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29.03.2026 11:02

Iran-Krieg schürt Angst vor neuer Inflationswelle

FRANKFURT/BONN (dpa-AFX) - Neun von zehn Menschen in Deutschland rechnen mit steigenden Lebenshaltungskosten in den kommenden Monaten. Auf deutlich steigende Preise stellt sich immerhin knapp ein Drittel (32,2 Prozent) der 2.028 Erwachsenen ein, die das Marktforschungsinstitut YouGov im März im Auftrag der Postbank befragt hat.

"Viele Menschen erinnern sich noch gut daran, wie stark der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine im Jahr 2022 die Preise getrieben hat", ordnet Ulrich Stephan ein, Chefanlagestratege Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, zu der die Postbank gehört. "Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten zeigen, dass geopolitische Konflikte erneut das Potenzial haben, die Inflation über steigende Energiepreise anzuheizen."

Auch viele Volkswirte rechnen damit, dass die Teuerungsrate in den nächsten Monaten in Folge deutlich gestiegener Preise für Öl und Gas anziehen wird. Wie stark, hänge von der Dauer des Iran-Krieges ab. Im Februar war die Inflationsrate in Deutschland mit 1,9 Prozent wieder unter die Marke von zwei Prozent gesunken. Eine erste Schätzung für März veröffentlicht das Statistisches Bundesamt an diesem Montag (30.3.).

Bei vielen Haushalten ist schon jetzt das Geld knapp

Je höher die Inflationsrate, umso weniger können sich die Menschen für einen Euro leisten. In der Postbank-Umfrage gibt bereits jetzt jeder Achte (12,8 Prozent) an, kaum noch die laufenden Kosten für das tägliche Leben aufbringen zu können. In Haushalten mit einem Nettoeinkommen unter 2.500 Euro sagt dies sogar fast jeder vierte Befragte (23,5 Prozent).

Schon der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, der im Februar 2022 begann, hatte Energie- und Lebensmittelpreise sprunghaft nach oben getrieben. Die Teuerungsrate in Deutschland kletterte im Gesamtjahr 2022 auf durchschnittlich 6,9 Prozent, 2023 waren es immer noch 5,9 Prozent. Viele Preise haben sich dauerhaft erhöht.

Teure Lebensmittel Hauptbelastung

Vor allem Preissteigerungen bei Lebensmitteln machen den Menschen der Umfrage zufolge zu schaffen. Gefragt nach ihrer aktuell größten finanziellen Belastung, nennen 69,4 Prozent der Teilnehmer diesen Bereich. Auch Energie (48,7 Prozent) und Mobilität (45,6 Prozent) zählen zu den Kostenblöcken, die die Menschen am häufigsten zu ihren drei größten finanziellen Belastungen zählen.

"Dass inzwischen mehr als jeder Zweite seine finanzielle Situation schlechter bewertet als vor einem Jahr und viele kaum mit Entlastung rechnen, ist auch eine Folge der Inflationsphase von 2022", sagt Deutsche-Bank-Experte Stephan. "Das Preisniveau stieg damals deutlich und ist für viele bis heute im Alltag spürbar. Neue Krisen verstärken diese Wahrnehmung zusätzlich."/ben/DP/zb



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