Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
15.07.2026 11:20

Drohnenkrieg erschwert Helfern Zugang zu Notleidenden

BERLIN (dpa-AFX) - Der zunehmende Einsatz von Kampfdrohnen in Kriegsgebieten mag militärisch Vorteile bieten, für Helfer und Zivilbevölkerung ist ihr Einsatz aus Sicht der Diakonie Katastrophenhilfe eine zusätzliche Gefahr und Belastung. In der Ukraine und in Russland, im Sudan, im Nahen Osten und in vielen anderen Regionen "treffen Raketen und Drohnen Wohngebiete, Krankenhäuser, Schulen und selbst humanitäre Helferinnen", sagt die Präsidentin des humanitären Hilfswerks der evangelischen Kirchen in Deutschland, Dagmar Pruin.

Surren der Drohnen erinnert an permanente Gefahr

"Ich habe in Gaza und der Ukraine erlebt, welche Rolle Drohnen zur Überwachung und für die Kriegsführung spielen. Dieses ständige Geräusch vergisst man nicht. Es ist extrem belastend für die Zivilbevölkerung und Helfende, weil es permanente Gefahr bedeutet", berichtet Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe.

"In der Ukraine, da entstehen jetzt Todeszonen", sagt Keßler - humanitäre Helfer seien nun in einem Gebiet von bis zu 30 Kilometern von der Frontlinie entfernt extrem gefährdet. "Das heißt, wir kommen nicht mehr an die Menschen heran, die in diesen Zonen leben", fügt er hinzu. Russland beachte das humanitäre Völkerrecht ohnehin nicht, auch wisse man nie, ob die Entscheidung zum Drohnenangriff im konkreten Fall von einem Menschen getroffen werde oder mittels Künstlicher Intelligenz.

Dutzende Helfer wurden getötet

Alleine in der Ukraine seien mittlerweile 15 Millionen Menschen auf psychologische Unterstützung angewiesen. 2025 wurden laut UN weltweit mindestens 326 humanitäre Helferinnen und Helfer getötet.

Spenden wichtiger wegen Kürzung öffentlicher Mittel

Die Spenden für die Diakonie Katastrophenhilfe blieben 2025 nach Angaben der Organisation mit 29,9 Millionen Euro im Vergleich zu 2024 nahezu gleich. Öffentliche Mittel seien dagegen um rund ein Drittel auf 18 Millionen Euro gesunken. Die Zuwendungen des Auswärtigen Amts an die Diakonie Katastrophenhilfe hätten sich mit 9,8 Millionen Euro fast halbiert. Insgesamt standen der Organisation im vergangenen Jahr 65,2 Millionen Euro für die Programmarbeit zur Verfügung.

Gemeinsam mit lokalen, nationalen und internationalen Partnerorganisationen wurden 75 Projekte in 42 Ländern umgesetzt. Aufgrund der Kürzungen habe man die Präsenz im Jemen reduzieren müssen. Auch für Somalia stünden nicht genügend Finanzmittel zur Verfügung. In beiden Ländern drohe Hunger./abc/DP/mis



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   15 16 17 18 19    Berechnete Anzahl Nachrichten: 361     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
15.07.2026 11:57 177.000 Industriearbeitsplätze in einem Jahr verloren
15.07.2026 11:40 ROUNDUP: SPD-Generalsekretär: Prien soll Kürzungsvorschlag...
15.07.2026 11:39 ROUNDUP: Wo Flüsse zu Rinnsalen werden: Neues System Niwis ...
15.07.2026 11:33 Eurozone: Industrieproduktion sinkt nach überraschend stark...
15.07.2026 11:31 POLITIK: Ukrainer beschießen russische Tanker im Schwarzen ...
15.07.2026 11:21 EU-Einigung: Schutz für wehrfähige Ukrainer einschränken
15.07.2026 11:20 Drohnenkrieg erschwert Helfern Zugang zu Notleidenden
15.07.2026 11:10 Bundesregierung will Förderprogramme im Klimafonds kürzen
15.07.2026 11:01 ROUNDUP: Erneut Tote bei ICE-Einsätzen - US-Migrationsbehö...
15.07.2026 11:00 ROUNDUP 4: Trump droht Iran mit Angriffen auf zivile Infrast...
15.07.2026 10:56 Bericht: Sieben iranische Soldaten bei US-Angriff getötet
15.07.2026 10:29 ROUNDUP 3: Chinas Wirtschaft wächst langsamer als erwartet
15.07.2026 10:26 ROUNDUP: Gut eine halbe Million Kinder in Europa ohne Impfsc...
15.07.2026 10:15 ROUNDUP/SPD-Generalsekretär: Prien soll Kürzungsvorschlag ...
15.07.2026 10:11 ROUNDUP: US-Senatoren stellen Gesetz für neue Russland-Sank...
15.07.2026 10:05 ROUNDUP 3: Trump droht Iran mit Angriffen auf zivile Infrast...
15.07.2026 09:42 Australiens Regierung richtet eigenes KI-Büro ein
15.07.2026 08:57 Teheran: 30 Tote bei US-Angriffen im Süden Irans
15.07.2026 08:25 Jordanien fängt drei Raketen aus dem Iran ab
15.07.2026 08:20 ROUNDUP: Von der Leyen will in Kiew Initiativen zur Verteidi...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
21.07.2026

CANARA ROBECO ASSET MANAGEMENT CO LTD
Geschäftsbericht

SURYACHAKRA POWER CORP LTD
Geschäftsbericht

FRUITAS HOLDINGS INC
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

DAVOLINK INC
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services