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| 06.03.2026 07:54 ROUNDUP/Selenskyj: Haben wegen Irans Drohnen Hilfsanfrage der USA bekommen KIEW (dpa-AFX) - Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj haben die USA angesichts des Iran-Kriegs um Unterstützung beim Schutz gegen feindliche Shahed-Drohnen gebeten. "Wir haben eine Anfrage der USA für spezifische Unterstützung zum Schutz gegen "Shaheds" in der Nahost-Region bekommen", bestätigte Selenskyj auf der Plattform X. Er habe Anweisungen gegeben, die notwendigen Mittel bereitzustellen und die Präsenz ukrainischer Spezialisten zu gewährleisten, schrieb der Präsident weiter. "Die Ukraine hilft Partnern, die zur Gewährleistung unserer Sicherheit und zum Schutz des Lebens unserer Bevölkerung beitragen." Tauschgeschäft Abfangdrohnen gegen Patriot-Raketen? Selenskyj brachte einen Tausch ukrainischer Abfangdrohnen gegen Raketen des Flugabwehrsystems Patriot ins Spiel. Im Iran-Krieg seien angeblich in drei Tagen mehr als 800 Patriot-Raketen verschossen worden, sagte er. So viele habe die Ukraine in mehr als vier Jahren des russischen Angriffskrieges nicht zur Verfügung gehabt. Er sprach von einem zukünftigen Dialog über zusätzlich zu produzierende Mengen an Abfangdrohnen, die dann gegen Patriot-Raketen eingetauscht werden sollen. Die teure Munition für die in den US-produzierten Patriot-Systeme ist weltweit knapp. Die Ukraine fürchtet, angesichts des hohen Verbrauchs im Iran-Krieg als Empfänger der Raketen ins Hintertreffen zu geraten. Die Patriots sind aber das zuverlässigste Abwehrmittel gegen russische ballistische Raketen. Selenskyj hatte zuletzt angesichts der vielen Angriffe mit iranischen Drohnen Staatschefs in den betroffenen Ländern der Golfregion die Hilfe von ukrainischen Experten bei der Abwehr der Flugobjekte angeboten. Die vergleichsweise kostengünstigen Drohnen vom Typ Shahed wurden zunächst vom Iran entwickelt; inzwischen baut auch Russland Modelle. Selbst das US-Militär räumte jüngst ein, die Drohnen als Vorbild zur Entwicklung eigener, fortschrittlicherer Modelle genutzt zu haben./gma/DP/stk Weitere Konjunkturnachrichten |
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