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27.03.2025 21:42

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Leichte Verluste - Zollpolitik verunsichert

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte sind am Donnerstag am Ende einer kleinen Berg- und Talfahrt mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Die Anleger sind verunsichert. Im Fokus stehen erneut Zollankündigungen des US-Präsidenten. Donald Trump hatte am Mittwoch nach dem Börsenschluss an der Wall Street Zölle in Höhe von 25 Prozent auf alle Autoimporte sowie zentrale Autoteile per "Executive Order" unterzeichnet. Nun herrschen wieder Sorgen, dass es zu einer deutlichen Verschärfung des globalen Handelsstreits kommt. Der könnte die Inflation wieder antreiben und die Wirtschaft ausbremsen.

Der weltweit bekannteste US-Aktienindex Dow Jones Industrial schloss nach einem richtungslosen Verlauf 0,37 Prozent tiefer auf 42.299,70 Punkte. Der S&P 500 verlor 0,33 Prozent auf 5.693,31 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 sank um 0,59 Prozent auf 19.798,62 Zähler, nachdem er zum Börsenauftakt um fast ein Prozent gesunken war und dann zeitweise zugelegt hatte.

Chef-Marktanalyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets rechnet nicht damit, dass die neuen Zölle vor ihrem Eintritt in der kommenden Woche von Trump wieder zurückgenommen werden. Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank Liechtenstein wies darauf hin, dass Trump die Abgaben als permanent betrachte und das Fehlen eines Verhandlungsspielraums betont habe.

Der US-Präsident hatte am Vorabend neue Importzölle im Automobilbereich angekündigt. Spätestens vom 3. Mai an werden die zusätzlichen Abgaben für die Automobilzuliefererindustrie erhoben. Vom 2. April an sollen bereits sogenannte reziproke Zölle erhoben werden. Damit sollen die US-Zölle auf dasselbe Niveau gehoben werden wie die Zölle der Handelspartner aus Autos aus den USA.

Zwar ist laut Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, trotz der "Executive Order" "das letzte Wort mit Dealmaker Trump noch nicht gesprochen, eine Eskalation im Handelsstreit der USA gegen den Rest der Welt ist es allemal".

Die Aktien von General Motors (GM) und Ford zählten nach Trumps Zollbeschlüssen zu den größten Verlierern am Markt. Sie sind auf die hochintegrierten Produktionsketten in den US-Nachbarländern Mexiko und Kanada angewiesen. GM importiert einige Chevrolet-Modelle aus Werken in Mexiko und Kanada. Ford produziert ebenfalls einige Modelle für den US-Markt in Mexiko, wenngleich der Anteil geringer als bei GM ist. Zudem müssen die US-Hersteller "Revanche-Zölle" all der Länder fürchten, deren Unternehmen nun von den US-Autozöllen betroffen sind.

Die GM-Aktien fielen als Schlusslicht im S&P 100 um 7,4 Prozent und die von Ford um 3,9 Prozent. Dagegen stiegen die Papiere von Elektroautoherstellern. Tesla , Lucid Group und Rivian legten um 0,4 bis 7,6 Prozent zu. Nach Ansicht von Analysten sind Elektroautohersteller weitaus weniger durch die US-Zölle gefährdet. Die schweizerische Bank UBS verwies unter anderem darauf, dass die Produktion von Rivian komplett in den USA erfolge, auch wenn dies nicht alle Komponenten betreffe.

Aktien von Banken litten nach ihrem zuletzt starken Lauf unter Gewinnmitnahmen. Im Dow zählten Goldman Sachs mit minus 2,6 Prozent zu den schwächsten Werten, nachdem sie seit Mitte März acht Tage in Folge gestiegen waren. Morgan Stanley verloren 2,6 Prozent, während JPMorgan , die sogar neun Tage in Folge gestiegen waren, um 1,2 Prozent nachgaben.

Für die Anteilscheine von AMD ging es an der Nasdaq um 3,2 Prozent abwärts, nachdem Jefferies die Aktien des Chipherstellers von "Buy" auf "Hold" herabgestuft hatte. Analyst Blayne Curtis schrieb, AMD profitiere nur begrenzt von Künstlicher Intelligenz (KI). Die Erwartungen an das Unternehmen seien zu hoch gesteckt und von Intel drohe wachsender Konkurrenzdruck. Außerdem gebe es Hinweise, dass die Grafikprozessor-Serie H200 von Nvidia einen erheblichen Leistungsvorteil im Vergleich zum AMD-Modell MI300X habe.

"Wie gewonnen, so zerronnen" lautete die Quintessenz bei Gamestop . Die Aktie, die am Vortag noch mit einem Kurssprung von fast 12 Prozent von dem Quartalsgewinn und der neuen Investmentstrategie pro Bitcoin des Videospiele-Händlers profitiert hatte, sackte nun um rund 22 Prozent ab. Gamestop gab bekannt, Wandelanleihen im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar zu verkaufen, um seine geplanten Bitcoin-Käufe zu finanzieren.

Applovin büßten rund 20 Prozent ein, nachdem Shortseller Muddy Waters schrieb, dass er auf einen Kursrückgang wette./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---



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