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| 30.06.2026 10:40 Devisen: Euro gibt zum US-Dollar wieder nach - Fokus auf Preisdaten FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Dienstag einen Großteil seiner zu Wochenbeginn erzielten Gewinne wieder eingebüßt. Am Vormittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1391 US-Dollar gehandelt und damit unter dem Niveau vom Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1406 Dollar festgesetzt. Die Situation beim Euro-Dollar-Wechselkurs sei weiterhin geprägt von der jüngsten Stabilisierung im Bereich von 1,1411 Dollar, dem ehemaligen Jahrestief von Mitte März, schrieben die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen. Übergeordnet jedoch seien aus markttechnischer Sicht Abwärtsrisiken vorhanden. Konjunkturdaten aus Deutschland stützen den Euro im frühen Handel zwischenzeitlich. So waren im Mai die Preise für importierte Güter stärker als erwartet gestiegen. Zudem legte der Umsatz im Einzelhandel überraschend zu. Dies gebe begründeten Anlass zur Hoffnung, dass sich die Konjunktur im zweiten Quartal möglicherweise besser entwickelt hat als ursprünglich befürchtet, schrieb Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Im Fokus stehen zudem Inflationszahlen. In Frankreich hat sich die Teuerung zum ersten Mal seit Ausbruch des Iran-Krieges Ende Februar verlangsamt. Auch in einzelnen deutschen Bundesstaaten ging die Inflation zurück. Die Daten für Deutschland werden am Nachmittag erwartet. Ferner richtete sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf das EZB-Forum zum Zentralbankwesen im portugiesischen Sintra. Die EZB bleibt trotz der Fortschritte im Friedensprozess zwischen den USA und dem Iran, die die Ölpreise dämpfen, besorgt über die Inflation. Die Folgewirkungen des Ölpreisanstiegs würden sich wahrscheinlich erst nach einiger Zeit bemerkbar machen, sagte Philip Lane, Chefökonom der EZB./la/jsl/jha/ Weitere Nachrichten |
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