Märkte & Kurse

DEUTSCHE BANK AG
Suchanfrage Börsenlexikon
ISIN: DE0005140008 WKN: 514000 Typ: Aktie DIVe: 4,54% KGVe: 6,96
 
14,720 EUR
+0,06
+0,42%
Echtzeitkurs: heute, 16:31:26
Aktuell gehandelt: 216.967 Stk.
Intraday-Spanne
14,506
14,728
Handelsplatz wählen:
Perf. 1 Jahr +48,80%
Perf. 5 Jahre +85,90%
52-Wochen-Spanne
8,901
15,054
TARGOBANK Depot:
 
kaufen   verkaufen
Sparplan eröffnen:   Auszahlplan eröffnen:
Investment Tools:
Analysieren Sie Ihr Wertpapier im Detail mit unseren Tools.
RisikohinweiseProduktinformation
  Übersicht     Kennzahlen     Portrait     Analyse     Chart     Nachrichten     Hebelprodukte     Zertifikate     Fonds  
Ausgewählte Nachricht zu dieser Aktie
18.04.2023-

ROUNDUP: EU-Kommission will Krisenmanagement im Bankensektor reformieren

STRASSBURG (dpa-AFX) - Die Regeln für den Umgang mit strauchelnden Banken sollen nach dem Willen der EU-Kommission überarbeitet werden. Die für europäische Gesetzgebungsinitiativen zuständige Behörde schlug am Dienstag in Straßburg weitreichende Änderungen des aktuellen Rahmens für das Krisenmanagement im Finanzsektor und die Einlagenversicherung vor. Sie sollen vor allem das bestehende Krisensystem für mittelgroße und kleinere Banken verbessern.

Die Erfahrung zeige, dass mittelgroße und kleinere Banken bei einem Ausfall häufig nicht abgewickelt würden, teilte die EU-Kommission mit. Stattdessen kämen Lösungen zur Anwendung, bei denen anstelle von Bankressourcen oder privater branchenfinanzierter Sicherheitsnetze mitunter Steuergelder herangezogen würden.

Die nun vorgeschlagenen Vorschriften sollen nach Angaben der Behörde unter anderem die Vorteile einer Abwicklung gegenüber der Insolvenz stärken. Im Gegensatz zur Liquidation könne die Abwicklung einer Bank für Kunden weniger einschneidend sein, hieß es bei der Kommission. Ein Grund sei, dass Kunden durch die Übertragung ihrer Konten auf eine andere Bank weiter Zugang zu ihren Konten haben könnten.

Die in der Richtlinie über Einlagensicherungssysteme festgelegte Deckungssumme von 100 000 Euro pro Einleger und Bank würde nach Angaben der Kommission bestehen bleiben. Allerdings sollen die Standards für den Einlegerschutz in der gesamten EU weiter harmonisiert werden. So soll der neue Rahmen den Einlegerschutz auf öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen oder Gemeinden ausweiten. Betroffen wären auch Kundengelder, die etwa von Investmentgesellschaften, Zahlungsinstituten oder E-Geld-Instituten in bestimmte Arten von Kundenfonds eingezahlt werden.

Ob die Vorschläge 1:1 umgesetzt werden, müssen nun die Regierungen der EU-Staaten und das Europaparlament entscheiden. In Deutschland umstritten ist vor allem der Vorschlag, die Bankenabwicklung für kleine und mittlere Institute zum neuen Standard zu machen. Dies wird von den deutschen Banken und Sparkassen abgelehnt.

"Mit diesem fundamentalen Paradigmenwechsel verfehlt die Europäische Kommission nicht nur das Ziel, für mehr Finanzmarktstabilität zu sorgen, sie bewirkt sogar genau das Gegenteil", kommentierte am Dienstag Daniel Quinten im Namen der Deutschen Kreditwirtschaft, dem Dachverband der fünf großen Bankenverbände in Deutschland. Die "Abwicklung für alle" solle teuer auf Kosten der nationalen einlagenbezogenen Sicherungssysteme erkauft werden.

"Es kann nicht sein, den bewährten Schutz der bestehenden nationalen Sicherungssysteme bewusst zu gefährden, um ein insbesondere auf große Banken zugeschnittenes Abwicklungsregime auf alle Banken und Sparkassen auszuweiten", betonte das Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Der zuständige Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis sagte dazu auf einer Pressekonferenz im Europaparlament in Straßburg, dass es den nationalen Behörden auch künftig noch freistehen werde, Einzelfallentscheidungen zu treffen.

Genossenschaftsbanken und Sparkassen fürchten zudem um ihre eigenen Sicherungssysteme. Die Pläne der EU-Kommission bedrohten die gut funktionierenden Institutssicherungssysteme, sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes Helmut Schleweis.

Die Europäische Zentralbank (EZB) begrüßte die Vorschläge. Diese würden es den Behörden ermöglichen, "Bankenkrisen effizienter und harmonisierter zu bewältigen, und sind daher ein wichtiger Schritt zur Vollendung der Bankenunion", sagten EZB-Vizepräsident Luis de Guindos und der Chef der EZB-Bankenaufsicht Andrea Enria./aha/mar/DP/he

Name Kurs Währung Datum Zeit HP*
AAREAL BANK AG 33,200 EUR 21.11.23 17:38 Xetra
BANCO SANTANDER SA 4,511 EUR 18.04.24 16:16 Lang & S...
BNP PARIBAS S.A. 65,150 EUR 18.04.24 16:16 Lang & S...
COMMERZBANK AG 13,285 EUR 18.04.24 16:16 Lang & S...
DEUTSCHE BANK AG 14,702 EUR 18.04.24 16:16 Lang & S...
 
Weitere Nachrichten zu dieser Aktie
Seiten:   20 21 22 23 24   Anzahl: 464 Treffer     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
18.04.2023 19:58 ROUNDUP: EU-Kommission will Krisenmanagement im Ba...
18.04.2023 18:34 DWS braucht neuen Aufsichtsratschef
18.04.2023 18:18 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax klettert wei...
18.04.2023 18:18 EU-Kommission will Krisenmanagement im Bankensekto...

Börsenkalender 1M

25.04.24
Geschäftsbericht

16.05.24
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht

 
Tagesroutine
Die Tagesroutine umfasst alle täglich wiederkehrenden Nachrichten, die vor, während und nach dem Börsentag veröffentlicht werden.
 

 
* Information zu Abkürzungen: HP = Handelsplatz
FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services