Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
12.05.2026 06:00

ROUNDUP/Trump: Waffenruhe mit Iran so schwach wie noch nie

WASHINGTON/TEHERAN (dpa-AFX) - Die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe mit dem Iran hängt nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump nur noch am seidenen Faden. Grund dafür sei der "dämliche Vorschlag" aus Teheran zur Beendigung des Krieges, sagte er in Washington. "Sie ist so schwach wie nie, nachdem ich diesen Mist gelesen habe."

Trump sagte, die Feuerpause liege quasi auf der Intensivstation, wo ein Arzt hereinkomme und sage: "Sir, Ihr Angehöriger hat eine Überlebenschance von etwa einem Prozent". Dennoch glaube er weiterhin, dass eine diplomatische Lösung noch möglich sei, sagte er auf Nachfrage eines Journalisten.

Iran fordert Reparationen und Ende der Sanktionen

In dem vom Iran vorgelegten Plan heißt es laut Staatsmedien, dass die USA Reparationen für die angerichteten Kriegsschäden im Iran zahlen müssten. Die Islamische Republik fordert demnach auch die volle Souveränität über die Straße von Hormus, ein Ende der Sanktionen gegen das Land und die Freigabe beschlagnahmter iranischer Vermögenswerte. Keine Rolle spielte in der Antwort laut den Berichten der Streit über das iranische Atomprogramm.

Am Montagabend (Ortszeit) wollte Trump mit seinem Team für nationale Sicherheit das weitere Vorgehen erörtern, wie das Nachrichtenportal "Axios" unter Berufung auf US-Beamte berichtete. Neben Vizepräsident JD Vance sollten demnach auch der Sondergesandte Steve Witkoff, CIA-Chef John Ratcliffe, Verteidigungsminister Pete Hegseth, Außenminister Marco Rubio und Generalstabschef Dan Caine an dem Treffen teilnehmen.

Irans Parlamentssprecher: "Sind auf alle Optionen vorbereitet."

"Unsere Streitkräfte sind bereit, jeder Aggression mit einer lehrreichen Antwort zu begegnen", schrieb der iranische Parlamentssprecher und Verhandlungsführer Mohammed Bagher Ghalibaf auf der Nachrichtenplattform X. "Wir sind auf alle Optionen vorbereitet."

Trump warf der Führung in Teheran vor, sich nicht an Zusagen zu halten. Der Iran habe sich zunächst bereiterklärt, dass die USA das angereicherte Uran außer Landes schafften. "Aber sie haben ihre Meinung geändert, es stand nämlich nicht in dem Papier", sagte Trump.

Iran dementiert Trump-Aussagen

Der Iran wies einem Bericht zufolge Trumps Aussagen zurück. Das Verhandlungsteam habe nicht zugestimmt, das hoch angereicherte Uran außer Landes zu schaffen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Quelle.

Auch Berichte darüber, dass der Iran einem Stopp der Urananreicherung für 15 Jahre zugestimmt hätte, seien gelogen, berichtete Tasnim weiter. Derartige Informationen seien "psychologische Kriegsführung", schrieb die Agentur, die Irans mächtigen Revolutionsgarden nahesteht.

Das iranische Atomprogramm ist seit Jahren umstritten. Die USA, Israel und der Westen werfen der Führung in Teheran vor, nach Atomwaffen zu streben. Der Iran bestreitet dies. Kritisch bewertet der Westen insbesondere die Bestände von rund 440 Kilogramm Uran, das im Iran auf 60 Prozent angereichert wurde und bei Weiterverarbeitung für den Bau mehrerer Atomwaffen dienen könnte.

Diplomatische Bemühungen stocken

In dem seit über zwei Monaten dauernden Krieg mit dem Iran waren die diplomatischen Bemühungen um ein Friedensabkommen zuletzt ins Stocken geraten. Trump hatte den Vorschlag des Irans bereits am Wochenende als "inakzeptabel" abgetan. Eine zweite Runde direkter Verhandlungen in Pakistan ist trotz mehrerer Versuche bisher nicht zustande gekommen.

"Es gibt keine andere Möglichkeit, als die Rechte des iranischen Volkes anzuerkennen, wie sie in dem 14-Punkte-Plan dargelegt sind", schrieb Irans Parlamentssprecher Ghalibaf auf X. "Jeder andere Ansatz wird völlig erfolglos bleiben. Es wird nichts als ein Misserfolg nach dem anderen geben. Je länger sie zögern, desto mehr werden die amerikanischen Steuerzahler dafür bezahlen müssen."

USA erhöhen Druck auf Iran mit weiteren Sanktionen

Angesichts der festgefahrenen Verhandlungen erhöhten die USA den wirtschaftlichen Druck auf den Iran weiter. Die Regierung in Washington verhängte Sanktionen gegen mehrere Personen und Unternehmen, darunter Firmen mit Sitz in Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten, die den Verkauf und den Transport iranischen Öls durch die Revolutionsgarden nach China unterstützt haben sollen.

Die Verhängung der neuen Sanktionen erfolgte kurz vor dem geplanten Treffen von Präsident Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Die Unterstützung aus China für den Iran ist ein Spannungspunkt im Verhältnis zwischen Washington und Peking. So sind etwa chinesische Raffinerien die wichtigsten Abnehmer von Erdöl aus dem Iran. Das Iran-Thema dürfte eine wichtige Rolle bei dem Besuch Trumps bei Xi ab Mittwoch in Peking spielen./jcf/DP/zb



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:  1 2 3 4 5    Berechnete Anzahl Nachrichten: 143     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
31.05.2026 08:05 ROUNDUP 3: Iran pocht auf Freigabe eingefrorener Auslandsver...
31.05.2026 07:35 ROUNDUP 2: Iran pocht auf Freigabe eingefrorener Auslandsver...
31.05.2026 07:35 ROUNDUP/Spahn und Wüst: 'Volle Unterstützung' für den Kan...
31.05.2026 07:20 Türkei: CHP-Politiker Özel und Kilicdaroglu halten gleichz...
31.05.2026 07:05 ROUNDUP: Iran pocht auf Freigabe eingefrorener Auslandsverm?...
31.05.2026 07:05 ROUNDUP: Kleinstes EU-Land Malta hat Parlament gewählt - Er...
31.05.2026 07:05 ROUNDUP: Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah steht nur ...
31.05.2026 07:05 ROUNDUP: Tausende protestieren gegen Gaskraftwerke und bilde...
31.05.2026 07:05 ROUNDUP/Russland: Tote und Schäden nach ukrainischen Angrif...
31.05.2026 07:02 Umfrage: Unionsanhänger notfalls für Kooperation mit Linken
31.05.2026 07:02 IAEA prüft Vorwurf zu Drohnenangriff auf AKW Saporischschja
31.05.2026 07:00 Ostdeutsches Wirtschaftsforum berät über Reformbedarf
31.05.2026 06:56 China droht nach EU-Debatte mit möglichen Gegenreaktionen
31.05.2026 06:56 Bayerns Wirtschaftsminister zu Mahle: 'Offenbarungseid für ...
31.05.2026 06:55 Selenskyj erneuert Warnung vor massivem russischem Angriff
31.05.2026 06:50 Regeln für mehr Entgelttransparenz verzögern sich
31.05.2026 06:46 US-Militär stoppt Schiff im Golf von Oman gewaltsam
31.05.2026 06:45 Behörde: Sicherheitslage in Straße von Hormus kritisch
31.05.2026 06:44 Israel stellt sich auf mehr Angriffe der Hisbollah ein
30.05.2026 11:44 Scheidender FDP-Chef Dürr attackiert Bundesregierung
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
31.05.2026

SEMIFIVE INC
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

MOBVISTA INC
Geschäftsbericht

Ägypten
Börsenfeiertage

Kuwait
Börsenfeiertage

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services