Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
05.02.2026 00:10

VW und Stellantis: «Made in Europe» soll Branche stärken

Autoindustrie

Berlin (dpa) - Die Vorstandschefs von Volkswagen und Stellantis fordern eine industriepolitische Neuausrichtung in Europa, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Automobilindustrie langfristig zu sichern. In einem gemeinsamen Beitrag für das «Handelsblatt» und zwei weitere europäische Zeitungen schlagen VW‑Chef Oliver Blume und der Chef des Opel-Mutterkonzerns Stellantis, Antonio Filosa, eine «Made in Europe»-Strategie vor, die für fairen Wettbewerb sowie mehr Produktion und Investitionen in der EU sorgen soll.

Blume und Filosa fordern finanzielle Anreize und Erleichterungen für in Europa gefertigte Elektroautos. Europas größte Autobauer dringen dabei auf eine Lockerung der EU-Klimaregeln zugunsten heimischer Produktion. 

Die Konzernchefs fordern, Fahrzeuge für den EU‑Markt stärker an europäische Produktionsanforderungen zu knüpfen. Jeder Hersteller, der in Europa verkaufe, solle unter vergleichbaren Bedingungen produzieren müssen. Zudem sollten staatliche Fördergelder gezielt europäische Wertschöpfung unterstützen. 

Verbindliche «Made in Europe»-Kriterien für E-Autos 

Die Konsequenz wären «Made in Europe»-Anforderungen für Fahrzeuge, die in der EU zugelassen werden. «Made in Europe»-Kriterien für E-Autos sollten Produktion, Antrieb, Batteriezellen und elektronische Schlüsselkomponenten umfassen. Fahrzeuge, die die Kriterien erfüllen, sollten ein Label erhalten und etwa von staatlichen Kaufprämien oder öffentlichen Aufträgen profitieren.

CO2-Bonus für E-Autos «Made in Europe»

Zudem regen die Manager an, dass jedes E-Auto «Made in Europe» einen CO2-Bonus erhalten sollte. «Und wenn ein Hersteller die "Made in Europe"-Anforderungen für einen großen Teil seiner Flotte erfüllt, sollte ein solcher CO2-Bonus sogar für alle seine Elektrofahrzeuge anerkannt werden.» Nach den Worten von Blume und Filosa wäre dies ein Anreiz, Produktion in der EU aufrechtzuerhalten, Milliarden an Strafzahlungen zu vermeiden und stattdessen für dringend benötigte Investitionen im Binnenmarkt einzusetzen. 

Keine protektionistischen Abschottungen

Neben Herkunftsanforderungen sei eine «übergreifende Industriepolitik» nötig mit gezielter Förderung europäischer Batteriezellenproduktion sowie Kaufförderungen für europäische Elektrofahrzeuge. 

Die beiden Konzernchefs betonen, dass die vorgeschlagene Strategie nicht zu Abschottungen führen solle: «Wir können nicht um jede Werkbank einen protektionistischen Zaun ziehen.» Ziel sei vielmehr, die Resilienz in ausgewählten strategischen Komponenten aufzubauen oder zu stärken.

Man erlebe den Beginn einer neuen Ära geopolitischen Wettbewerbs, schreiben die Manager. Handel, Technologie und Industrie würden zunehmend genutzt, um nationale Machtinteressen durchzusetzen. Europa müsse dringend entscheiden, «ob es nur ein Markt für andere werden oder auch zukünftig Produzent und Industriemacht bleiben will». 

Die Branche erwirtschafte rund acht Prozent des EU‑Bruttoinlandsprodukts und biete etwa 13 Millionen Menschen Arbeit. Entsprechend groß sei die Bedeutung des Sektors für Wohlstand und Stabilität in der EU.

Grüne: Autohersteller haben es verstanden

Nach den Worten von Grünen-Chefin Franziska Brantner zeigen die europäischen Automobilhersteller mit dem Beitrag, dass sie verstanden haben: «Unsere Wirtschaft kann nur dann erfolgreich und widerstandsfähig sein, wenn wir konsequent europäisch denken und auf Made in Europe setzen.» Jetzt sei auch die Bundesregierung gefordert, diesen Weg entschlossen mitzugehen und endlich eine echte europäische Industriepolitik auf den Weg zu bringen. «Wir können es uns nicht leisten, noch länger den Kopf in den Sand zu stecken.»



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   58 59 60 61 62    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.317     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
10.03.2026 09:38 IRW-News: Max Power Mining Corp.: MAX Power verabschiedet Re...
10.03.2026 09:35 Deutsche Seehäfen steigern Güterumschlag - Sorgen um Nahost
10.03.2026 09:33 Dermapharm will bis zu 4,3 Millionen eigene Aktien zurückka...
10.03.2026 09:31 ROUNDUP: VW-Konzern bleibt bei Margenziel vorsichtig - Gewin...
10.03.2026 09:28 Deutsche Seehäfen steigern Güterumschlag - Sorgen um Nahost
10.03.2026 09:26 JPMorgan belässt CTS Eventim auf 'Overweight' - Ziel 110 Eu...
10.03.2026 09:22 RBC belässt Evotec auf 'Outperform' - Ziel 10 Euro
10.03.2026 09:22 Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax schwungvoll auf Erholungsku...
10.03.2026 09:21
10.03.2026 09:20 OTS: Roland Berger / Roland Berger stärkt sein Batterie-Ber...
10.03.2026 09:17 Goldman belässt Volkswagen auf 'Neutral' - Ziel 99 Euro
10.03.2026 09:17 Lego mit Rekordjahr bei Umsatz und Gewinn
10.03.2026 09:15 Bernstein belässt Renault auf 'Outperform' - Ziel 43 Euro
10.03.2026 09:15 Warburg Research senkt Ziel für DHL Group auf 42,50 Euro - ...
10.03.2026 09:15 EQS-News: Lenzing Gruppe positioniert biobasierte Materialie...
10.03.2026 09:14 Barclays belässt Lanxess auf 'Underweight' - Ziel 14 Euro
10.03.2026 09:13 Türkei verstärkt nach Abschuss von Raketen aus dem Iran di...
10.03.2026 09:12 Devisen: Eurokurs legt zum US-Dollar weiter zu
10.03.2026 09:12 EQS-Adhoc: Dermapharm Holding SE beschließt öffentliches A...
10.03.2026 09:11 RBC belässt Hugo Boss auf 'Sector Perform' - Ziel 38 Euro
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
12.03.2026

VICPLAS INTL
Geschäftsbericht

URGENT.LY INC.
Geschäftsbericht

UNIBEL
Geschäftsbericht

TYRANNA RESOURCES LTD
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services