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23.01.2025 12:09

Mittelmaß in Europa: Bayern vor Extrarunde

Champions League

Rotterdam (dpa) - Nach der bitteren Erkenntnis, in Europa aktuell nicht zur Spitze zu gehören, wollten die Bayern-Profis am liebsten schnell auf ihre Hotelzimmer. Mit versteinerter Miene verfolgten die Münchner um den erneut erfolglosen Torjäger Harry Kane und den noch seine Form suchenden Edelkicker Jamal Musiala die Bankettrede von Jan-Christian Dreesen.

Der Vorstandsboss hatte sich nach dem ernüchternden 0:3 bei Feyenoord Rotterdam bereits mit der unliebsamen und heiklen Extrarunde in der Champions League abgefunden. «Wir werden diese Playoffs annehmen», sagte Dreesen in der niederländischen Hafenstadt. Die beiden Spiele Mitte Februar wollten die Bayern mit Blick auf die ohnehin schon hohe Belastung unbedingt vermeiden.

Bayern aktuell kein Topteam

Dafür ist Platz acht nötig - doch zu den besten acht Teams in Europa zählen die Münchner aktuell bei weitem nicht. «Wenn du so viele Fehler machst und so viele Spiele verlierst, dann bist du natürlich kein Topteam», analysierte Nationalspieler Joshua Kimmich schonungslos.

«Wir waren heute nicht reif und abgezockt genug. Und dementsprechend sind wir jetzt in einer sehr, sehr schlechten Situation», sagte Kimmich. «Wir haben nach sieben Spielen drei verloren. Wer da der Meinung ist, dass wir ein Topteam sind, der kann die Tabelle nicht lesen.»

In der Tabelle liegt das Starensemble von der Isar als 15. nun sogar hinter der kriselnden Borussia aus Dortmund. «Die Top Acht zu erreichen wird schwer bis unmöglich. Es wäre ein Wunder», konstatierte Dreesen.

Ganz viel Schützenhilfe nötig

Durch die verdiente Niederlage bei den zuvor in diesem Jahr noch sieglosen Rotterdamern haben es die Münchner nicht mehr selbst in der Hand, direkt das Achtelfinale zu erreichen. Nur bei einem eigenen Sieg in der kommenden Woche gegen das noch sieglose Team von Slovan Bratislava und ganz vielen optimalen Ergebnissen in den Parallelspielen ist der direkte Einzug ins Achtelfinale noch möglich. Wahrscheinlicher sind die Playoffs. Die Mannschaften auf den Rängen 9 bis 24 spielen die weiteren acht Achtelfinal-Teilnehmer in Hin- und Rückspiel aus.

«Wir müssen auf ganz viel Unterstützung hoffen. Wenn nicht, haben wir uns die Playoffs selbst eingebrockt», sagte Sportvorstand Max Eberl. «Wir haben heute einen heftigen Hieb auf die Nase bekommen.»

Fehler wiederholen sich

Dabei wiederholte sich ein Muster, das es in dieser Saison bereits häufiger gab. Defensiv agierte das Team von Trainer Vincent Kompany in den entscheidenden Situationen zu sorglos, offensiv fehlte vor dem Tor die Kaltschnäuzigkeit. Bestes Beispiel: Im ersten Durchgang hatte Kane in seinem 50. Champions-League-Spiel den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aus kurzer Distanz aber am überragenden Feyenoord-Torwart Justin Bijlow.

Kanes letzter Treffer aus dem Spiel heraus datiert nun schon aus dem November. Danach war er nur noch per Elfmeter erfolgreich. Zur Wahrheit gehört zwar auch, dass der Brite Ende des vergangenen Jahres ein paar Wochen verletzt ausfiel. Doch Kane fehlt aktuell die Leichtigkeit - und den Bayern die Treffsicherheit des Torjägers.

«Natürlich brauchen wir seine Tore», sagte Kapitän Manuel Neuer. Sorgen macht sich der Weltmeister-Torwart von 2014 aber keine. «Als Stürmer hat man immer mal eine Flaute. Auch beim FC Bayern hatten einige Stürmer schon Flauten. Das Fass brauchen wir nicht aufzumachen.»

Aufschwung jäh gestoppt

Sehr wohl beschäftigen müssen sich Neuer und Co. aber mit der Frage, wie gefestigt die Kompany-Bayern wirklich schon sind. Nach den drei Siegen zum Auftakt des neuen Jahres in der Bundesliga sahen sich die Bayern auf Kurs. Doch dann folgte der bittere Rückschlag in Rotterdam. «Wir haben uns auf einem guten Weg gewähnt - das wurde heute jäh zerstört», sagte Eberl.

Schon am Samstag im Auswärtsspiel beim SC Freiburg ist eine Reaktion des Bundesliga-Tabellenführers gefordert. Kompany hat keine Bedenken, dass diese im Breisgau ausbleiben könnte. Auch in der Champions League erwartet er noch einiges von seinem Team. «Wir haben keine Angst vor den Champions League-Playoffs. Wenn wir dort rein müssen, dann müssen wir halt rein. Man muss sich die Top Acht verdienen», sagte der Belgier. Aktuell haben es sich die Bayern nicht.



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