Märkte & Kurse

HANNOVER RUECK SE
Suchanfrage Börsenlexikon
ISIN: DE0008402215 WKN: 840221 Typ: Aktie DIVe: 4,47% KGVe: 11,52
 
140,700 EUR
+2,10
+1,52%
Echtzeitkurs: 01.07.22, 14:00:00
Aktuell gehandelt: 8.475 Stk.
Intraday-Spanne
136,600
141,450
Handelsplatz wählen:
Perf. 1 Jahr -1,64%
Perf. 5 Jahre +33,66%
52-Wochen-Spanne
130,550
182,300
TARGOBANK Depot:
 
kaufen   verkaufen
Sparplan eröffnen:   Sparplan eröffnen:
Investment Tools:
Analysieren Sie Ihr Wertpapier im Detail mit unseren Tools.
RisikohinweiseProduktinformation
  Übersicht     Kennzahlen     Portrait     Analyse     Chart     Nachrichten     Hebelprodukte     Zertifikate     Fonds  
Ausgewählte Nachricht zu dieser Aktie
10.03.2022-

Aktien Frankfurt: Dax fällt wieder zurück - Außenministertreffen enttäuscht

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Donnerstag nach der kräftigen Erholung am Vortag wieder deutlich nachgegeben. Neben enttäuschten Hoffnungen auf Fortschritte bei der Beendigung des Ukraine-Kriegs sorgte der am frühen Nachmittag anstehende Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) für Zurückhaltung bei den Anlegern.

Nach zeitweise geringeren Abschlägen büßte der deutsche Leitindex gegen Mittag 2,08 Prozent auf 13 559,27 Punkte ein. Zur Wochenmitte hatte er noch eine fulminante Erholungsrally hingelegt. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen sank zuletzt um 1,31 Prozent auf 29 650,86 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 2,12 Prozent auf 3686,12 Zähler bergab.

Das mit Spannung erwartete Außenministertreffen der Ukraine und Russlands im türkischen Antalya war nach anderthalb Stunden beendet. Nach Angaben des ukrainischen Ministers Dmytro Kuleba gab es keine entscheidenden Fortschritte. Es sei auch nicht gelungen, humanitäre Korridore für die Stadt Mariupol am Asowschen Meer zu vereinbaren, sagte Kuleba nach dem Treffen.

Sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow wies derweil Vorwürfe eines Angriffs auf eine Geburtsklinik in Mariupol als Falschmeldung zurück. Russland habe bereits am 7. März die Vereinten Nationen informiert, dass in der ehemaligen Klinik kein medizinisches Personal mehr sei, sondern ein Lager ultraradikaler Kämpfer des ukrainischen Bataillons Asow.

Derweil steckt die EZB in der Zwickmühle. Eigentlich schien sie bereit, bei ihrer Sitzung an diesem Donnerstag den Ausstieg aus der seit Jahren ultralockeren Geldpolitik einzuläuten. Doch der russische Krieg gegen die Ukraine birgt neue Risiken für Inflation und Wirtschaft und erschwert es den Währungshütern, ihre Anleihenkäufe zurückzufahren. Zudem haben sie sich festgelegt, die seit Jahren rekordniedrigen Zinsen erst dann anzuheben, wenn sie kein frisches Geld mehr in den Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen stecken.

Das Einlagengeschäft der Banken würde von steigenden Zinsen profitieren. Zudem müssen sie für Geld, welches sie bei der EZB parken, seit Juni 2014 Zinsen zahlen. Vor dem Zinsentscheid zählten Bankenaktien europaweit zu den größten Verlierern. Im Dax ging es für Deutsche Bank <DE0005140008 > um fast viereinhalb Prozent bergab - dass sie ebenso wie die Schweizer Konkurrentin Credit Suisse ihre Risiken im Russland-Geschäft angesichts des Ukraine-Konflikts als überschaubar einschätzt, half beiden Aktien nicht. Die Commerzbank war mit einem Minus von über sechseinhalb Prozent größter MDax-Verlierer.

Außerdem ging die Berichtssaison in Deutschland weiter. An der MDax-Spitze lag der Düngemittel und Salzkonzern K+S dank eines Kursanstiegs um gut sieben Prozent. JPMorgan-Analyst Chetan Udeshi sah die endgültigen Jahreszahlen und den Ausblick zwar im Rahmen vorheriger Unternehmensaussagen. Sein Kollege Markus Mayer von der Baader Bank hob aber hervor, die vorgeschlagene Dividende und der bereinigte Barmittelzufluss fielen etwas besser aus als erwartet.

Derweil sanken die Aktien von Hannover Rück um rund 2,7 Prozent. Der Rückversicherer will nach einem Gewinnsprung im zweiten Corona-Jahr die Dividende kräftig auf insgesamt 5,75 Euro je Aktie anheben. Die darin enthaltene Sonderdividende falle aber niedriger als erhofft aus, monierte das Analysehaus Jefferies.

Die Anteilsscheine von Hugo Boss büßten über sechs Prozent ein, obwohl der Modekonzern für das vergangene Jahr eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung berichtet hatte. 2022 erwarten die Metzinger zudem ungeachtet der derzeitigen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten ein Rekordjahr. Ein Händler sah den Ausblick unter den Erwartungen, räumte aber ein, dieser könnte sich als konservativ erweisen.

Bei Compugroup musste die Anteilseigner trotz guter Jahreszahlen einen Kursrückgang von mehr als vier Prozent verkraften. Der auf Arztpraxen und Krankenhäuser spezialisierte Softwareanbieter berichtete dank Zukäufen ein kräftiges Wachstum, bestätigte den Ausblick auf 2022 und sieht sich auf einem guten Weg zu seinen mittelfristigen Zielen. Analyst Alexander Thiel von Jefferies Research erinnerte aber als potenzielle Belastung an den jüngst verkündeten MDax-Abstieg. LEG -Papiere verbilligten sich nach der Zahlenvorlage des Immobilienkonzerns um rund drei Prozent./gl/jha/

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

Name Kurs Währung Datum Zeit HP*
COMMERZBANK AG 6,470 EUR 02.07.22 12:50 Lang & S...
COMPUGROUP MEDICAL SE & CO KGA... 41,320 EUR 02.07.22 12:50 Lang & S...
CREDIT SUISSE GROUP AG 5,414 EUR 02.07.22 12:50 Lang & S...
HANNOVER RUECK SE 140,300 EUR 02.07.22 12:50 Lang & S...
HUGO BOSS AG 50,320 EUR 02.07.22 12:50 Lang & S...
K+S AG 21,910 EUR 02.07.22 12:57 Lang & S...
LEG IMMOBILIEN SE 79,820 EUR 02.07.22 12:50 Lang & S...
 
Weitere Nachrichten zu dieser Aktie
Seiten:   1 2 3 4 5    Anzahl: 269 Treffer     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
10.03.2022 12:16 Aktien Frankfurt: Dax fällt wieder zurück - Auß...
10.03.2022 10:50 AKTIE IM FOKUS: Hannover Rück nach jüngsten Kurs...
10.03.2022 10:38 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax schwäche...
10.03.2022 08:25 Aktien Frankfurt Ausblick: Dax schwächer erwartet...
10.03.2022 07:47 Hannover Rück hebt Dividende nach Gewinnsprung de...
10.03.2022 07:30 DGAP-News: Hannover Rück steigert Gewinn deutlich...
09.03.2022 11:30 ROUNDUP: Australiens Osten unter Wasser: Premier r...
09.03.2022 07:48 Überflutungen im Osten Australiens: nationaler No...
08.03.2022 18:16 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax stagniert na...
08.03.2022 15:13 Aktien Frankfurt: Dax-Stabilisierung nach jüngste...
08.03.2022 12:15 Aktien Frankfurt: Dax-Stabilisierung nach jüngste...
08.03.2022 10:45 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax dreht nac...
07.03.2022 05:50 WOCHENAUSBLICK: Putins erbitterter Ukraine-Krieg b...
04.03.2022 16:43 WOCHENAUSBLICK: Putins erbitterter Ukraine-Krieg b...
04.03.2022 15:20 dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 04.03.2022 - 1...
04.03.2022 10:16 ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Kursverluste ...
04.03.2022 08:35 AKTIE IM FOKUS: Dax-Neulinge mit schwachem Markt u...
04.03.2022 08:26 Aktien Frankfurt Ausblick: Erneut Verluste nach An...
03.03.2022 22:36 INDEX-MONITOR: Daimler Truck und Hannover Rück ko...
03.03.2022 05:50 INDEX-MONITOR: Sixt und RTL wohl bald im MDax - He...

Börsenkalender 1M

Es finden keine Ereignisse in den nächsten 30 Tagen statt

Übersicht

 
Tagesroutine
Die Tagesroutine umfasst alle täglich wiederkehrenden Nachrichten, die vor, während und nach dem Börsentag veröffentlicht werden.
 

 
* Information zu Abkürzungen: HP = Handelsplatz
FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services