Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
14.05.2026 15:25

ROUNDUP/Weißes Haus: USA und China für Öffnung der Straße von Hormus

WASHINGTON/PEKING (dpa-AFX) - Die USA setzen nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio zur Lösung der festgefahrenen Situation rund um die Straße von Hormus auf Unterstützung aus China. Peking solle eine aktivere Rolle spielen und Iran dazu bewegen, "von dem Abstand zu nehmen, was er derzeit im Persischen Golf tut und zu tun versucht", sagte Rubio dem Sender Fox News. Nach dem Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping erklärte das Weiße Haus, beide Seiten seien sich einig gewesen, dass die Meerenge für Energie-Transporte offen bleiben müsse.

Demnach soll Xi Chinas Ablehnung einer Militarisierung der Straße deutlich gemacht haben und auch gegen Gebühren für eine Durchfahrt sein. Zudem soll er den Angaben nach Interesse am Kauf von mehr amerikanischem Öl gezeigt haben.

Iran sieht USA als Blockierer

Aus Sicht des Irans liegt die Blockade der Straße von Hormus vor allem an den USA. "Das Hindernis sind nicht wir, sondern die USA mit ihrer Blockade", sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi am Rande des Treffens der Brics-Außenminister in Neu-Delhi dem Staatssender Press TV. "Was uns betrifft, so ist die Straße von Hormus für alle Handelsschiffe offen", sagte Araghtschi weiter, nur müsse eine Durchfahrt im Vorfeld mit den iranischen Seestreitkräften koordiniert werden.

In der für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtigen Straße von Hormus belastet seit längerem eine Art Pattsituation der Kriegsparteien die Weltwirtschaft: Der Iran machte die Meerenge durch Drohungen und Beschuss von Tankern und Frachtschiffen nach Beginn des Kriegs am 28. Februar weitgehend unpassierbar. Die USA reagierten darauf mit einer Blockade von Schiffen, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen.

Neue Verhandlungen zwischen Israel und Libanon

Auf der diplomatischen Ebene gibt es zumindest im Libanon-Konflikt neue Versuche einer Lösung. Vertreter der verfeindeten Länder Israel und Libanon wollen unter Vermittlung der USA zu weiteren Gesprächen in Washington zusammenkommen. Früheren US-Angaben zufolge wollen beide Delegationen ein "umfassendes Friedens- und Sicherheitsabkommen voranbringen, das die zentralen Anliegen beider Länder substanziell berücksichtigt."

Bei einem Angriff der libanesischen Hisbollah-Miliz mit einer Sprengstoffdrohne im Norden Israels sind nach Militärangaben mehrere Zivilisten verletzt worden. In der Küstenstadt Rosch Hanikra direkt an der Grenze zum Libanon seien auf einem Parkplatz drei Menschen verletzt worden, zwei davon schwer, berichtete das israelische Nachrichtenportal "ynet". Sie seien in ein Krankenhaus gebracht worden.

In der Mitteilung der israelischen Armee war die Rede von einem schweren Verstoß der Hisbollah gegen die seit Mitte April geltende Waffenruhe. Im Libanon wurden seit Inkrafttreten der Waffenruhe nach Behördenangaben knapp 400 Menschen getötet, in Israel mehrere Soldaten.

Hat Netanjahu die Vereinigten Arabischen Emirate besucht?

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben Berichte über einen angeblichen Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in den Emiraten zurückgewiesen. Es sei auch keine Militärdelegation empfangen worden, teilte das Außenministerium mit.

Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hatte erklärt, dass der Regierungschef während des Iran-Kriegs heimlich die VAE besucht habe. Netanjahu soll sich dort mit dem Präsidenten Mohammed bin Sajid getroffen haben. Der Besuch habe zu "einem historischen Durchbruch in den Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten" geführt, hieß es dabei.

Kritik aus dem Iran: "unverzeihlich"

Aus dem Iran kam scharfe Kritik an den Emiraten. Der staatliche Sender Irib berichtete unter Berufung auf Außenminister Abbas Araghtschi, der Iran sei über die Reise Netanjahus - "und dies auf dem Höhepunkt der militärischen Konfrontation" - informiert gewesen. Der iranische Chefdiplomat bezeichnete die Feindseligkeit gegenüber dem Iran demnach als "dummes Glücksspiel" und erklärte, dass eine Zusammenarbeit der VAE mit Israel für Teheran "unverzeihlich" sei.

Folgen für den Energiemarkt

Die internationale Energieagentur (IEA) rechnet wegen der Folgen des Iran-Kriegs mit einem stärkeren Rückgang der weltweiten Ölnachfrage und einem Abschmelzen der Ölreserven. Weil sich das Angebot verknappe, dürfte die globale Nachfrage nach Rohöl in diesem Jahr voraussichtlich um durchschnittlich 420.000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag auf etwa 104 Millionen Barrel pro Tag sinken, heißt es in dem in Paris veröffentlichten Monatsbericht des Interessenverbandes großer Industriestaaten.

"Angesichts lokaler Versorgungsengpässe arbeiten Regierungen und Unternehmen daran, den Ölverbrauch einzudämmen und so die Krise unter Kontrolle zu bringen", heißt es weiter im Monatsbericht. Dies erfolge durch Sparmaßnahmen, Preiskontrollen oder auch Rationierungen./mrd/DP/nas



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   24 25 26 27 28    Berechnete Anzahl Nachrichten: 1.181     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
14.05.2026 16:03 Unions-Politiker gegen vorgezogene Erhöhung der Tabaksteuer
14.05.2026 15:48 Revolutionsgarden: Rund 30 Schiffe passierten die Straße vo...
14.05.2026 15:25 ROUNDUP/Weißes Haus: USA und China für Öffnung der Straß...
14.05.2026 15:05 USA: Einzelhandelsumsätze steigen wie erwartet
14.05.2026 14:48 USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen stärker als...
14.05.2026 14:34 ROUNDUP/Starmer unter Druck: Gesundheitsminister tritt zurü...
14.05.2026 14:16 ROUNDUP/Merz: Europa muss 'eine Macht werden'
14.05.2026 13:44 ROUNDUP 4:/Trump-Xi-Gipfel: Warme Worte - und eine Warnung
14.05.2026 13:42 Merz: Europa entscheidet selbst über Vermittler
14.05.2026 13:29 Xi wirbt bei Bankett mit Trump für Partnerschaft
14.05.2026 13:15 Xi-Gegenbesuch bei Trump für den 24. September geplant
14.05.2026 12:30 ROUNDUP 3/Trump-Xi-Gipfel: Warme Worte - und eine Warnung
14.05.2026 12:22 Merz will Europas Macht mit EU-Haushaltsreform stärken
14.05.2026 11:53 Iran: Hindernis in Straße von Hormus sind nicht wir
14.05.2026 10:32 Appell aus CDU und SPD für Koalitionsfrieden
14.05.2026 10:15 ROUNDUP 2: Trump-Xi-Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
14.05.2026 09:07 ROUNDUP 2: Russland beschießt Ukraine massiv mit Raketen un...
14.05.2026 08:53 Taiwan macht China für Spannungen verantwortlich
14.05.2026 08:31 Britische Wirtschaft gewinnt an Fahrt
14.05.2026 08:26 ROUNDUP: Trump-Xi-Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
25.05.2026

SPLASH BEVERAGE GROUP INC.
Geschäftsbericht

ENVIROTECH VEHICLES INC.
Geschäftsbericht

ARISZ ACQUISITION CORP
Geschäftsbericht

NOBEL RESOURCES
Geschäftsbericht

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services