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28.04.2026 22:34

EQS-Adhoc: Alexanderwerk AG: Bilanzierungsfehler in Jahres- und Konzernabschlüssen / Umsatz- und Ergebnisprognose im Konzern mit Gewinnwarnung / Verschiebung der Veröffentlichung der Abschlüsse für das Geschäfts (deutsch)

Alexanderwerk AG: Bilanzierungsfehler in Jahres- und Konzernabschlüssen / Umsatz- und Ergebnisprognose im Konzern mit Gewinnwarnung / Verschiebung der Veröffentlichung der Abschlüsse für das Geschäfts

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EQS-Ad-hoc: Alexanderwerk AG / Schlagwort(e): Jahresabschluss / Verschiebung
der Veröffentlichung/Prognose / Gesamtjahr
Alexanderwerk AG: Bilanzierungsfehler in Jahres- und Konzernabschlüssen /
Umsatz- und Ergebnisprognose im Konzern mit Gewinnwarnung / Verschiebung der
Veröffentlichung der Abschlüsse für das Geschäfts

28.04.2026 / 22:34 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Insiderinformationen nach Art. 17 MAR

Alexanderwerk AG, Remscheid

ISIN DE000A37FTW0

Veröffentlichung von Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung
(EU) Nr. 596/2014 (MAR)

Bilanzierungsfehler in Jahres- und Konzernabschlüssen / Umsatz- und
Ergebnisprognose im Konzern mit Gewinnwarnung / Verschiebung der
Veröffentlichung der Abschlüsse für das Geschäftsjahr 2025

Der Vorstand der Alexanderwerk AG hat soeben festgestellt, dass bezogen auf
ihre 100%ige Tochtergesellschaft Alexanderwerk GmbH, Remscheid, deren
Jahresabschlüsse (HGB-Einzelabschlüsse) der letzten 10 Geschäftsjahre und
insbesondere der Geschäftsjahre 2022, 2023 und 2024 Bilanzierungsfehler
(aufgrund fehlerhafter Bewertungsmethoden zu Positionen des
Vorratsvermögens) enthalten. Diese Bilanzierungsfehler setzen sich auch in
den Jahresabschlüssen, insbesondere der Geschäftsjahre 2022, 2023 und 2024
der Alexanderwerk AG sowie in dem Konzernabschluss der Alexanderwerk AG für
die Geschäftsjahre 2022, 2023 und 2024, der nach den Maßstäben des IFRS
aufgestellt wird, fort - so dass auch dort Bilanzierungsfehler enthalten
sind.

Konkret wurden in den HGB-Einzelabschlüssen der Alexanderwerk GmbH
Materialgemeinkosten in unzulässiger Höhe im Umlaufvermögen aktiviert.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags zwischen der Alexanderwerk GmbH und
der Alexanderwerk AG wirken sich diese Fehler unmittelbar auf die
Jahresabschlüsse der Alexanderwerk AG aus. Die Jahresabschlüsse der
Alexanderwerk GmbH bzw. der Alexanderwerk AG sind aber - mangels Erreichens
der Wesentlichkeitsschwelle - nicht nichtig i. S. d. § 256 AktG. Eine
Korrektur kann dementsprechend in laufender Rechnung, d.h. im Zuge der
Aufstellung und Feststellung des Jahresabschlusses der Alexanderwerk GmbH
und der Alexanderwerk AG für das Geschäftsjahr 2025 erfolgen und wird
aktuell durchgeführt. Dies hat zur Folge, dass eine negative Ergebniswirkung
in der Spannweite TEUR 450 bis TEUR 500 vor Steuern als grundsätzlich
einmaliger Korrektureffekt vorliegt und damit auch den Jahresüberschuss der
Alexanderwerk AG für das Geschäftsjahr 2025 beeinflussen wird.

In zurückliegenden Konzernabschlüssen der Alexanderwerk AG (nach IFRS)
wurden darüber hinaus unzulässigerweise zu den vorgenannten überhöhten
Materialgemeinkosten zusätzlich auch überhöhte Verwaltungsgemeinkosten
aktiviert. Aufgrund der nun vorliegenden Erkenntnisse ist eine -
retrospektive - Korrektur des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2024
nach IAS 8 erforderlich.

Die Korrektur nach IAS 8 hat folgende wesentliche Auswirkungen auf den
zurückliegenden Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2024:

  1. Minderung des Vorratsvermögens zum 01.01.2024 in der Spannweite von
    TEUR 1.800 bis TEUR 2.100,
    dadurch Reduzierung der passiven latenten Steuern zum 01.01.2024 in der
    Spannweite von TEUR 500 bis TEUR 600,
    dadurch Reduzierung des Eigenkapitals zum 01.01.2024 in der Spannweite
    von TEUR 1.300 bis TEUR 1.500.

  2. Minderung der Bestandsveränderung für das Geschäftsjahr 2024 in der
    Spannweite von TEUR 400 bis TEUR 500,
    dadurch Reduzierung des Konzernjahresüberschusses für das Geschäftsjahr
    2024 in der Spannweite von TEUR 300 bis TEUR 400.

Erst nach Abschluss dieser Korrektur kann der Konzernabschluss für das
Geschäftsjahr 2025 finalisiert werden.

Unter Einbeziehung vorgenannter Fehlerkorrekturen aus Vorjahren hat der
Vorstand im Rahmen der laufenden Aufstellung des Jahresabschlusses für das
Geschäftsjahr 2025 den Jahresabschluss und den Konzernabschluss der
Alexanderwerk AG verprobt.

Danach erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2025, vorbehaltlich
abschließender Jahresabschluss- und Konzernabschlussprüfung durch den
bestellten Abschlussprüfer, folgende Konzernfinanzkennzahlen nach IFRS:

Der Konzernumsatz beträgt voraussichtlich TEUR 39.000 bis TEUR 39.500 (2024:
TEUR 35.660).

Die Gesamtleistung im Konzern beträgt - aufgrund einer zur
Umsatzerlösentwicklung gegenläufigen überplanmäßigen Bestandsreduzierung des
Vorratsvermögens von voraussichtlich TEUR 2.750 bis TEUR 3.000 (2024 nach
IAS 8 Korrektur: Bestandsminderung TEUR 440) - dann voraussichtlich TEUR
36.250 bis TEUR 36.500 (2024 nach IAS 8 Korrektur: TEUR 35.740). Trotz
deutlichem Umsatzwachstum im Konzern entwickelt sich die Gesamtleistung aus
diesem Grund annähernd gleichbleibend zum Vorjahr und bleibt damit deutlich
unter unserer Prognoseerwartung (rd. TEUR 38.000) zurück.

Das Betriebsergebnis (EBIT) 2025 im Konzern wird dann - beeinflusst durch
die vorgenannten Effekte sowie zusätzliche zumeist plangemäße Anstiege bei
den Fixkosten (Personalkosten, sonstige betriebliche Aufwendungen) -
voraussichtlich in einer Größenordnung von TEUR 4.000 bis TEUR 4.200
anzusiedeln sein (2024 nach IAS 8 Korrektur: TEUR 6.741). Ausgelöst durch
die Effekte in der Gesamtleistung setzt sich die signifikante Abweichung zur
ursprünglichen Prognose für das Geschäftsjahr 2025 (rd. TEUR 7.500)
zwangsläufig auch im Betriebsergebnis (EBIT) des Konzerns fort.

Der Konzernjahresüberschuss nach Steuern beträgt voraussichtlich TEUR 2.500
bis TEUR 3.000 (2024 nach IAS 8 Korrektur: TEUR 4.362).

Der Einzelabschluss der Alexanderwerk AG (nach HGB) weist voraussichtlich
einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von TEUR 2.200 bis TEUR 2.400
(2024: TEUR 4.162) aus und bleibt deutlich hinter dem Vorjahresergebnis
zurück. Das Betriebsergebnis der Alexanderwerk AG (nach HGB) bestimmt sich
zu großen Teilen aus dem Ergebnisabführungsvertrag der Alexanderwerk GmbH
(nach HGB). Nach Berücksichtigung der vorgenannten einmaligen
Fehlerkorrektur aus Vorjahren in der Spannweite von TEUR 450 bis TEUR 500
ergibt sich in der Alexanderwerk GmbH zusätzlich ein signifikanter
ergebniswirksamer Sondereffekt aus der Bestandsminderung des
Vorratsvermögens in Höhe von voraussichtlich TEUR 2.750 bis TEUR 3.000. Der
deutliche Anstieg der Umsatzerlöse im Jahr 2025 gegenüber den Vorjahren wird
im Ergebnis kompensiert durch die mit der Umsatzrealisierung erforderliche
Reduzierung aktivierter Vermögenspositionen der Halbfertigteile,
Fertigteile, Konstruktionsstunden und Materialgemeinkosten. In Summe beider
Effekte ergibt sich eine ergebniswirksame Bestandsreduzierung in einer
Größenordnung von voraussichtlich TEUR 3.200 bis TEUR 3.500, die sich
maßgeblich auf die zurückbleibende Gesamtleistung und das Betriebsergebnis
(EBIT) in der Alexanderwerk GmbH auswirkt. Beide genannten Effekte setzen
sich dann, wie bereits dargelegt, im Konzernergebnis nach IFRS fort.

Vorstand und Aufsichtsrat geben bekannt, dass die fristgerechte
Veröffentlichung von Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025
im April 2026 nicht eingehalten werden kann. Aufgrund diverser dargelegter
Sondereffekte bei der Aufstellung und Prüfung ergibt sich eine Verzögerung
der Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses für das
Geschäftsjahr 2025.

Remscheid, 28. April 2026

Alexanderwerk AG
Der Vorstand




Kontakt:
Bekim Bunjaku, Vorstand der Alexanderwerk AG, Kippdorfstrasse 6-24, 42857
Remscheid,
Tel. (0) 2191 795-205, Email: IR@alexanderwerk.com


Ende der Insiderinformation

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28.04.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Originalinhalt anzeigen:
https://eqs-news.com/?origin_id=24ad7cbf-433b-11f1-8534-027f3c38b923&lang=de

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   Sprache:        Deutsch
   Unternehmen:    Alexanderwerk AG
                   Kippdorfstraße 6 - 24
                   42857 Remscheid
                   Deutschland
   Telefon:        02191 / 795 - 0
   Fax:            02191 / 795 - 202
   E-Mail:         IR@alexanderwerk.com
   Internet:       www.alexanderwerk.com
   ISIN:           DE000A37FTW0
   WKN:            A37FTW
   Börsen:         Regulierter Markt in Düsseldorf, Tradegate BSX;
                   Freiverkehr in Frankfurt (Basic Board), München,
                   Stuttgart
   EQS News ID:    2317190



   Ende der Mitteilung    EQS News-Service
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2317190 28.04.2026 CET/CEST

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