Märkte & Kurse

STELLANTIS N.V.
Suchanfrage Börsenlexikon
ISIN: NL00150001Q9 WKN: A2QL01 Typ: Aktie DIVe: 1,32% KGVe: 10,90
 
6,219 EUR
0,00
0,00%
Echtzeitkurs: 30.04.26, 22:54:10
Aktuell gehandelt: 327.509 Stk.
Intraday-Spanne
5,952
6,836
Handelsplatz wählen:
Perf. 1 Jahr -24,43%
Perf. 5 Jahre -55,38%
52-Wochen-Spanne
5,242
10,490
TARGOBANK Depot:
 
kaufen   verkaufen
Sparplan eröffnen:   Auszahlplan eröffnen:
Investment Tools:
Analysieren Sie Ihr Wertpapier im Detail mit unseren Tools.
RisikohinweiseProduktinformation
  Übersicht     Kennzahlen     Portrait     Analyse     Chart     Nachrichten     Hebelprodukte     Zertifikate     Fonds  
Ausgewählte Nachricht zu dieser Aktie
21.08.2025-

ROUNDUP: US-Importzoll auf Autos aus EU soll rückwirkend sinken

BRÜSSEL/WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Zölle auf Autoimporte aus Deutschland und anderen EU-Staaten sollen rückwirkend zum 1. August auf 15 Prozent gesenkt werden. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic kündigte in Brüssel an, dass die EU die dafür notwendigen Voraussetzungen erfüllen werde. "Ich denke, das sind willkommene Nachrichten für die Autoindustrie", sagte er. Zuletzt lag der Zollsatz für aus der EU in die USA eingeführte Autos bei 27,5 Prozent.

Kurz zuvor hatten die EU und die USA eine gemeinsame Erklärung auf Basis der in Schottland getroffenen Handelsvereinbarungen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump veröffentlicht. In ihr ist festgehalten, dass die USA ihre Autozölle rückwirkend zum Monatsbeginn senken, sobald die EU ihrerseits den Gesetzgebungsprozess für Einfuhrerleichterungen zugunsten bestimmter US-Produkte einleitet. So sollen etwa Zölle auf US-Industriegüter vollständig abgeschafft werden und Barrieren für den Import von bestimmten Lebensmitteln fallen.

Die Autobauer in der EU hatten nach dem Treffen von Trump und von der Leyen am 27. Juli bislang vergeblich auf erhoffte Zollsenkungen gewartet, da ihre Fahrzeuge zunächst nicht unter die Regelungen für einen neuen Basiszollsatz in Höhe von 15 Prozent fielen. Dies soll der Erklärung zufolge aber nun geändert werden. Festgehalten sind in dem Dokument zudem zahlreiche andere bereits bekannte Vereinbarungen zwischen der EU und den USA.

Erklärung ist nicht rechtsverbindlich

So sichert die EU Trump zu, bis zum Ende von dessen Amtszeit US-Energie im Wert von 750 Milliarden Dollar zu kaufen. Nach früheren Angaben von Kommissionspräsidentin von der Leyen sollen Flüssigerdgas (LNG), Öl und Kernbrennstoffe aus den Vereinigten Staaten die Lücken füllen, die nach dem geplanten vollständigen Verzicht auf russisches Gas und Öl entstehen werden. Zusätzlich verspricht die EU Trump, in den kommenden Jahren weitere 600 Milliarden US-Dollar in den USA zu investieren.

Rechtsverbindlich ist die gemeinsame Erklärung nicht. Die EU muss befürchten, dass Trump wieder einseitig Zölle erhöht, wenn Verabredungen nicht umgesetzt werden. Auf den EU-Vorschlag, gegenseitig vollständig auf Zölle auf Industriegütern zu verzichten, gingen die USA nicht ein.

Die EU akzeptierte den Deal, weil ohne Einigung ab dem 1. August US-Zölle in Höhe von 30 Prozent sowie ein echter Handelskrieg gedroht hätten. Die Mitgliedstaaten wollte diese Eskalation verhindern, da diese den Handel und Arbeitsplätze zumindest kurzfristig noch mehr bedroht hätte. "Ich möchte klar sagen, dass die Alternative, ein Handelskrieg mit extrem hohen Zöllen und einer politischen Eskalation, niemandem hilft", sagte Sefcovic bei der Vorstellung der Erklärung am Donnerstag. Dieser Konflikt hätte Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks geschadet.

Hinzu kam die Sorge, Trump könne im Fall eines verschärften Konflikts neue Drohkulissen aufbauen - beispielsweise indem er erneut die militärische Beistandspflicht innerhalb der Nato infrage stellt oder die Unterstützung für die Ukraine zurückfährt - beides sind äußerst sensible Themen angesichts der Bedrohungen durch Russland.

Situation für exportierende Autobauer bleibt schwierig

Wenn die Europäer im Bereich der Verteidigung nicht so abhängig von den USA wären, hätten sie den Deal vielleicht nicht akzeptiert. Wirtschaftlich ist die EU nämlich mit etwa 450 Millionen Bürgerinnen und Bürgern in 27 Ländern eine echte Marktmacht, die den Vereinigten Staaten in einem Handelskonflikt schwer zusetzen könnte.

Für die europäische Autoindustrie bessert sich die Situation durch die politische Erklärung etwas, sie bleibt aber schwierig. So bedeutet die Zollfreiheit für US-Importe in die EU, dass sie künftig mit stärkerer Konkurrenz von US-Herstellern rechnen muss. Zudem ist auch der neue 15-Prozent-Zoll immer noch hoch. Vor dem Amtsantritt von Trump hatte der Zollsatz noch bei 2,5 Prozent gelegen./aha/DP/stk

Name Kurs Währung Datum Zeit HP*
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG 78,060 EUR 30.04.26 21:59 Societe ...
DR. ING. H.C. F. PORSCHE AG IN... 41,040 EUR 30.04.26 21:59 Societe ...
MERCEDES-BENZ GROUP AG 49,380 EUR 30.04.26 21:59 Societe ...
STELLANTIS N.V. 6,203 EUR 30.04.26 21:59 Societe ...
VOLKSWAGEN AG VZ 86,440 EUR 30.04.26 21:59 Societe ...
 
Weitere Nachrichten zu dieser Aktie
Seiten:   9 10 11 12 13    Anzahl: 313 Treffer     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
09.09.2025 11:37 IAA/ROUNDUP: CDU-Landeschef erwartet von Merz 'Kla...
09.09.2025 10:47 Automesse IAA bleibt weitere sechs Jahre in Münch...
09.09.2025 10:31 Aktivisten protestieren vor IAA-Eröffnung gegen '...
09.09.2025 05:50 IAA: Automesse öffnet - Bundeskanzler Merz kommt
08.09.2025 14:19 Grüne pochen auf Verbrenner-Aus ab 2035
05.09.2025 05:50 IFA öffnet am Freitag Tore für Privatbesucher
02.09.2025 08:20 WDH/INDEX-MONITOR: Deutsche Bank und Siemens Energ...
01.09.2025 22:27 INDEX-MONITOR: Deutsche Bank und Siemens Energy ne...
01.09.2025 13:14 Preisgefälle zwischen E-Autos und Verbrennern sch...
01.09.2025 11:27 WDH/INDEX-MONITOR: JPM sieht Rheinmetall im Stoxx ...
28.08.2025 18:23 ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx wenig bew...
28.08.2025 11:53 Aktien Europa: Durchwachsen - Pernod Ricard stark,...
26.08.2025 13:12 INDEX-MONITOR: JPMorgan sieht doch Argenx im EuroS...
25.08.2025 15:20 dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 25.08.2025 - 1...
25.08.2025 14:17 Stellantis-Tochter Opel verschiebt Elektro-Wende
24.08.2025 09:38 Acht von zehn E-Autofahrern finden Stromer alltags...
21.08.2025 15:34 ROUNDUP 2: US-Importzoll auf Autos aus EU soll rü...
21.08.2025 13:55 ROUNDUP: US-Importzoll auf Autos aus EU soll rück...
21.08.2025 09:05 Immer mehr Autos in Deutschland
15.08.2025 11:44 INDEX-MONITOR/JPMorgan: Rheinmetall wohl im Stoxx ...

Börsenkalender 1M

Es finden keine Ereignisse in den nächsten 30 Tagen statt

Übersicht

 
Tagesroutine
Die Tagesroutine umfasst alle täglich wiederkehrenden Nachrichten, die vor, während und nach dem Börsentag veröffentlicht werden.
 

 
* Information zu Abkürzungen: HP = Handelsplatz
FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services