das ist ein wichtiges Element auf dem Weg zum Sieg", sagte er.

Kiew will Verfolgung russischer Kriegsverbrechen vorantreiben

Die Ukraine hat um internationale Hilfe für die Verfolgung möglicher Kriegsverbrechen gebeten. Es müsse eine internationale Koalition gebildet werden, um die blutigen Taten zu verfolgen, betonte Verteidigungsminister Olexij Resnikow. Er bezog sich besonders auf das Schicksal von ukrainischen Kriegsgefangenen, die in russischer Haft massenhaft getötet und gefoltert würden. "Ich zweifele nicht daran, dass wir nach dem Sieg der Ukraine in diesem Krieg auf dem einen oder anderen Weg jeden aufspüren werden, der an den barbarischen Morden und der Folter beteiligt ist", sagte Resnikow. Dabei sollten nicht nur die Täter selbst, sondern die Befehlsgeber und jene, die solche Verbrechen rechtfertigten, bestraft werden.

Amnesty kündigt Prüfung seines Ukraine-Reports an

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International will nach heftiger Kritik an ihrem Bericht zur Kriegsführung der ukrainischen Armee dessen Entstehungsprozess aufarbeiten. Man werde von externen Experten eine gründliche Prüfung des Vorgangs durchführen lassen, heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur am Samstag vorliegenden Statement der Organisation. In dem Bericht hatte Amnesty der ukrainischen Armee vorgeworfen, sich in Wohnvierteln zu verschanzen und damit Zivilisten unnötig in Gefahr zu bringen. Kiew kritisierte, die Nichtregierungsorganisation habe durch den Fokus auf Verfehlungen der Armee des angegriffenen Landes eine Täter-Opfer-Verkehrung betrieben. Kritiker stellten auch die Methodik des Berichts teilweise in Frage./mrd/DP/mis



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 36.426     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
09.12.2022 23:16 Erste Drei-Länder-Gespräche mit Bund zum Elbschlick
09.12.2022 22:21 ROUNDUP: Baerbock ruft London zum Einlenken im Nordirland-St...
09.12.2022 22:04 Baerbock ruft London zum Einlenken im Nordirland-Streit auf
09.12.2022 21:32 Selenskyj: Russland hat 'Hölle' in die Ukraine gebracht
09.12.2022 20:17 ROUNDUP/London: Russland will mehr Waffen vom Iran kaufen -...
09.12.2022 20:15 Ukraines Regierungschef: Alle Wärme- und Wasserkraftwerke b...
09.12.2022 19:48 UN: Belarus erlaubt Transport von Getreide aus Ukraine zum E...
09.12.2022 19:40 USA stellen weitere Militärhilfe in Millionenhöhe für Ukr...
09.12.2022 19:20 Brasilien: Lula benennt erste Minister für künftige Regier...
09.12.2022 19:16 Dutzende zivile Tote durch Artilleriebeschuss in der Ostukra...
09.12.2022 19:01 Biden unterstützt Aufnahme der Afrikanischen Union in G20
09.12.2022 18:58 USA: Sanktionen in neun Ländern wegen Korruption und Mensch...
09.12.2022 18:55 Putin zeigt sich enttäuscht von Merkel wegen Äußerungen z...
09.12.2022 18:51 USA haben kein Problem mit deutschen Kampfpanzern für Ukra...
09.12.2022 18:50 USA warnen vor iranischer Militärhilfe für Moskau - neue S...
09.12.2022 18:49 Übergangsregierungschef: 'Bulgarien hat Schengen nicht aufg...
09.12.2022 18:27 Deutschland und Österreich unterzeichnen Luftsicherheitsabk...
09.12.2022 18:26 EU-Kommission empfiehlt weiter: Milliarden für Ungarn einfr...
09.12.2022 18:18 WDH: Baltenstaaten wollen Verteidigungsausgaben auf drei Pro...
09.12.2022 18:09 London: Russland will mehr Waffen vom Iran kaufen - für Mi...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
10.12.2022

CAPITAL PARTNERS
Geschäftsbericht

MADEIRA MINERALS LTD
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services