Märkte & Kurse

Konjunktur
Suchanfrage
Produktinformation
 

Auf dieser Seite finden Sie alle Konjunkturnachrichten zeitlich geordnet und zu unterschiedlichen Themen der letzten vierzehn Tage aufgelistet. Wählen Sie aus der untenstehenden Tabelle die für Sie interessante Nachricht aus. Zusätzlich können Sie auch unsere Nachrichtensuche nutzen, um damit noch detaillierter nach bestimmten und weiter zurückliegenden Konjunkturnachrichten zu suchen.

 

Ausgewählte Nachricht
09.04.2026 11:34

100 Tage Euro in Bulgarien: EZB sieht keine Preisspirale

SOFIA (dpa-AFX) - Der von vielen Skeptikern erwartete rasante Preisanstieg nach der Euro-Einführung in Bulgarien ist nach ersten Erkenntnissen der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgeblieben. Die Auswirkung auf die Verbraucherpreise in den ersten 100 Tagen mit der neuen Währung seien begrenzt, betont die Zentralbank. Preissteigerungen gab es demnach vor allem bei Dienstleistungen. In diesem Bereich gebe es oft weniger Wettbewerbsdruck. Einige Preise seien noch vor der Übernahme des Euro angepasst worden.

In dem südöstlichen EU-Land wird seit Anfang 2026 mit Euro statt mit der alten Landeswährung Lew bezahlt. Der feste Umrechnungskurs liegt bei 1,95583 Lew pro Euro - exakt derselbe, zu dem einst die D-Mark in den Euro überging.

Teuerung nur kurzlebig

Die Zentralbank sieht den Preisauftrieb in Bulgarien auch nach der Währungsumstellung unter Kontrolle. Die jährliche Inflationsrate sank demnach von 3,5 Prozent im Dezember 2025 auf 2,3 Prozent im Januar und 2,1 Prozent im Februar. Allerding gab es im Monatsvergleich einen Anstieg.

Die Preise stiegen laut EZB im Januar 2026 im Vergleich zum Dezember 2025, also vor der Einführung des Euro, um 0,6 Prozent. Diese Zahl sei ungewöhnlich hoch für einen Januar. Allerdings sei der Monatsvergleich generell stärker von saisonalen Mustern geprägt. Dies könnten Preisanpassungen nach den Feiertagen oder saisonale Schwankungen bei Lebensmittelpreisen sein.

Im Februar habe die Inflation im Monatsvergleich wieder deutlich niedriger gelegen. Das bedeute, dass die Preissteigerungen im Januar überwiegend kurzlebig waren, heißt es weiter in der Studie. Im Dienstleistungssektor verzeichneten demnach Restaurants, Unterkünfte sowie die Bereiche Information und Kommunikation überdurchschnittliche Preissteigerungen.

Ebenso wie in anderen Ländern, die den Euro übernommen haben, sei die von manchen Verbrauchern gefühlte Inflation höher als die tatsächliche Teuerung, betonte die Zentralbank. Dies sei auf eine stärkere Wahrnehmung der Preise oft gekaufter Waren oder konsumierter Dienstleistungen zurückzuführen.

Befürworter des Euro werden mehr

Die EZB erfasste für ihre Studie auch Daten von Einzelhandelsketten in Bulgarien. Diese zeigten, dass die Preisänderungen während des Eurowechsels minimal waren und oft nur wenige Euro-Cent betrugen. Daraus lasse sich ableiten, dass sich Einzelhändler an die festen Umrechnungsraten und die gesetzlichen Rundungsregeln gehalten haben.

Allerdings seien bereits vor der Euro-Einführung Preiserhöhungen vorgenommen wurden. Sobald klar wurde, dass Bulgarien den Euro übernehmen würde, hätten einige Einzelhändler begonnen, ihre Preise anzupassen.

Die EZB betonte, nach seiner Einführung sei die Unterstützung für den Euro Umfragen zufolge im Februar auf 54 Prozent gestiegen und damit auf den höchsten Wert in Bulgarien seit Jahren. Dies dürfte, so die Studie, die begrenzte Auswirkung der Euro-Einführung auf die Preise widerspiegeln. Frühere Bedenken hätten wahrscheinlich nachgelassen./el/DP/stw



Weitere Konjunkturnachrichten
 
Weitere Konjunkturnachrichten der letzten 14 Tage 
Seiten:   24 25 26 27 28    Berechnete Anzahl Nachrichten: 541     
Datum Zeit Nachrichtenüberschrift
10.04.2026 16:45 USA: Michigan-Konsumklima fällt auf Rekordtief - Iran-Krieg...
10.04.2026 16:42 ROUNDUP: Schwesig fordert Bund-Länder-Konferenz zu Kraftsto...
10.04.2026 15:46 Vance warnt Iran vor Gesprächen, die USA nicht zu täuschen
10.04.2026 15:46 ROUNDUP 2: Bund sichert nach Northvolt-Pleite 153 Millionen ...
10.04.2026 15:44 Erneuerbaren-Branche: 32 Milliarden Euro in Niedersachsen in...
10.04.2026 15:34 ROUNDUP/USA: Iran-Krieg treibt Inflationsrate auf 3,3 Prozen...
10.04.2026 15:28 GESAMT-ROUNDUP: Spritpreise sinken - Zoff in Koalition nimmt...
10.04.2026 15:13 Schwesig fordert Bund-Länder-Konferenz zu Kraftstoffpreisen
10.04.2026 15:13 EU-Kommission begrüßt angekündigte Gespräche von Israel ...
10.04.2026 15:01 Neues Urteil: Verlängerte Grenzkontrollen waren rechtswidrig
10.04.2026 15:00 ROUNDUP: Wieder gegenseitige Angriffe zwischen Hisbollah und...
10.04.2026 14:59 China und Nordkorea wollen Austausch verstärken
10.04.2026 14:57 ROUNDUP 2/Koalitionsstreit um Entlastungen: Reiche attackier...
10.04.2026 14:51 USA: Iran-Krieg treibt Inflationsrate auf 3,3 Prozent
10.04.2026 14:39 Merz mahnt Reiche zur Zurückhaltung in Spritpreis-Debatte
10.04.2026 14:05 ROUNDUP/Koalitionsstreit um Entlastungen: Reiche attackiert ...
10.04.2026 13:35 Kremlgesandter zu Wirtschaftsgesprächen in den USA
10.04.2026 13:26 ROUNDUP 3: Iran will Libanon zum Thema bei Friedensgespräch...
10.04.2026 13:00 Hohe Energiepreise: Starmer kritisiert Trump und Putin
10.04.2026 12:45 ROUNDUP: Bund sichert 153 Millionen Euro aus Northvolt-Insol...
Suche
Durchsuchen Sie unser Nachrichtenangebot unter Angabe eines von Ihnen gesuchten Begriffs.



 
Weitere Nachrichten
Lesen Sie auch weitere interessante Nachrichten u.a. zu den Themen Aktien im Fokus, Hintergrundberichte, Börsentag auf einem Blick, Wochenausblick oder adhoc-Mitteilungen.
 
Börsenkalender
19.04.2026

EDITA FOOD INDUSTRIES SAE
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

NEBRAS ENERGY
Geschäftsbericht

DOHA BANK
Geschäftsbericht

COBRAM ESTATE OLIVES LTD
Analysten-, Investoren- & Aktionärskonferenzen

Übersicht
 

FactSet
Implemented and powered by FactSet. Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch FactSet.
Bitte beachten Sie die Risikohinweise und Quellenangaben der TARGOBANK, die für diese Seite gelten.
 

 

Produkte und Services