Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
11.01.2026 19:32

Gefrierender Regen - Bahn erwartet nur kleinere Störungen

HANNOVER (dpa-AFX) - Die Deutsche Bahn rechnet für Montag derzeit nur mit kleineren Einschränkungen durch gefrierenden Regen. Es sei nicht davon auszugehen, dass es erneut so große Probleme wie am Freitag und Samstag geben könnte, sagte der Chef des für die Infrastruktur zuständigen Bahn-Unternehmens DB InfraGo, Philipp Nagl. Auch Blitzeis bedeute aber durchaus eine signifikante Gefahr - unter anderem durch das erhöhte Sturzrisiko für Reisende.

Gefrierender Regen kann dazu führen, dass sich auf Oberleitungen eine die Stromabnahme behindernde Eisschicht bildet. Weichen, Signale und Bahnübergänge können vereisen und dadurch blockieren oder Fehlfunktionen zeigen.

Größtes Problem waren Weichen und Übergänge

Weichen und Übergänge stellten auch die größte Herausforderung für den Bahnverkehr im Norden Deutschlands in den vergangenen Tagen dar, wie Nagl erklärte. Zwar seien rund 50.000 der bundesweit 70.000 Weichen mit Heizungen ausgestattet. Diese kämen aber gegen größere Verwehungen oder Eisbrocken nicht an, dann müsse von Hand geräumt werden - und das bei viel Wind wie am Freitag und Samstag immer wieder. An Bahnübergängen wiederum setzten sich durch die passierenden Fahrzeuge Schnee und Eis in den Gleisen fest und müssten ebenfalls per Hand entfernt werden.

Mehr spezielle Räumfahrzeuge wären also bei den Hauptherausforderungen der letzten Tage gar keine Hilfe gewesen, betonte Nagl. Ein Mangel an Räumgerät wird von Kritikern als ein Argument dafür genannt, dass die Deutsche Bahn bei winterlichen Verhältnissen schnell an Grenzen gerät.

Sofort Kritik an der Bahn

Auch aktuell wurden sofort erste kritische Stimmen laut. "Andere europäische Länder bekommen das besser hin, wenn es schneit oder kalt ist", sagte Christoph Ploß (CDU), Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages, der "Rheinischen Post" (Montag). Es könne nicht sein, dass bei Winterwetter in Deutschland tagelang kaum Züge fahren.

Die Grünen forderten eine kritische Prüfung des Krisenmanagements der Bahn. Die Bahn schränke "heute den Bahnverkehr ein, wo dieser früher bei teils schwierigeren Wetterverhältnissen aufrechterhalten wurde", sagte Grünen-Bahnexperte Matthias Gastel der "Rheinischen Post". Dafür gebe es Gründe - nicht alle seien bei der Deutschen Bahn zu finden. Weichenheizungen zum Beispiel seien seitens des Bundes nur begrenzt zuschussfähig.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sagte der "Rheinischen Post", die Bahn werde sicher analysieren, "wo es besonders gut Hand in Hand lief, und da, wo es etwas zu verbessern gibt, Abläufe weiter optimieren". Klar sei aber auch, dass bei solchen extremen Wetterlagen kein planbarer Normalbetrieb möglich sei und immer wieder neu reagiert werden müsse.

Nagl wies darauf hin, dass der Bahnverkehr in den Niederlanden über Tage und auch in Frankreich auf zahlreichen Strecken im Zuge des Wintersturms ausgefallen sei. So viel Schnee mit zugleich so starken Verwehungen habe es im Norden Deutschlands seit mindestens zehn Jahren nicht mehr gegeben./kll/DP/zb



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   1 2 3 4    Berechnete Anzahl Nachrichten: 147     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
11.01.2026 19:56 WDH/Ukraine: Totaler Blackout in Region Saporischschja behob...
11.01.2026 19:54 EU-Parlamentspräsidentin ermuntert Demonstranten im Iran
11.01.2026 19:52 Minnesota: Welche Schlüsse Videos zulassen und welche nicht
11.01.2026 19:50 Selenskyj wirft Kreml gezielten Terror gegen Bevölkerung vor
11.01.2026 19:49 Dobrindt: Mehr Kooperation mit Israel für Sicherheit Deutsc...
11.01.2026 19:47 Wadephul an USA: Gemeinsame Verantwortung für Sicherheit
11.01.2026 19:45 Grönland-Konflikt: Dänen bestätigen Treffen mit Rubio
11.01.2026 19:44 Konflikt um Grönland: Gespräche über Zukunft der Arktisinsel
11.01.2026 19:41 Iran: Proteste sollen US-Militäraktion provozieren
11.01.2026 19:40 Denkfabrik: Irans Führung verschärft Unterdrückung von Pr...
11.01.2026 19:39 Israels Armee: Würden auf iranischen Angriff mit Macht reag...
11.01.2026 19:39 Medien: Trump prüft Militärschläge im Iran, aber nicht nur
11.01.2026 19:37 Aktivisten: Rund 500 Demonstranten im Iran getötet
11.01.2026 19:33 Bahnchefin Palla: Hauptstrecken nach Wintersturm wieder frei
11.01.2026 19:32 Gefrierender Regen - Bahn erwartet nur kleinere Störungen
11.01.2026 19:27 Bauarbeiten am gesperrten Hauptbahnhof Dresden im Zeitplan
11.01.2026 19:27 Trump rät Kuba zu Deal 'bevor es zu spät ist'
11.01.2026 17:30 Internationale Gespräche über kritische Rohstoffe
11.01.2026 17:28 Silber-Coach bleibt Bundestrainer der Handballerinnen
11.01.2026 15:34 Staffel-Drama um DSV-Quartett: Das «Riesenfest» fällt aus
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
12.01.2026

ANACLE SYSTEMS LTD
Geschäftsbericht

LASER EYE
Geschäftsbericht

VOXX INTERNATIONAL CORP.
Geschäftsbericht

ORIGIN AGRITECH
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services