Märkte & Kurse

Übersicht
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Nachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten drei Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Nachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
31.05.2023 01:20

Bahn-Angebot erneut abgelehnt - EVG will weiter verhandeln

Bahn-Gewerkschaft

Berlin (dpa) - Im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn ist weiterhin keine Einigung in Sicht. Das jüngst nachgebesserte Angebot des bundeseigenen Konzerns wies die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) am späten Dienstagabend als «unzureichend» zurück.

Gleichzeitig rief sie die Arbeitgeber für diesen Mittwoch zu weiteren Verhandlungen in Berlin auf. «Wesentliche Punkte unserer Forderungen sind weiterhin nicht erfüllt», teilte Verhandlungsführer Kristian Loroch mit. «Das, was derzeit auf dem Tisch liegt, ist sozial ungerecht.» Die Bahn äußerte sich am Abend zunächst nicht zu der Reaktion der Gewerkschaft.

EVG: «Können Verhandlungen ab Mittwoch fortsetzen»

Ob es nun zu weiteren Warnstreiks kommt, hängt von den nächsten Tagen ab. Die EVG hat die Bahn aufgefordert, «ihr Angebot entsprechend anzupassen und umgehend mit uns weiter zu verhandeln», wie Loroch weiter mitteilte. «Wir haben unsere Zentrale Tarifkommission nach Berlin eingeladen und können die Verhandlungen bereits ab Mittwoch fortsetzen.» Das sei im Interesse des Konzerns, «denn so lange wir am Verhandlungstisch sitzen, wird nicht gestreikt».

Die Bahn hatte das aktuelle Angebot bei der jüngsten Verhandlungsrunde vergangene Woche in Fulda unterbreitet und die EVG aufgefordert, bis einschließlich diesen Dienstag dazu Stellung zu nehmen. Der Konzern hat stufenweise zwölf Prozent bei den unteren Lohngruppen in Aussicht gestellt. Insgesamt zehn Prozent mehr sollen die mittleren Gruppen bekommen und acht Prozent die oberen. Die erste Erhöhungsstufe soll demnach noch dieses Jahr umgesetzt werden. Hinzu kommt eine ebenfalls stufenweise Inflationsausgleichsprämie von insgesamt 2850 Euro, die steuer- und abgabenfrei ab diesem Juli gezahlt werden könnte. Die Laufzeit beträgt 24 Monate.

Dritter Warnstreikt abgewendet - vorerst

Gemessen an den bisherigen Angeboten ist die Bahn der EVG damit weiter entgegengekommen. Noch liegen beide Seiten aber weit auseinander: Die Gewerkschaft fordert einen Festbetrag von mindestens 650 Euro pro Monat mehr oder zwölf Prozent bei den oberen Lohngruppen. Die Laufzeit soll nach ihren Vorstellungen nur zwölf Monate betragen. Einmalzahlungen lehnte die EVG bislang strikt ab.

Weitere Warnstreiks oder gar eine Urabstimmung, die unbefristete Streiks zur Folge haben könnte, sind daher nicht vom Tisch. Bereits zwei Mal hat die EVG im laufenden Tarifstreit zu Warnstreiks aufgerufen und den Bahnverkehr in Deutschland damit weitgehend zum Erliegen gebracht. Einen dritten geplanten 50-Stunden-Warnstreik sagte die Gewerkschaft hingegen kurzfristig ab, nachdem sie mit der Bahn vor dem Arbeitsgericht Frankfurt in einem der Verhandlungsknackpunkte einen Vergleich erzielt hatte.

Die Gewerkschaft dürfte bei ihrem Vorgehen auch die Entwicklungen bei der Bahn-Konkurrenzgewerkschaft GDL im Blick haben, deren Tarifverträge in diesem Herbst auslaufen. Anfang Juni will die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ihre Forderungen für die dann anstehenden Verhandlungen definieren.

Monatelanger Tarifkonflikt

Die deutlich kleinere GDL unter ihrem Chef Claus Weselsky vertritt vor allem die Interessen der Lokführer bei der Bahn. Weselsky ist für sein hartes Auftreten in Tarifkonflikten und häufige Warnstreiks bekannt. Gut möglich, dass die EVG die Ansage der Konkurrenz vor einem eigenen Abschluss noch abwarten will.

Der Tarifkonflikt zwischen der DB und der EVG dauert seit Ende Februar an. Zu Beginn verliefen die Gespräche sehr stockend, die vierte Verhandlungsrunde vergangene Woche in Fulda wurde von beiden Seiten aber als konstruktiv bewertet.

Neben der Bahn verhandelt die EVG nach und nach mit Dutzenden weiteren Eisenbahnunternehmen über höhere Tarife für insgesamt rund 230.000 Branchenbeschäftigte. «Einige Eisenbahn- und Verkehrsunternehmen, mit denen wir derzeit ebenfalls verhandeln, sind der DB AG mittlerweile einen deutlichen Schritt voraus und bieten bereits einen Mindestbetrag an, um den die Löhne im Monat steigen sollen», teilte Loroch am Dienstag mit.



Weitere Nachrichten
 
Weitere Nachrichten der letzten drei Tage 
Seiten:   47 48 49 50 51    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.007     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
17.04.2024 07:32 Goldman senkt Ziel für LVMH auf 992 Euro - 'Buy'
17.04.2024 07:31 dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Kaum bewegt nach Rückse...
17.04.2024 07:30 Devisen: Eurokurs zum US-Dollar wenig verändert
17.04.2024 07:30 EQS-News: Legal Finance SE: Hunderte Klagen gegen illegale O...
17.04.2024 07:30 EQS-News: Evotec heißt Aurélie Dalbiez als Chief People Of...
17.04.2024 07:29 Autozulieferer Hella startet mit knappem Umsatzplus
17.04.2024 07:26 Goldman senkt Ziel für Continental AG auf 62 Euro - 'Neutra...
17.04.2024 07:22 Bernstein belässt Adidas auf 'Market-Perform' - Ziel 185 Eu...
17.04.2024 07:21 Baader Bank belässt Adidas auf 'Reduce' - Ziel 169 Euro
17.04.2024 07:20 ROUNDUP 3: USA und EU kündigen Sanktionen gegen Iran an - D...
17.04.2024 07:20 ROUNDUP: Wie geht es weiter mit dem Deutschlandticket? Verke...
17.04.2024 07:20 ROUNDUP: Bund und Länder beraten wieder über Krankenhausre...
17.04.2024 07:20 ROUNDUP: US-Senat nimmt Sicherheitsprobleme bei Boeing in de...
17.04.2024 07:15 Umfrage: Frieden und Demokratie sind Deutschen bei Europawah...
17.04.2024 07:11 Lakers machen Playoff-Einzug mit Sieg in New Orleans perfekt
17.04.2024 07:09 Jefferies belässt Continental AG auf 'Buy' - Ziel 73 Euro
17.04.2024 07:05 GNW-Adhoc: Idorsia publishes a Financial Status required for...
17.04.2024 07:04 Jefferies hebt Akzo Nobel auf 'Buy' - Ziel hoch auf 79 Euro
17.04.2024 07:01 UBS hebt Ziel für Adidas auf 231 Euro - 'Buy'
17.04.2024 07:00 EQS-Adhoc: TKB stärkt Hypothekenplattform brokermarket.ch (...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.




 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
19.04.2024

TEN ALPS
Geschäftsbericht

VINCO FINANCIAL GROUP LIMITED
Geschäftsbericht

ZHONGKEN AGRICUL
Geschäftsbericht

ZHEJIANG WEIXING INDUSTRIAL DEVELOP
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services