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17.05.2026 20:35

ROUNDUP 3: Israel stellt sich auf Neubeginn des Iran-Kriegs ein

(Aktualisierung: weitere Trump-Aussagen und Berichte)

TEL AVIV/ABU DHABI (dpa-AFX) - Israel stellt sich nach Medienberichten angesichts stockender diplomatischer Bemühungen auf eine mögliche Wiederaufnahme der Angriffe im Iran ein. "Unsere Augen sind weit geöffnet in Bezug auf den Iran", sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei einer Kabinettssitzung in Jerusalem. Er werde in Kürze mit US-Präsident Donald Trump sprechen. "Es gibt gewiss viele Möglichkeiten, wir sind auf jedes Szenario vorbereitet."

Die israelische Armee sei in Erwartung einer möglichen Wiederaufnahme der Angriffe im Iran in höchster Bereitschaft, schrieb die Zeitung "Jediot Achronot" unter Berufung auf israelische Regierungsvertreter. Israel warte auf eine Entscheidung Trumps, hieß es.

Trump droht: "Für den Iran tickt die Uhr"

Der US-Präsident drohte dem Iran Stunden später erneut mit Zerstörung. "Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. "DIE ZEIT DRÄNGT!"

Das Nachrichtenportal "Axios" zitierte ihn nach einem Telefoninterview zudem mit der Aussage, dass der Iran "viel härter" getroffen werde, sollte die Führung des Landes in den Bemühungen um ein Kriegsende keinen besseren Vorschlag vorlegen.

"Wir wollen ein Abkommen schließen. Sie sind noch nicht da, wo wir sie haben wollen. Sie müssen dorthin gelangen, sonst werden sie hart getroffen, und das wollen sie nicht", betonte Trump demnach.

Bericht: Bald Beratungen zu militärischen Optionen erwartet

Dem US-Medium zufolge sagten nicht namentlich genannte US-Beamte, dass militärische Optionen aktuell wieder auf dem Tisch lägen. Hintergrund ist demnach die Ablehnung von US-Forderungen durch Teheran sowie mangelnde Bereitschaft des Irans, bei seinem umstrittenen Atomprogramm bedeutende Zugeständnisse zu machen.

Es werde erwartet, dass Trump am Dienstag mit seinem nationalen Sicherheitsteam im "Situation Room", dem streng gesicherten Lagezentrum der US-Regierungszentrale in Washington, zusammenkommen werde. Dort sollten Optionen für militärische Maßnahmen erörtert werden, zitiert "Axios" zwei US-Beamte.

Nach Informationen des Portals traf sich Trump bereits am Samstag mit Mitgliedern seines nationalen Sicherheitsteams in seinem Golfclub im US-Bundesstaat Virginia.

Drohnenangriff auf Atomkraftwerk in den Emiraten

Bei einem Drohnenangriff in den Vereinigten Arabischen Emiraten brach derweil an einem Atomkraftwerk ein Feuer aus. Ein Stromgenerator der Anlage in der Wüstenregion westlich von Abu Dhabi sei in Brand geraten, teilte das Medienbüro der Hauptstadt mit. Der Brand habe die Sicherheit der Anlage aber nicht gefährdet und der Betrieb laufe normal, hieß es. Auch Verletzte habe es nicht gegeben.

Der Verdacht richtete sich schnell gegen den Iran, der die Emirate seit Kriegsbeginn im Nahen und Mittleren Osten besonders stark angegriffen hat. Das Land meldete seit Ende Februar nahezu 3.000 iranische Angriffe mit Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern.

Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, zeigte sich schwer besorgt über den Vorfall. "Militärische Handlungen, die die Atomsicherheit gefährden, sind nicht hinnehmbar", teilte er mit. Die Emirate hätten die IAEA aber informiert, dass die Strahlenwerte normal seien.

London bringt kostengünstigere Drohnenabwehr in Nahen Osten

Die Abwehr iranischer Drohnen ist für die Golfstaaten eine große Herausforderung. Nun führt deren Verbündeter Großbritannien eine kostengünstigere Abwehrwaffe ein. Das Verteidigungsministerium in London erklärte, seine Kampfflugzeuge im Nahen Osten vom Typ Typhoon würden mit neuen und kostengünstigen Raketen speziell zur Drohnenabwehr ausgerüstet. Damit sei die präzise Zerstörung von Zielen möglich - und das "zu einem Bruchteil der Kosten der Raketen, die aktuell dafür genutzt werden".

Das Waffensystem werde dabei helfen, "bei viel geringeren Kosten viel mehr Drohnen abzuschießen", erklärte Verteidigungsminister Luke Pollard. Die Typhoon-Kampfflugzeuge verteidigten im Nahen Osten britische Staatsbürger und Interessen sowie Verbündete.

Die neue Anti-Drohnen-Waffe (Kürzel APKWS) nutzt demnach ein Laser-Zielsystem, das einfache Raketen in günstige Präzisionswaffen umwandelt. Das Ministerium nannte keinen genauen Preis für das System.

Festgefahrene Verhandlungen frustrieren Washington

Die USA und Israel begannen den Iran-Krieg Ende Februar. Teheran reagierte auf das massive Bombardement mit Gegenangriffen auf Israel sowie die Staaten am Persischen Golf, die es als US-Verbündete betrachtet. Aktuell gilt in dem Krieg eine Waffenruhe. Spannungen in der Region hatten diese jedoch mehrfach ins Wanken gebracht. Zudem sorgte der mangelnde Fortschritt bei den diplomatischen Bemühungen in Washington zunehmend für Frust.

Die "New York Times" hatte bereits am Freitag berichtet, das Pentagon bereite sich auf einen möglichen Neubeginn des Kriegs vor. Hintergrund sei, dass die bisherigen Ziele - insbesondere mit Blick auf das iranische Atomprogramm - bislang nicht erreicht worden seien. Die USA und Israel seien mit intensiven Vorbereitungen auf eine mögliche Wiederaufnahme der Angriffe im Iran schon in der neuen Woche beschäftigt, berichtete das Blatt unter Berufung auf zwei Repräsentanten aus dem Nahen Osten.

Auch der israelische Fernsehsender N12 meldete, in Israel gehe man davon aus, dass eine Entscheidung über ein militärisches Vorgehen "sehr bald" fallen könnte. Man rechne damit, dass neue Kämpfe "Tage bis Wochen" dauern würden.

Szenarien: Begrenzte Schläge oder Bodenoperationen

"Jediot Achronot" zufolge wird derzeit nicht erwartet, dass Trump einen umfassenden Krieg mit dem Ziel eines Sturzes der iranischen Führung beginnen will. Stattdessen rechne man eher mit begrenzten Angriffen auf Kraftwerke und Brücken.

Denkbar seien aber auch Bodenoperationen zur Einnahme der für den Export wichtigen Insel Charg oder zur Bergung der Bestände von rund 440 Kilogramm Uran, das im Iran auf 60 Prozent angereichert wurde und bei weiterer Anreicherung zum Bau mehrerer Atomwaffen ausreichen könnte./le/DP/he



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