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13.01.2026-

Munich Re: Klimawandel treibt Schäden durch Naturkatastrophen nach oben

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die steigenden Temperaturen auf der Erde vergrößern nach Einschätzung des Rückversicherers Munich Re den Schaden durch Naturkatastrophen. Im vergangenen Jahr verursachten Naturereignisse nach Berechnungen des Dax-Konzerns weltweite Gesamtschäden von 224 Milliarden Dollar. Das war zwar weniger als im inflationsbereinigten Schnitt der vergangenen zehn Jahre (266 Mrd.), doch war dies nach Bewertung der Fachleute des Unternehmens lediglich ein glücklicher Zufall: So wurden die USA von keinem verheerenden Wirbelsturm getroffen, obwohl sich im Nordatlantik zahlreiche Hurrikane bildeten.

Stattdessen heben die Geowissenschaftler der Munich Re einen anderen Punkt hervor: Die von "Sekundärgefahren" verursachten Schäden steigen stetig, 2025 war in dieser Hinsicht mit 166 Milliarden Dollar das bisher teuerste Jahr. "Dazu zählen Überschwemmungen, Schwergewitter und Waldbrände, Ereignisse, die mit einer gewissen Regelmäßigkeit auftreten", sagte Chef-Klimawissenschaftler Tobias Grimm.

"Diese Art von Risiken waren 2025 die maßgeblichen Schadentreiber." Dazu trage der Klimawandel bei. "Er verstärkt nachgewiesenermaßen extreme Wetterereignisse." 2025 habe die Welt in vielen Regionen Glück gehabt, "dass keine größeren Ereignisse gewütet haben". Der Konzern dokumentiert die weltweiten Katastrophenschäden seit den 1970er Jahren, da die Zahlen für die Berechnung der Risiken und der Versicherungsbeiträge von Bedeutung sind.

"Der Planet hat Fieber"

Kostspieligste Naturkatastrophe des vergangenen Jahres waren die Waldbrände in Los Angeles, die 53 Milliarden Dollar Gesamtschäden verursachten, davon 40 Milliarden versichert. "Noch nie hat ein Waldbrand mehr gekostet", sagte Grimm. "Der Planet hat Fieber. Und ein wärmerer Planet begünstigt zerstörerisches Wetter."

Dass ein Waldbrand 40 Milliarden Dollar versicherter Schäden verursachen könne, hätte man vor wenigen Jahren nicht gedacht. "2023, 2024 und 2025 waren die wärmsten Jahre seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen."

Ungewöhnlich glimpfliche Hurrikansaison

In den vergangenen Jahrzehnten waren es häufig Wirbelstürme, die die größten Verwüstungen anrichteten. Doch 2025 bildete in dieser Hinsicht eine Ausnahme, vor allem blieb die US-Ostküste verschont. "Die Hurrikan-Saison 2025 war bemerkenswert: Es gab 13 benannte Stürme, darunter drei der höchsten Kategorie fünf", sagte Grimm. "Doch kein Hurrikan hat die USA direkt getroffen."

Tropische Wirbelstürme - je nach Weltregion Hurrikan, Taifun oder Zyklon genannt - können entstehen, wenn die Meerwassertemperaturen an der Oberfläche an die 27 Grad Celsius erreichen. "2025 waren die Meerwassertemperaturen nach wie vor überdurchschnittlich hoch, wenn auch etwas niedriger als 2024", sagte Grimm.

Nicht mit dem Wetter in Zusammenhang stehen Erdbeben: Nach den Waldbränden von Los Angeles folgte auf Platz zwei der teuersten Katastrophen des vergangenen Jahres das Beben von Myanmar mit der Magnitude 7,7, das 4.500 Menschenleben forderte und an materiellen Werten etwa 12 Milliarden Dollar vernichtete.

Europa kommt vergleichsweise glimpflich davon

Nach Weltregionen aufgeschlüsselt wurde - wie üblich - Nordamerika einschließlich der Karibik und Mittelamerikas mit volkswirtschaftlichen Gesamtschäden von 133 Milliarden Dollar am schwersten getroffen. An zweiter Stelle folgten Asien und der Pazifik mit 73 Milliarden Dollar. Europa kam vergleichsweise glimpflich davon, die Munich Re bezifferte die Gesamtschäden auf 11 Milliarden Dollar. Die teuersten Ereignisse waren demnach eine starke Kältewelle in der Türkei mit zwei Milliarden Dollar Schaden sowie Hagelstürme in Frankreich, Österreich und Deutschland, die Werte von 1,2 Milliarden Dollar zerstörten./cho/DP/zb

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