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| 03.03.2026 16:50 Devisen: Euro weitet Kursverluste aus - Iran-Krieg stützt US-Dollar FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Dienstag zum US-Dollar erneut nachgegeben. Seit Beginn des Iran-Kriegs wird der US-Dollar als Krisenwährung stärker nachgefragt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1566 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch über 1,17 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1606 (Montag: 1,1698) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8616 (0,8548) Euro. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran am Wochenende setzten die Anleger am Devisenmarkt verstärkt auf den Dollar. Seit Wochenbeginn ist der Kurs des Euro um etwa 2,5 Cent gefallen. Die Kampfhandlungen gingen am Dienstag unvermindert weiter. Israel nahm bei Angriffen auf Teheran erneut den iranischen Machtapparat ins Visier. Ökonomen sehen im Iran-Krieg angesichts der Auswirkungen auf die Rohöl- und Erdgaspreise eine Gefahr für die künftige Preisentwicklung. "Sollte sich der Iran-Krieg weiter fortsetzen, dürfte die Inflation im Euroraum auch über den Erwartungen der EZB liegen", schreibt Commerzbank-Ökonomen Vincent Stamer. Eine Leitzinserhöhung erwartet er aber nicht. "Stattdessen dürfte die Zentralbank durch die kurzfristigen Energiepreiseffekte 'hindurchsehen' und sich noch stärker auf die Kernrate konzentrieren." Im Februar war die Inflationsrate in der Eurozone überraschend von 1,7 Prozent im Vormonat auf 1,9 Prozent gestiegen. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer unveränderten Rate gerechnet. Die EZB strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8717 (0,8739) britische Pfund, 182,98 (184,19) japanische Yen und 0,9107 (0,9117) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 5.056 Dollar. Das waren etwa 262 Dollar weniger als am Vortag./jsl/jha/ Weitere Nachrichten |
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