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| 18.03.2026 14:57 Spanien sagt Ukraine eine Milliarde Euro Militärhilfe zu MADRID (dpa-AFX) - Spanien wird die Ukraine im laufenden Jahr mit weiterer bilateraler Militärhilfe im Umfang von einer Milliarde Euro gegen den russischen Angriffskrieg unterstützen. Ein großer Teil dieser Hilfen werde über den EU-Rüstungsfonds SAFE finanziert, sagte Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez bei einer gemeinsamen Presskonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Madrid. "Wir stehen fest an der Seite der Ukraine, heute und in Zukunft", betonte der Sozialist. Zuvor waren die beiden Politiker zu Gesprächen über den russischen Krieg gegen die Ukraine und den Iran-Krieg zusammengekommen. Selenskyj, der am Vortag Gespräche in London geführt hatte, war bereits das vierte Mal seit dem Beginn der russischen Vollinvasion in sein Land zu einem offiziellen Besuch in Spanien. Am Dienstag hatte Selenskyj auch in London angesichts der Sorge, Russlands Krieg gegen sein Land könne wegen des Iran-Krieges in den Hintergrund geraten, um weitere Hilfen gebeten. Engere Kooperation bei Waffenproduktion angestrebt Sánchez und Selenskyj betonten, ihre Länder und Unternehmen aus beiden Staaten wollten künftig bei Entwicklung und Produktion von Waffen kooperieren. "Die Ukraine ist bereit, ihr Wissen weiterzugeben, ihre bitteren Erfahrungen, die sie während dieses Krieges im Bereich der Drohnen und der Technologien gesammelt hat", sagte Selenskyj. Zugleich betonte er, wie wichtig es für die Ukraine sei, dass das von Ungarn blockierte EU-Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für sein Land freigegeben werde. Mehr als 300.000 Ukrainer kamen nach Spanien Spanien hat als viertgrößte Volkswirtschaft der EU seit Beginn des russischen Angriffskriegs Kiew unterstützt. Die spanische Staatssekretärin für Handel, Amparo López Senovilla, nannte kürzlich eine Gesamtsumme von 17 Milliarden Euro, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete. Damit liegt das Land im Mittelfeld der europäischen Geberländer. Die Hilfen erfolgten über die Jahre zum Teil durch die direkte Lieferung militärischer Ausrüstung, darunter auch Leopard Kampfpanzer, Waffenkäufe und humanitäre Hilfe. Der größte Teil der Unterstützung wurde jedoch über Spaniens Beteiligung an EU- und Nato-Programmen geleistet. Zudem nahm Spanien mehr als 300.000 Ukrainer im Rahmen der EU-Richtlinie zum vorübergehenden Schutz für ukrainische Geflüchtete auf./ro/DP/nas Weitere Konjunkturnachrichten |
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