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| 12.03.2026 16:03 ROUNDUP: K+S geht positiv ins Jahr 2026 - Iran-Krieg könnte Kalipreise antreiben KASSEL (dpa-AFX) - Der Düngerkonzern K+S geht in der Tendenz positiv ins neue Jahr. Im besten Fall soll der operative Gewinn deutlich steigen, aber auch ein kleiner Rückgang ist denkbar. "Das aktuelle Kalipreisniveau liegt spürbar höher als vor einem Jahr. Wichtig für die weitere Entwicklung ist der Verlauf der Frühjahrssaison. Hier muss die Nachfrage aus vielen Regionen auf einmal bedient werden", sagte Unternehmenschef Christian Meyer am Donnerstag laut Mitteilung. An der Börse wurden die Nachrichten mit einem Kurssprung belohnt. Dabei steht auch der Iran-Krieg im Fokus. Die K+S-Aktie legte bis zum Nachmittag um mehr als 14 Prozent auf 17,79 Euro zu und war damit klarer Spitzenreiter im MDax, dem Index der mittelgroßen Werte. Seit dem Jahreswechsel hat das Papier damit sogar rund 44 Prozent gewonnen. Die Ziele des Düngemittelherstellers für das laufende Jahr lägen leicht über den Erwartungen, schrieb Analystin Angelina Glazova von der US-Bank JPMorgan. Sebastian Satz von der Citigroup verwies ebenfalls auf den etwas über den Erwartungen liegenden Ausblick. Er rückte derweil aber den Fokus auf den Iran-Krieg und den nahezu stillstehenden Handelsverkehr durch die Straße von Hormus. "Rund 10 Prozent der weltweiten Kalikapazitäten befinden sich in dieser Region, und die Sperrung der Straße von Hormus stellt ein erhebliches Risiko für die weltweite Verfügbarkeit von Schwefel dar - einem kritischen Rohstoff für verschiedene Spezialdüngemittel", so Satz. Hier sieht Satz K+S im Vorteil: Schwefel sei bereits als natürlicher Bestandteil in den Düngern des Unternehmens enthalten; K+S würde also von steigenden Schwefelpreise auf dem Weltmarkt profitieren. Zudem gehe das Unternehmen davon aus, höhere Frachtkosten an die Kunden weitergeben zu können. Mit Blick auf die zuletzt wegen des Iran-Krieges gestiegenen Erdgaspreise hieß es von K+S außerdem, dass für 2026 mittlerweile rund 70 Prozent des europäischen und kanadischen Erdgasbedarfs preislich gesichert seien. In diesem Umfeld stellt Vorstandschef Meyer den Aktionären für 2026 einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 600 und 700 Millionen Euro in Aussicht. Damit sollte es eher höher als niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr. Für das obere Ende der Spanne braucht es aus Sicht des Managements einen Absatzanstieg mit Kunden aus der Landwirtschaft um 0,3 Millionen auf 7,6 Millionen Tonnen. Außerdem müssten sich die Kalipreise in Brasilien während der Frühjahrssaison ein weiteres Stück erholen. Diese müsse dann in andere Absatzmärkte sowie Produktgruppen ausstrahlen und über das gesamte zweite Halbjahr gehalten werden. Sollte der Absatz aber nur leicht steigen und die Preise für Kaliumchlorid-Dünger in Brasilien im Jahresdurchschnitt auf dem Niveau von Ende 2025 liegen, dürfe der operative Gewinn nur das untere Ende der Zielspanne erreichen. 2025 war dieses Ergebnis bei einem stagnierenden Umsatz von 3,65 Milliarden Euro um rund zehn Prozent auf 613 Millionen Euro gestiegen. Das Resultat liegt im Rahmen der Zielspanne des Unternehmens sowie auf dem Niveau der mittleren Analystenschätzung. Dabei profitierte der Konzern von höheren Preisen für Dünger sowie für Industrieprodukte. Gerade höhermargigere, also profitablere Düngerspezialitäten hatten sich bereits im Jahresverlauf gut verkauft. Dadurch sowie dank niedrigerer Frachtkosten konnten höhere Energie- und Personalkosten mehr als ausgeglichen werden. Unter dem Strich verbuchte K+S wegen immenser Wertminderungen auf das Düngergeschäft allerdings einen Verlust von 1,1 Milliarden Euro nach einem Minus von knapp 67 Millionen ein Jahr zuvor. Das bereinigte Konzernergebnis lag 2025 ohne Berücksichtigung der üblicherweise stark schwankenden, außerplanmäßigen Wertanpassungen bei 125,5 Millionen Euro, nach einem Plus von 3,6 Millionen im Jahr zuvor. Bereinigt um Sondereffekte flossen dem Unternehmen Finanzmittel von gut 29 Millionen Euro zu. Damit lag der bereinigte Free Cashflow zwar nicht einmal halb so hoch wie 2024, doch steckte K+S im vergangenen Jahr viel Geld in das weitere Hochlaufen des Werkes Bethune in Kanada sowie in das schon länger laufende Projekt Werra 2060. Durch letzteres soll die Laufzeit des thüringisch-hessischen Verbundwerkes verlängert werden. Zudem möchte K+S mehr gewinnträchtigere Spezialprodukte herstellen und die Menge von Produktionsabwässern senken. Für 2026 stellt K+S einen mindestens ausgeglichen bereinigten freien Finanzmittelfluss in Aussicht. Die Dividende, sie sich am bereinigten Free Cashflow orientiert, soll von 15 auf 7 Cent je Aktie sinken. Damit liegt die Ausschüttungsquote im Rahmen der Dividendenpolitik des Unternehmens./mis/stw/mis/nas Weitere Nachrichten |
| Name | Kurs | Währung | Datum | Zeit | Handelsplatz |
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| K+S AG | 17,840 | EUR | 12.03.26 | 17:38 | Xetra |
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