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30.01.2026 14:38

Interhyp erwartet keinen großen Immobilienaufschwung in Deutschland

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Trotz ungebrochen großen Interesses vieler Menschen am eigenen Heim ist nach Einschätzung des Finanzierungvermittlers Interhyp auf dem deutschen Immobilienmarkt weiter kein starker Aufschwung in Sicht. Dazu tragen nach Worten von Vorstand Stefan Hillbrand neben wieder leicht gestiegenen Zinsen auch die wirtschaftliche Unsicherheit bei.

Das Münchner Unternehmen vermittelt Immobilienkredite von Banken an seine Kundschaft und hat nach Firmenangaben einen Marktanteil von 11 Prozent bei der Baufinanzierung. Daher sind die Daten des Unternehmens ein Indikator der Lage am Immobilienmarkt. Demnach ging es in der ersten Jahreshälfte 2025 deutlich bergauf, anschließend jedoch wieder seitwärts. Die durchschnittlichen Zinsen für zehnjährige Darlehen sind seien von 3,3 Prozent Anfang 2025 auf 3,9 Prozent im Dezember gestiegen, sagte Hillbrand. "Das macht natürlich einen Unterschied in der monatlichen Rate."

Schuldenpaket des Bundes schlägt auf Immobilienzinsen durch

Hillbrand und Interhyp-Vorstandschef Jörg Utecht erwarten für den weiteren Verlauf des Jahres keinen Rückgang der Zinsen - nicht zuletzt wegen des 500 Milliarden Euro-Schuldenpakets der Bundesregierung. "Wenn der Staat mehr Geld am Kapitalmarkt aufnimmt oder aufnehmen muss, steigen die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen, und steigen die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen, steigen auch in der Regel die Baufinanzierungszinsen", sagte Utecht.

"Leistbarkeit" verbessert

Interessenten, die sich eine Immobilie leisten können, sind nach Einschätzung der Interhyp-Vorstände aber derzeit in keiner schlechten Lage: Die "Leistbarkeit" habe sich wieder verbessert, sagte Utecht. Der Manager verwies auf höhere Reallöhne und Immobilienpreise, die in vielen Städten nach wie vor spürbar niedriger seien als zu den Spitzenzeiten 2022. "Wir sehen gerade bei Bestandsimmobilien seit einigen Monaten in der Tendenz wieder leicht sinkende Preise."

Die Interhyp beschäftigt 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das Unternehmen hatte das Ende der Nullzinsphase 2023 und den darauf folgenden Einbruch am Immobilienmarkt deutlich zu spüren bekommen. 2025 ging es aufwärts: Das Finanzierungsvolumen stieg nach Unternehmensangaben um 18 Prozent auf 26,4 Milliarden Euro, der Vorsteuergewinn war mit 23 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch. Einen Nettogewinn nennt das nicht börsennotierte Unternehmen nicht./cho/DP/jha



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