Märkte & Kurse

DEUTSCHE BANK AG
Suchanfrage Börsenlexikon
ISIN: DE0005140008 WKN: 514000 Typ: Aktie DIVe: 4,41% KGVe: 8,22
 
28,510 EUR
+0,56
+2,00%
Echtzeitkurs: heute, 17:44:48
Aktuell gehandelt: 175.800 Stk.
Intraday-Spanne
27,740
28,540
Handelsplatz wählen:
Perf. 1 Jahr +41,46%
Perf. 5 Jahre +171,89%
52-Wochen-Spanne
19,740
34,250
TARGOBANK Depot:
 
kaufen   verkaufen
Sparplan eröffnen:   Auszahlplan eröffnen:
Investment Tools:
Analysieren Sie Ihr Wertpapier im Detail mit unseren Tools.
RisikohinweiseProduktinformation
  Übersicht     Kennzahlen     Portrait     Analyse     Chart     Nachrichten     Hebelprodukte     Zertifikate     Fonds  
Ausgewählte Nachricht zu dieser Aktie
13.04.2026-

WOCHENAUSBLICK: Dax nach gescheiterten Iran/US-Gesprächen unter Druck

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem vorläufigen Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran dürfte der Dax zumindest zu Wochenbeginn unter Druck geraten. Der Broker IG rechnete am Sonntag mit Verlusten bei Aktien und einem steigenden Ölpreis. Die Märkte könnten am Montag recht nervös in den Handel starten, hieß es.

US-Präsident Donald Trump kündigte nach den Gesprächen eine Seeblockade der Straße von Hormus an. Die US-Marine werde alle Schiffe daran hindern, in die Meerenge einzufahren oder diese zu verlassen, teilte er auf der Plattform Truth Social mit. Die Streitkräfte seien auch angewiesen worden, alle Schiffe abzufangen, die Gebühren an den Iran gezahlt hätten. Zudem kündigte er an, vom Iran gelegte Seeminen in der für die Weltwirtschaft wichtigen Meerenge zerstören zu lassen. "Solange die Straße von Hormus im Zentrum militärischer Risiken steht, dürften hohe Ölpreisnotierungen ein anhaltender Belastungsfaktor für die globalen Finanzmärkte bleiben", hieß es dazu von Marktanalyst Timo Emden von Emden Research.

Die Straße von Hormus zwischen dem Iran und dem Oman ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölhandel. Nach Beginn des Iran-Kriegs hatte Teheran die Meerenge durch Drohungen und Beschuss von Tankern und Frachtschiffen faktisch blockiert, was die Preise für Energie in die Höhe trieb. Dies hatte zu Sorgen um die Entwicklung der Weltwirtschaft geführt. Zudem reduzierten Anleger ihre Hoffnungen auf eine lockere Geldpolitik.

US-Präsident Trump hatte dem Iran ein Ultimatum gesetzt, den freien Schiffsverkehr wieder zu ermöglichen, und andernfalls mit Angriffen auf Kraftwerke und weitere Infrastruktur gedroht. Kurz vor Ablauf seiner Frist verständigten sich Washington und Teheran in der Nacht zum vergangenen Mittwoch auf eine zweiwöchige Waffenruhe. Darauf folgten am Samstag direkte Verhandlungen beider Seiten in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, um nach einer dauerhaften Friedenslösung zu suchen.

Diese endeten am frühen Sonntagmorgen allerdings ohne greifbares Ergebnis. Ob und wann es zu weiteren Verhandlungen kommt, war vorerst unklar. Der Iran gab den USA die Schuld für das Scheitern der Gespräche, schloss weitere Verhandlungen mit Washington aber nicht aus. US-Vizepräsident JD Vance sagte, der Iran habe die Bedingungen der USA nicht akzeptiert - man lasse einen Vorschlag zurück, der ein endgültiges Angebot darstelle.

Nach Ende der Gespräche rief der pakistanische Außenminister Ishaq Dar die beiden Parteien auf, an ihrer Verpflichtung zu einer Waffenruhe festzuhalten. Pakistan werde seine Vermittlerrolle auch weiterhin wahrnehmen.

Emden hatte schon vor dem Beginn der Gespräch gewarnt, dass viele Anleger bei einem Scheitern der Verhandlungen auf dem falschen Fuß erwischt werden dürften. "Die Märkte sind derzeit nicht auf eine erneute Eskalation eingestellt", mahnte der Experte.

Vermögensverwalter Ortay Gelen von Axia Asset Management rät zum Blick auf die Entwicklung der Ölpreise. Dieser sei für den Dax keine Nebensache, hatte er ebenfalls vor Gesprächsbeginn gesagt. "Ein Rohölpreis unter 90 US-Dollar wäre ein klares Signal, dass die Inflationsängste nachlassen - das würde Spielraum für Zinssenkungen eröffnen und Aktien strukturell stützen." Klettere der Preis hingegen wieder über 100 Dollar, weil die Lage eskaliere, werde es eng.

In den USA hat die Teuerung bereits im März angesichts des Iran-Krieges deutlich zugelegt. Die am Dienstag anstehenden Produzentenpreise dürften diesen Trend bestätigen, vermutete Robert Greil, Chefstratege der Privatbank Merck Finck. Ein weiterer Fokus liege aus Anlegersicht auf der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft China, wo am Donnerstag Zahlen zum Wirtschaftswachstum im ersten Quartal veröffentlicht werden, zusammen mit den März-Daten zu Industrieproduktion und Einzelhandel.

Ferner richtet sich die Aufmerksamkeit in der neuen Woche auf den Unternehmenssektor in den USA, wo die Berichtssaison anläuft. "Angesichts der noch immer hohen Bewertungen sind positive Überraschungen Pflicht", schrieb Analyst Samuel Will von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

Dabei stehen vor allem die Zahlenwerke von Banken und Finanzdienstleistern wie Goldman Sachs , JPMorgan und Citigroup im Fokus. Das könnte zwar für Kursbewegungen bei den deutschen Branchenvertretern Deutsche Bank und Commerzbank sorgen. Nennenswerte Erkenntnisse darüber, wie sich die gestiegenen Ölpreise auf die Unternehmen auswirken, seien damit aber noch nicht zu erwarten, bemerkte Will.

Hierzulande blicken die Anleger zudem auf Analystenveranstaltungen der Autobauer Mercedes-Benz am Montag und BMW am Dienstag. Dabei geht es darum, die aktuellen Markterwartungen bezüglich der anstehenden Quartalszahlen mit der Realität abzugleichen./la/edh/he

--- Von Lutz Alexander und Stefan Heider, dpa-AFX ---

Name Kurs Währung Datum Zeit HP*
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG 82,520 EUR 14.04.26 17:30 Societe ...
CITIGROUP INC 108,780 EUR 14.04.26 17:30 Societe ...
COMMERZBANK AG 35,320 EUR 14.04.26 17:29 Societe ...
DEUTSCHE BANK AG 28,475 EUR 14.04.26 17:30 Societe ...
GOLDMAN SACHS GROUP INC 765,800 EUR 14.04.26 17:30 Societe ...
JPMORGAN CHASE & CO 264,550 EUR 14.04.26 17:30 Societe ...
MERCEDES-BENZ GROUP AG 54,940 EUR 14.04.26 17:30 Societe ...
 
Weitere Nachrichten zu dieser Aktie
Seiten:  1 2 3 4 5    Anzahl: 380 Treffer     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
13.04.2026 18:13 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax dank US-Bör...
13.04.2026 05:50 WOCHENAUSBLICK: Dax nach gescheiterten Iran/US-Ges...
12.04.2026 18:01 WOCHENAUSBLICK 2: Dax unter Druck nach gescheitert...
10.04.2026 15:44 WOCHENAUSBLICK: Weitere Dax-Erholung hängt von Ir...
09.04.2026 13:32 AKTIEN IM FOKUS: Deutsche Bank verteidigt Erholung...
08.04.2026 16:52 Deutsche Bank: Hauptversammlung 2026 wieder in Pr?...
08.04.2026 11:34 AKTIEN IM FOKUS 2: Kriegsverlierer gefragt mit Waf...
07.04.2026 05:22 Einige nutzen Wero - doch Paypal bleibt in Deutsch...
01.04.2026 14:48 Aktien Frankfurt: Dax gewinnt an Schwung - Hoffnun...
01.04.2026 11:59 Aktien Frankfurt: Dax legt deutlich zu - Hoffnung ...
27.03.2026 11:19 ROUNDUP: Wie man künftig fürs Alter vorsorgen kann
27.03.2026 10:34 Bundestag bringt Nachfolger der Riester-Rente auf ...
27.03.2026 06:27 Warum so viele Deutsche Aktien und Fonds links lie...
27.03.2026 06:27 Gesamtumsatz der Dax-Konzerne sinkt das dritte Jah...
24.03.2026 15:43 Banken vergeben mehr Immobilienkredite - aber Zins...
24.03.2026 14:31 Koalition einigt sich auf Nachfolger der Riester-R...
23.03.2026 11:34 Aufsicht: Irankrieg bringt EU-Banken nicht in Gefa...
20.03.2026 11:01 EQS-DD: Deutsche Bank AG (deutsch)
20.03.2026 11:01 EQS-DD: Deutsche Bank AG (deutsch)
20.03.2026 11:01 EQS-DD: Deutsche Bank AG (deutsch)

Börsenkalender 1M

29.04.26
Geschäftsbericht

29.04.26
Geschäftsbericht

Übersicht

 
Tagesroutine
Die Tagesroutine umfasst alle täglich wiederkehrenden Nachrichten, die vor, während und nach dem Börsentag veröffentlicht werden.
 

 
* Information zu Abkürzungen: HP = Handelsplatz
FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services